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Freitag, 22. Mai 2015

Martin Lichtmesz: Das Heerlager der Heiligen - Teil 2/2

Martin Lichtmesz: Das Heerlager der Heiligen - Teil 1/2

Ich habe Das Heerlager der Heiligen (meine Neuübersetzung wird ja deutlich umfangreicher als gedacht) zum ersten Mal vor zehn Jahren gelesen. Schon damals wies Lorenz Jäger in der FAZ auf die „prophetische“ Kraft des Romans hin. Das gilt heute mehr als je zuvor; was wir in den letzten beiden Jahrzehnten an Immigrationsströmen erlebt haben war nur eine Vorhut, und was wir jetzt erleben, ist erst der Anfang.

Vor allem die Reaktionen der westlichen Politiker, Kirchen, NGOs, Journalisten hat Raspail derart treffend karikiert, daß die Wirklichkeit inzwischen das Buch zu imitieren scheint. Wohlgemerkt ist das „Heerlager“ vor allem eine Satire, die häufig zum Mittel der Überspitzung und Übertreibung greift.

Auch ist die Handlung als Parabel und nicht als realistische Schilderung zu verstehen. Die „Armada der letzten Chance“, eine Million verhungernder Inder, die auf Europa zusteuern und dort mit einer messianischen Inbrunst erwartet werden, ist eine Metapher für einen Vorgang, der im Roman zwei Monate dauert, der sich aber in Wirklichkeit über Jahrzehnte erstreckt. Die „Inder“ sind symbolische „Stand-Ins“ für die verarmten Menschenfluten aus der „Dritten Welt“ schlechthin.

Ein besonderer Reiz des Romans liegt in dem Umstand, daß er ein Geschehen der heutigen Zeit schildert, als würde es in den Siebziger Jahren stattfinden. Wir befinden uns in einer Welt, in der die Massenmedien zwar eine enorme Rolle spielen, in der aber das Radio noch eine wichtigere Funktion hat als das Fernsehen und in der es kein Internet gibt – eine technische Entwicklung, die unser alltägliches Leben erheblich beeinflußt hat.

Auch die auftretenden Personen sind unzweifelhaft Personal ungefähr aus der Entstehungszeit des Buches, 1973: die links-libertären Intellektuellen, die Popstars, die Fernseh- und Radiomoderatoren, die post-gaullistischen Politiker etwa. Häufig wird Bezug auf damals recht aktuelle politische Ereignisse genommen. Das nationale Trauma des Abstiegs Frankreichs als Kolonialmacht ist stark präsent: immerhin lag das Ende des Algerienkriegs erst gute zehn Jahre zurück.

Das bedeutet, daß die Prophetie Raspails für heutige Leser einem gewissen Verfremdungseffekt unterliegt. Ähnlich erinnert die Atmosphäre in Orwells „1984″ eher an die Nachkriegszeit der Vierziger und das totalitäre Jahrzehnt der Dreißiger Jahre. Oft meint man, die Gesichter, Frisuren, Kleider, Autos und Schnurrbärte dieser Zeit vor sich zu sehen. Raspail hat seine Zeit „zur Kenntlichkeit entstellt“, mit einem makaber-grotesken Humor, voller Fantasie und Ironie. Manche Szenen aus dem geschilderten Humanitätskarneval wirken, als kämen sie direkt aus einem Fellini-Film. Der Humor hat mich teilweise an René Goscinny erinnert, freilich um einen ordentlichen Zacken böser und abgründiger.

Man erkennt dabei deutlich die Linien des Zerfalls, die von 1968 bis heute führen. Das Vokabular hat sich geändert, aber bestimmte Mentalitäten und Ideen sind gleich geblieben. In meiner Neubearbeitung habe ich die Sprache der Protagonisten stellenweise vorsichtig der heutigen angeglichen. Die „bien-pensants“, gegen die schon ein Bernanos in den Dreißiger Jahren polemisierte, sind im wesentlichen die „politisch Korrekten“ von heute, und als solche habe ich sie bezeichnet, wenn es paßte. Die „belles consciences“ (die „schönen“ bzw. „guten Gewissen“) bei Raspail firmieren in meiner Fassung als „Gutmenschen“ oder „Moralapostel“.

Ingesamt fällt auf, daß sich selbst die übelsten Demagogen bei Raspail immer noch schöner, gewählter und auch pathetischer ausdrücken als ihre heutigen Pendants; die Infantilisierung und Vulgarisierung der heutigen politischen Sprache konnte nicht einmal er sich vorstellen. Wobei ich nicht beurteilen kann, ob die Lage in Frankreich heute ebenso schlimm ist wie im „bunten“ Deutschland.

Raspail schildert eine kindisch, leichtfertig und sentimental gewordene „Spaßgesellschaft“, die nicht mehr fähig ist, den „Ernstfall“ zu denken und dadurch ihr Ende besiegelt. Sie ist aber auch zerfressen von Sinnentleerung, Müdigkeit, Neurosen und Selbsthaß. Wie Günter Maschke 1997 in einem Interview sagte: “Die Genußsucht wird mit Zerknirschung bezahlt“. Vor allem aber sieht der Autor in ihr eine dekadente Form der Religiosität am Werk, die sich selbst nicht als solche erkennt.

Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Man kann den Wahnsinn, der den Westen etwa in Form von Multikulturalismus, „Gender“-, und Selbstabschaffungspolitik befallen hat, nur dann verstehen, wenn man ihn als pseudoreligiöses Phänomen begreift – ein Grund, weshalb rationale Argumente dagegen ohnmächtig sind. Raspail lokalisiert an der Wurzel dieser Entwicklung eine Mischung aus Ressentiment, Regression und einem säkularisierten, utopischen Messianismus.

Dieser Gedanke hat mein eigenes Buch „Kann nur ein Gott uns retten?“ enorm beeinflußt.

Besonders böse zeichnet Raspail die Rolle der Kirchen. Sowohl die katholische als auch die evangelische Kirche bilden in seinem Buch die Speerspitzen linksradikaler Zersetzung und westlicher Selbstaufgabe. Raspail schrieb unter dem unmittelbaren Eindruck des Zweiten Vatikanischen Konzils; in der später revidierten Erstausgabe des Romans ist sogar von einem fiktiven dritten Konzil die Rede, das den Linksruck der Kirchen vollendet hat. Der vorkonziliare Katholik Raspail sieht darin unmißverständlich eine antichristliche Tendenz, im weiteren ebenso wie im engeren, eschatologischen Sinn.

Einer der eindrucksvollsten Aspekte des Romans ist die Darstellung der zerrüttenden Wirkung der Massenkultur und der totalen Gehirnwäsche und Gefühlsmanipulation, zu der sie imstande ist. Die Masse und ihre auflösende, alle Kultur und Vernunft zerstörende Macht ist überhaupt ein zentrales Thema in „Heerlager der Heiligen“; ja, man möchte fast glauben, daß Raspail Canettis „Masse und Macht“ gründlich studiert hat.

So erscheint auch nicht die Einwanderung als Problem per se: die große, stetig wachsende Zahl der Einwanderer es, die eine überbeanspruchte Zivilisation zum Kollaps bringt. Allerdings kommt die ungleich größere Gefahr durch die Verwesung von innen, und das zeigt der Autor ganz unmißverständlich und mit historischem Weitblick drastisch auf.

Wenn wir schon bei Querveweisen sind: natürlich gibt es auch starke, zum Teil verblüffende Bezüge zwischen dem „Heerlager der Heiligen“ und Michel Houellebecqs aktuellen Roman „Unterwerfung“. Thorsten Hinz bemerkte in der Jungen Freiheit zu Recht, daß man die Romane Raspails und Houellebecqs „komplementär“ lesen müsse, um die Krise der heutigen Zeit zu verstehen.
Beide haben die fortschreitende Krankheit Europas am klarsten erkannt und am gründlichsten beschrieben – jeder auf seine Weise. Man muß sie als Komplementär-Autoren lesen und verstehen. (…)

Houellebecqs Modell wird deshalb erst durch die Komplementär-Lektüre Jean Raspails vollständig. Im „Heerlager“ bildet eine Hungersnot in Indien den Auftakt für den Marsch der Millionen nach Europa. Die Heerscharen, die in Südfrankreich an Land gehen, sind religiös und politisch leidenschaftslos. Sie treibt die Hoffnung auf ein besseres Leben. Die vom Humanitarismus ergriffenen Europäer verfügen über keine moralische Widerstandslinie, an der sie sich der Menschenlawine entgegenstellen könnten, die schließlich alle und alles unter sich begräbt. Bei Houellebecq ist es das geistig-moralische Vakuum des modernen Europa, das die Eroberer ansaugt. Bei Raspail offenbart der äußere Druck die innere Schwäche des alten Kontinents.
Übrigens hat sich Raspail in einem Interview sehr positiv über Houellebecq geäußert:
Die französische Zivilisation muß durch die Literatur vermittelt werden. Die Massenmedien können das nicht leisten. Ich glaube in dieser Hinsicht an die Bedeutung des Romans. Abhandlungen zu allen möglichen Themen werden andauernd geschrieben. Kein Politiker, der nicht Tinte pinkelt.Die romanhafte Form aber ist eine Weise, die Dinge weniger didaktisch, dafür umso freier zur Sprache zu bringen. Die Gattung des Romans ist auch zum Zweck der Selbstbildung und der Unterhaltung geschaffen worden. Heute stehen Autoren wie François Taillandier oder Michel Houellebecq für diese Kraft des Romans. Sie hilft einem auch, über die Dinge zu sprechen, wenn man entmutigt ist.
Nachlesen kann man dies in dem Kaplakenbändchen „Der letzte Franzose“, einer Sammlung von kleineren Texten, die einen guten Einblick in die Werkstatt des Meisters bieten. Der Band enthält auch den fulminanten Essay „Big Other“, den Raspail 2011 anläßlich der französischen Neuauflage des „Heerlagers“ schrieb - die übrigens ein vieldiskutierter Bestseller war. [Ich habe den Text von Karlheinz Weissmann unten eingefügt.] Hoffen wir, daß das Buch in Deutschland auch zum Roman unserer Zeit und unserer Katastrophe wird. Das Heerlager der Heiligen in meiner Neuübersetzung: Hier vorbestellen!

Martin Lichtmesz: Das Heerlager der Heiligen: Teil 1/2 (sezession.de)
Martin Lichtmesz: Das Heerlager der Heiligen: Teil 2/2 (sezession.de)

Quelle: Martin Lichtmesz: Das Heerlager der Heiligen (Werkstatt 2) (sezession.de)

Karlheinz Weissmann: Heerlager der Heiligen - Den letzten Ausweg suchen

„Heerlager der Heiligen“: Fast vierzig Jahre nach Erscheinen debattiert Frankreich über ein visionäres Buch.

Dieser Tage hat die Neuausgabe des französischen Originals von Jean Raspails Buch „Das Heerlager der Heiligen“ für einiges Aufsehen gesorgt. Ursache sind die Ereignisse in Nordafrika, das Bersten des Cordon sanitaire [europäischen Schutzwalls] an der Flanke Europas, der Ansturm der Flüchtlinge auf Lampedusa. Der Verfasser selbst hat diesen aktuellen Bezug betont, mit einem neuen Vorwort, in dem es um „Big Other“ geht, eine deutliche Anspielung auf Orwells Big Brother.

Aber gemeint ist hier nicht ein tyrannischer Einzelner mit allmächtigem Apparat, der Gedanken und Äußerungen kontrolliert, sondern die eher diffuse, gleichwohl wirksame Macht der Meinungseliten, die in Medien und Politik, unter Kirchenmännern und Wirtschaftsführern, in Parteien und Gewerkschaften, Sorge tragen für das, was Raspail die „Sakralisierung [Vergöttlichung, Vergötterung] des Fremden“, vielleicht sollte man sagen: die „Vergötzung des Fremden“, nennt.

Jenes Ideologem, das uns unfähig macht, der Bedrohung entgegenzutreten, eigentlich die Bedrohung überhaupt als solche zu verstehen. Die Neigung, das zum Maßstab zu machen, was unserer kulturellen Überlieferung widerspricht, führt Raspail auf die masochistischen Neigungen der europäischen Intelligenz, die demoralisierende Wirkung des postkolonialen Diskurses und auf eine Perversion der christlichen Nächstenliebe zurück.

Diesen Zusammenhang stellt auch sein Roman ins Zentrum. Dessen eigentümlicher Titel geht zurück auf eine Stelle im Kapitel 20 der Offenbarung des Johannes, wo es über das Ende der Zeit heißt, daß da die Völker Gog und Magog von den Enden der Erde herbeikommen, „deren Zahl ist wie der Sand am Meer. Und sie stiegen herauf auf die Ebenen der Erde und umringten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt.“ Zwar hat Raspail seit dem ersten Erscheinen seines Buches fast neunzig Prozesse führen müssen, aber bemerkenswerterweise ist bisher nicht zum Skandal gemacht worden, daß das Abendland hier mit der Gottesstadt gleichgesetzt und im übrigen deren Rettung durch Himmelsfeuer angekündigt wird.

Man kann diese Lücke in der Argumentation seiner Gegner unschwer mit der fortschreitenden Säkularisierung erklären, die Raspail ebenso suspekt ist wie fast alle anderen Erscheinungen der Moderne. Er hat sich verschiedentlich als Mann der Rechten und als Royalist bezeichnet, aber diese Bekenntnisse haben bei ihm einen Zug ins Prinzipielle und sind nicht als Parteinahme im unmittelbaren Sinn zu verstehen. Das Königtum und der Glaube sind für ihn „edle“ Ideen, ein notwendiges Antidot [Gegenmittel, Gegengift?], um sich in der miserablen Gegenwart seelisch gesund zu erhalten. Im übrigen will Raspail sein schriftstellerisches Werk ausdrücklich nicht als Mittel des politischen Engagements verstanden wissen.

Als „Le Camp des Saints“ [Das Heerlager der Heiligen] zuerst 1973 veröffentlicht wurde, stand Raspail schon am Ende seines fünften Lebensjahrzehnts. Seine Bücher hatten bis dahin nur begrenzten Erfolg. Immerhin besaß er einen Namen als Expeditionsleiter in entlegene Regionen und als Reiseschriftsteller. Der Arktis und den fremden Kulturen Amerikas und der Karibik galt immer seine Liebe. Ein Buch über den Untergang der Feuerlandindianer gehört zu den wenigen, die auch ins Deutsche übersetzt wurden.

Überraschend war an der Veröffentlichung des „Heerlagers“, daß Raspail hier – wenngleich in einer Parabel – auch die europäische als eine bedrohte Welt behandelte. Denn es geht um die Invasion asiatischer Massen, die den alten Kontinent überfluten, dessen Völker ausgedünnt und demoralisiert, von ihren Führern im Stich gelassen werden.

Die Intelligenz hat alle Tradition zersetzt und die Auffassung etabliert, daß Selbstbehauptung unmoralisch ist, die Geistlichen glauben längst nicht mehr an die Wahrheit der alten Lehre und predigen Indifferenz [Vielfalt?] oder eine als Nächstenliebe getarnte Sentimentalität, die Wirtschaft ist allein auf Gewinnmaximierung aus und schert sich nicht um das Gemeinwohl. Die Politiker sind korrupt, und den Soldaten hat man alle Möglichkeiten genommen, auf ihren Dienst stolz zu sein und ihr Leben für die Nation zu wagen. Längst sind die Vorhuten der Invasoren im Land, haben Brückenköpfe errichtet und Verbündete gesucht und gefunden und den Tag vorbereitet, an dem Europa untergehen soll.

Dazu kommt es, weil die Auswirkungen der großen Wanderung nur allmählich sichtbar werden. Es handelt sich eben nicht um bewaffnete Invasoren, sondern um die Verdammten dieser Erde, deren schiere Zahl und deren Elend überwältigend wirkt, weil es Gefühle des Mitleids weckt, die den Widerstand erschweren. Schließlich kommen alle Abwehrversuche zu spät, Südfrankreich wird vor den Massen der Eindringlinge geräumt, und man kann sich unschwer ausmalen, was in der Folgezeit geschieht. „Das Heerlager der Heiligen“ war ein außerordentlicher Erfolg, bis heute sind mehr als eine Million Exemplare verkauft. Das ist um so erstaunlicher, als der Band nur von den Blättern der Rechten positiv besprochen, von den bürgerlichen verhalten kommentierend, von denen der Linken aber gar nicht zur Kenntnis genommen wurde.

Freilich gab es massive Attacken auf Raspail; die tonangebenden Kreise der Französischen Republik (allen voran der einflußreiche Max Gallo [französischer Schriftsteller, Historiker, Politiker, Sozialist]) sahen in ihm selbstverständlich einen „Reaktionär“ und „Rassisten“. Allerdings bot sein rasch wachsendes literarisches Renommee – Raspail erhielt 1981 den Romanpreis der Académie Française – und die Tatsache, daß das „Heerlager“ erschienen war, bevor die Menge der Antidiskriminierungsgesetze erlassen wurde, auch einen Schutz: eine rückwirkende Sanktionierung ist nicht möglich, am Wortlaut mußte bis heute kein Buchstabe verändert werden.

Selbstverständlich weiß Raspail, daß ihm die Entwicklung recht gibt. Er selbst sah sich schon 2005 durch die Aufstände in den Banlieues zu einer entsprechenden Stellungnahme veranlaßt. In einem langen Leserbrief an den Figaro äußerte er damals seine Verwunderung darüber, daß noch jemand verwundert sei: über die Eskalation des Prozesses, das Phlegma der Europäer und die Unfähigkeit ihrer Eliten.

Hoffnung auf einen Wandel zum Besseren habe er aber nicht mehr, schrieb er, und er wolle auch nicht mehr zur Feder greifen, um literarisch eine Alternative zu gestalten. Immerhin deutete er an, wie so etwas aussehen könnte. Es müsse, so Raspail, in Zukunft ein junger Autor den Mut finden, die ungeschehene Geschichte jener Reconquista zu schreiben, zu der die resteuropäische Bevölkerung irgendwann in den kommenden Jahrhunderten antrete.

Auch wenn Raspail das Buch über die Rückeroberung nicht schreiben will, ist seine Entschlossenheit geblieben, gegen die große Lüge zu kämpfen. Darunter versteht er nicht nur jenes lähmende Wertesystem, das die Geistesfreiheit tötet und die Selbstverteidigung unmöglich macht, sondern auch die strukturelle Verlogenheit der tonangebenden Kreise wie der vielen, die zwar nach außen politisch korrekt, aber unter vier Augen ganz anders reden.

Zudem nimmt er einen gewissen Stimmungswandel wahr, angesichts der unbestreitbaren Tatsache, daß bis 2050 der Prozeß, dessen Anfang er im „Heerlager“ beschrieben hat, an sein Ende kommen wird, die „Mestizisierung“ [Ausrottung] der „weißen Völker“ Europas, das Ende ihrer ethnischen Identität und ihrer in zweitausend Jahren geschaffenen Kultur, zum letzten, daß er als alter Mann nichts mehr zu fürchten hat und jene Wahrheiten aussprechen darf, die sonst einer Verschwörung des Schweigens zum Opfer fallen.

Als seinen Leitspruch hat Raspail einmal formuliert: „Wenn man für eine (fast) verlorene Sache steht, dann muß man ins Horn stoßen, sich auf sein Pferd schwingen und den letzten Ausweg suchen, denn sonst stirbt man an jämmerlicher Altersschwäche auf dem Boden einer vergessenen Festung, die niemand mehr belagert, weil das Leben sie verlassen hat.“

Mehr über Jean Raspail lesen Sie unter  www.jungefreiheit.de 

Das Buch: wieder lieferbar [?]

Der Zustrom von Flüchtlingen aus Afrika in Richtung Europa hat offenbar wieder ein verstärktes Interesse an Raspails fast vier Jahrzehnte altem Roman geweckt. Jedenfalls war das „Heerlager der Heiligen“, dessen deutsche Übersetzung (erstmals 1985) im Hohenrain-Verlag erschienen ist, für einige Zeit ausverkauft.

Nachdem im Laufe eines Jahres verschiedene Zeitungen, darunter die JUNGE FREIHEIT und die Frankfurter Allgemeine Zeitung, das Buch erwähnt hatten, war die Nachfrage „sehr deutlich bemerkbar“ in die Höhe geschnellt, teilte Claude Michel, Produktionsleiter bei Hohenrain, einem Tochterunternehmen des Tübinger Grabert Verlags, auf Anfrage dieser Zeitung mit. Nun ist der Roman wieder lieferbar; der Neudruck enthält allerdings nicht das aktuelle Vorwort, welches Raspail jetzt unter dem Titel „Big Other“ der französischen Neuauflage vorangestellt hat. Ob eine deutsche Übersetzung erscheinen wird, ließ Michel offen.

Das „Heerlager der Heiligen“ kann im JF-Buchdienst bestellt werden.

Jean Raspail: Das Heerlager der Heiligen. Eine Vision. Hohenrain Verlag, Tübingen 1985, brosch., 272 Seiten, 17,80 Euro

Der Inhalt: Europa hat kapituliert

Hungernde Inder haben eine Flotte maroder alter Schiffe geentert, um in der westlichen Wohlstandshemisphäre der Not ihrer Heimat zu entgehen.

Mit Absicht hat Jean Raspail die in seinem visionären Roman nach Europa strömenden Massen nicht vom anderen Ufer des Mittelmeeres, sondern vom Ganges aufbrechen lassen. Damit wollte er die virulente europäische Debatte um Rassismus und Antirassismus umgehen, auf die er sich sonst hätte einlassen müssen.

Nach einer vierzigtägigen Passage – und nachdem sich Staaten wie etwa Südafrika einer Anlandung recht robust widersetzen – steuert die „Armada der letzten Chance“ auf die französische Mittelmeerküste zu. Ihr Herannahen hat unter der Bevölkerung Südfrankreichs eine Panik ausgelöst: Die Menschen verlassen ihren Besitz und setzen sich gen Norden ab. Zum Schutz entsendet der Präsident die Armee in die entvölkerten Gebiete, doch ein großer Teil der mobilisierten Soldaten desertiert.

Nur zögerlich erteilt der Oberbefehlshaber der Grande Nation schließlich einem Kavallerie-Oberst den Befehl, sich der knapp eine Million zählenden Eindringlinge auch mit militärischen Mitteln zu erwehren, während eben noch in den Oberschulen des Landes eine Aussprache über Rassismus stattfand. Doch in Raspails bisweilen grotesk dargestellter Apokalypse sind die glühendsten Verfechter des Multikulturalismus auch die ersten Opfer des Ansturms der Armada.

„Sie nennen es Nächstenliebe, Solidarität, Weltgewissen, aber wenn ich Sie anschaue, sehe ich in jedem von Ihnen nur Selbstverachtung und Verachtung dessen, was Sie vertreten“, wird einigen Vertretern der gutmenschlichen Intelligenz entgegengeschleudert. Sie repräsentieren das kapitulierende Europa, in dem der Papst den Besitz der Kirche für humanitäre Zwecke veräußerte und in dessen Metropolen man der islamischen Gemeinde Kirchen schenkte.

Quelle: Karlheinz Weissmann: Heerlager der Heiligen - Den letzten Ausweg suchen

Siehe auch:
Michael Klonovsky: Windräder - Zerstörung wie durch Bombenterror
Prof. Soeren Kern: Großbritannien April 2015: Terroristen & Kinderprostitution
Gender-Beauftragte an Londoner Uni: “Tötet alle weißen Männer”
Heinz Buschkowsky: Muslimische Einwanderer sind Träger des Judenhasses
Erlebnisbericht von der ersten Pegida in Stuttgart
Björn Höcke (AfD): Deutsche dürfen stolz auf sich sein
Dirk Schümer: Europa muss eine Festung bleiben

Michael Klonovsky: Windräder - Zerstörung wie durch Bombenterror

Subventionierte Plage: Windräder verschandeln die Landschaft: Bewehrung [Moniereisen, wird später mit Beton vergossen] eines Fundamentes einer Windenergieanlage bei Schonungen/Schweinfurt (Bayern).

Ein Bundestagsabgeordneter stellt in größerer Runde die Frage, wie mächtig eigentlich das Betonfundament eines Windrades sei. Niemandes Schätzung kommt der Realität wirklich nahe: 1.200 Kubikmeter. Diese Zahl lässt sich auch leicht im Netz finden, aber man muss eben erst einmal danach fragen. Ein solches Fundament (die neuesten Versionen wuchten noch ein paar hundert Kubikmeter mehr ins Grüne), in dem neben dem Beton knapp 200 Tonnen Stahl verbaut sind, was ungefähr vier Panzern entspricht, wiegt insgesamt um die 3.500 Tonnen.

Darauf steht der Turm, der es samt Rotoren und Maschinenhaus auf noch einmal so viel Gewicht bringt. Macht zusammen etwa 7.000 Tonnen. Natürlich muss der Boden unter einer solchen Last künstlich verdichtet werden. Und nicht zu vergessen: Zu jedem Windrad führt eine Straße, damit notfalls ein Kran dorthin gelangt, das heißt, diese Straßen sind um die fünf Meter breit.

Tausende solcher geflügelten Riesenfurunkel stehen inzwischen in ehemals reizvollen Wald- und Heidelandschaften, Zehntausende von Bäumen mussten ihnen weichen, sie beeinflussen den Grundwasserverlauf, schreddern Vögel hekatombenweise, verschandeln die Landschaft, sind ökonomisch sinnlos, nur durch Subventionen möglich, schädigen den Steuerzahler, aber bereichern ihre Besitzer – und kein Ende ist abzusehen.

Was die rein ästhetischen Folgen dieser Plage betrifft, kann man die flächendeckende Zerstörung deutscher Naturlandschaften durch das Aufstellen von Windrädern durchaus mit der Ausradierung deutscher Innenstädte durch die alliierten Bombergeschwader vergleichen – und wer die Grünen kennt, wird, neben dem Eigennutz und der Weltklimarettung, sogar vergleichbare Sekundärmotive entdecken.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Acta diurna.

Siehe auch:
Prof. Soeren Kern: Großbritannien April 2015: Terroristen & Kinderprostitution
Gender-Beauftragte an Londoner Uni: “Tötet alle weißen Männer”
Heinz Buschkowsky: Muslimische Einwanderer sind Träger des Judenhasses
Erlebnisbericht von der ersten Pegida in Stuttgart
Björn Höcke (AfD): Deutsche dürfen stolz auf sich sein
Dirk Schümer: Europa muss eine Festung bleiben
Dr. Andreas Unterberger: Zuwanderung - Amerika hat es viel besser gemacht

Donnerstag, 21. Mai 2015

Prof. Soeren Kern: Großbritannien im April 2015: Muslimische Vergewaltigungsbanden, Terroristen als "Popstars" und Kinderprostitution

Englischer Originaltext: Muslim Rape Gangs, Terrorists as 'Pop-Idols,' and the Trafficking of Children

Übersetzung: Stefan Frank

  • "Die Jungen wollen wie sie [die Dschihadisten] sein, und die Mädchen wollen dabei sein. Das ist es, was man einst über die Beatles sagte. [Muslimische Teenager] betrachten ihr eigenes Leben als im Vergleich armselig und begreifen nicht, dass sie benutzt werden", sagt Nazir Afzal, Großbritanniens führender muslimischer Staatsanwalt.

  • "Die extremen Ansichten eines, Rassisten, Homophoben [Schwulenhassers] und Antisemiten', der die Tötung von Nichtmuslimen und die ,Steinigung von Ehebrechern' unterstützt, werden ... mit Billigung der [Gefängnis-] Behörden verbreitet", berichtet „Newsweek”.

  • "Mohammed verkaufte mich für 250 Pfund an Pädophile aus dem ganzen Land. Sie kamen herein, setzten sich und begannen, mich anzufassen. ... Manchmal wurde ich von einem Perversen zum nächsten weitergereicht. ... Mohammeds Verteidigung war lachhaft: Er behauptete, ich hätte ihn gezwungen, Drogen zu nehmen und Sex mit mir zu haben. Seine Anwältin deutete an, dass ich rassistisch sei, weil alle Angeklagten Muslime waren." Ausschnitt aus dem Buch „ Girl for Sale” von Lara McDonnell.

  • "Demokratie ... verletzt die Rechte Allahs. Der Islam ist die einzig wirkliche, funktionierende Lösung für Großbritannien." – Wahlplakat in Cardiff, Wales.
Im Folgenden gibt es eine Zusammenfassung einiger islamischer bzw. im Zusammenhang mit dem Islam stehender Angelegenheiten, die sich alle in Großbritannien im April 2015 zugetragen haben. Sie sind in vier größere Themenkreise eingeteilt: 1.) Islamischer Extremismus 2.) Britischer Multikulturalismus 3.) Muslimische Integration 4.) Muslime und die britischen Parlamentswahlen

1. Islamischer Extremismus und Bedrohungen im Zusammenhang mit Syrien

Seit Ausbruch des jüngsten Konflikts in Syrien Anfang 2011 sind nach Einschätzung der Polizei etwa 600 Briten nach Syrien und in den Irak ausgereist. Rund die Hälfte von ihnen ist mutmaßlich nach Großbritannien zurückgekehrt.

Am 1. April 2015 nimmt die türkische Polizei britische Staatsangehörige fest, die aus Rochdale im Großraum Manchester stammen und mutmaßlich versucht haben, sich dem Islamischen Staat in Syrien anzuschließen. Es handelt sich insgesamt um neun Personen – fünf Erwachsene und vier Kinder, darunter ein einjähriges Baby, die Festnahme erfolgte in der türkischen Stadt Hatay.

Einer der Festgenommenen ist Waheed Ahmed, ein Student der Politikwissenschaft an der Universität Manchester. Sein Vater Shakil, der für die Labourpartei im Stadtrat von Rochdale sitzt, gab an, er habe geglaubt, sein Sohn mache ein Praktikum in Birmingham. Er sagt:
"Warum er dort ist, ist mir ein völliges Rätsel, ich war in dem Glauben, dass er in Birmingham ein Praktikum macht. Mein Sohn ist ein guter Muslim, und seine Loyalität gehört Großbritannien, darum verstehe ich nicht, was er dort getan hat. Wenn ich auch nur für eine Sekunde geglaubt hätte, dass die Gefahr besteht, dass er radikalisiert wird, hätte ich ihn bei den Behörden angezeigt."
Ebenfalls am 1. April wird Erol Incedal, 27, ein britischer Staatsangehöriger türkischer Herkunft, wegen des Besitzes einer Bombenbauanleitung zu einer Haftstrafe von 42 Monaten [3 1/2 Jahre] verurteilt. Sein Freund Mounir Rarmoul-Bouhadjar, 26, ein britischer Staatsangehöriger algerischer Herkunft, der gestanden hat, die gleiche Anleitung zu besitzen, erhält drei Jahre. Beide Männer haben sich im syrisch-türkischen Grenzgebiet aufgehalten und sich dort mit Dschihadisten getroffen, welche sie im Umgang mit Waffen und Sprengstoff schulten.

In der Zwischenzeit kommt ans Licht, dass der Vater von einem der drei Teenager aus Brent im Nordwesten Londons, die im März in der Türkei festgenommen worden waren, weil sie verdächtigt wurden, sich dem Islamischen Staat in Syrien anschließen zu wollen, für das britische Verteidigungsministerium arbeitet. Der Vater, der möglicherweise Zugriff auf die Namen und Adressen von Angehörigen des britischen Militärs im Inland und in Übersee gehabt hat, wurde "beurlaubt".

Am 2. April wird Yahya Rashid aus Willesden, ebenfalls im Nordwesten Londons, angeklagt, "zwischen November 2014 und März 2015 Handlungen unternommen zu haben, die der Vorbereitung eines Akts des Terrorismus dienen, und ferner Handlungen mit der Absicht unternommen zu haben, Beihilfe zu Akten des Terrorismus zu leisten". Rashid, 19, wurde am Flughafen Luton festgenommen, wo er mit einem Flug aus Istanbul angekommen war. Der Elektronikstudent der Universität Middlesex kehrte mutmaßlich aus Syrien zurück, wohin er über Marokko und die Türkei gereist sein soll.

Am 3. April werden sechs Muslime im Hafen von Dover festgenommen, die versucht haben sollen, England zu verlassen, um sich dem Islamischen Staat anzuschließen. Nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft wurden drei der Personen im Laderaum eines Lastwagens gefunden, als sie offensichtlich versuchten, sich außer Landes zu schmuggeln. Gegen sie wird Anklage wegen der "Vorbereitung von Akten des Terrorismus" erhoben.

Am 5. April gibt Abase Hussen, der Vater der von zu Hause weggelaufenen Schülerin Amira Hussen, zu, dass seine Tochter radikalisiert worden sein könnte, nachdem er sie zu einer extremistischen Demonstration mitgenommen hatte, die von der verbotenen islamistischen Gruppierung „Al-Muhajiroun” organisiert worden war, die von Anjem Choudary, dem in Großbritannien geborenen muslimischen Hassprediger, geführt wird.

Amira, 15, war eine von drei Schülerinnen der Bethnal Green Academy im Osten Londons, die im Februar in die Türkei flogen, um "Dschihad-Bräute" in Syrien zu werden. Während einer Anhörung im Innenausschuss, die im März stattfand, hatte Abase die britischen Behörden beschuldigt, es versäumt zu haben, seine Tochter daran zu hindern, nach Syrien zu entlaufen. Als der Vorsitzende Keith Vaz ihn fragte, ob Amira irgendwelchen extremistischen Einflüssen ausgesetzt gewesen sei, antwortete er: "Überhaupt nicht. Nichts." Die Polizei entschuldigte sich am Ende.

Abase änderte jedoch seine Story, als ein Video veröffentlicht wurde, das ihn als einen islamischen Radikalen enttarnte, der auf islamistischen Hassdemos an der Seite von Choudary und Michael Adebolajo, dem Mörder von Lee Rigby [der britische Soldat, der im Mai 2013 in London am hellichten Tag und auf offener Straße hinterrücks ermordet und geköpft wurde; d. Übers.] marschiert war. Abase, der aus Äthiopien stammt, sagt, er sei 1999 nach Großbritannien gekommen "um der Demokratie, der Freiheit und eines besseren Lebens für die Kinder willen, damit sie Englisch lernen".

Am 8. April gesteht Alaa Abdullah Esayed aus dem Süden Londons, innerhalb von nur einem Jahr 45.600 Tweets zur Unterstützung des Islamischen Staates gepostet zu haben. Die Tweets, die auch Fotos der Leichen von Getöteten enthielten, ermunterten Kinder, sich zu bewaffnen. Einer enthielt ein Gedicht mit dem Titel "Mutter des Märtyrers", das Eltern Ratschläge gibt, wie man Kindern den Dschihad lehrt. Esayed, 22, drohen bis zu 14 Jahre Gefängnis wegen der Aufstachelung zum Terrorismus und der Verbreitung terroristischer Publikationen.

Am 9. April berichten die Familien zweier Teenager aus Dewsbury, West-Yorkshire, die ausgereist sein sollen, um sich dem Islamischen Staat anzuschließen, sie seien "in einem Zustand des tiefen Schocks" und sehr besorgt um die Sicherheit ihrer "ganz gewöhnlichen Yorkshire-Jungs". Es wird angenommen, dass die 17 Jahre alten Jungen Hassan Munshi und Talha Asmal einen Flug in die Türkei am 31. März zur Weiterreise nach Syrien genutzt haben. Ihren Angehörigen sollen sie gesagt haben, dass sie eine Klassenfahrt unternähmen, doch stattdessen nutzten sie die "Gelegenheit" der Osterferien, um Großbritannien zu verlassen.

Am 20. April wird ein 14 Jahre alter Schüler aus Blackburn, Lancashire, zu Großbritanniens jüngstem Terrorverdächtigen. Seine Verhaftung steht in Zusammenhang mit dem vom Islamischen Staat inspirierten Anschlagsversuch in Melbourne, Australien. Laut der Polizei weisen Nachrichten, die auf seinem Computer und seinem Mobiltelefon gefunden wurden, auf einen Plan hin, einen Anschlag auf die Hundertjahrfeier der ANZAC-Landung [ANZAC = „Australian and New Zealand Army Corps”; d. Übers.] auf Gallipoli während des Ersten Weltkriegs zu verüben. (Jedes Jahr am 25. April, dem „Anzac Day”, wird der ersten großen von australischen und neuseeländischen Streitkräften durchgeführten Militäroperation des Ersten Weltkriegs gedacht).

Ebenfalls am 20. April verhaftet die türkische Polizei ein britisches Paar und ihre vier minderjährigen Kinder, weil sie verdächtigt werden, in den vom Islamischen Staat kontrollierten Teil Syriens reisen zu wollen. Asif Malik, seine Frau Sara, und die vier Kinder – im Alter zwischen 11 Monaten und 7 Jahren – werden in einem Hotel in Ankara festgenommen. Türkische Beamte sagen, die Familie sei am 16. April aus Griechenland eingereist und aufgrund eines Hinweises der britischen Polizei festgenommen worden.

Am 24. April wird Hassan Munir aus Bradford zu einer Haftstrafe von 18 Monaten verurteilt, weil er auf Facebook Links zu „Dabiq”, einem Propagandamagazin des Islamischen Staats, gepostet hatte. Nach Angaben des Gerichts hatte Munir, 27, wiederholte Warnungen von Facebook und der Polizei ignoriert, die ihm erteilt worden waren, nachdem er dschihadistisches Material, u.a. zu Enthauptungen, gepostet hatte. Das Magazin stelle eine ernste Gefahr dar, so der Richter, da es Leute dazu anstachele, im Auftrag des Islamischen Staats zu den Waffen zu greifen.

Am 27. April wird Mohammed Kahar aus Sunderland verhaftet, nachdem er beim Verteilen von extremistischem Material ertappt wurde, darunter Dokumente mit Titeln wie "Der Sprengstoffkurs", "44 Wege zu dienen und am Dschihad teilzunehmen", "Das Buch des Dschihad" oder "Dies ist die Provinz Allahs". Kahar, 37, wird zudem vorgeworfen, Terroranschläge im Zusammenhang mit Syrien vorbereitet, eine verbotene Organisation unterstützt und Terrorismus finanziert zu haben – insgesamt geht es um zehn Delikte in einem Zeitraum von 18 Monaten.

Am 28. April wird Kazi Jawad Islam, ein 18-jähriger Dschihadist, wegen "Terroranbahnung" verurteilt; er soll versucht haben, seinen Freund Harry Thomas, "einen verletzlichen jungen Mann mit Lernbehinderung", durch eine "Gehirnwäsche" dazu zu bringen, britische Soldaten mit einem Fleischerbeil anzugreifen.

Laut Aussagen, die vor dem Obersten Strafgerichtshof von England und Wales (auch bekannt als „Old Bailey”) gemacht wurden, suchte Kazi Islam – mutmaßlich inspiriert durch die Enthauptung des Soldaten Lee Rigby im Jahr 2013 – im Oktober 2013 die Freundschaft des damals 19 Jahre alten Thomas, den er an der Uni getroffen hatte. Islam soll seinen autistischen Freund "rücksichtslos ausgebeutet" haben, um diesen u.a. die Vorbereitung für den Bau einer Bombe ausführen zu lassen.

In einem vom „Guardian” veröffentlichten Interview, warnt Nazir Afzal, Großbritanniens führender muslimischer Staatsanwalt, dass mehr britische Kinder dem Risiko einer "Dschihadomanie" ausgesetzt sind, als bislang vermutet – für sie seien islamische Terroristen "Popstars". Er sagt:
"Die Jungen wollen wie sie sein, und die Mädchen wollen dabei sein. Das ist es, was man einst über die Beatles sagte und in jüngerer Zeit über „One Direction” [britisch-irische Boygroup] oder Justin Bieber. Die Propaganda der Terroristen funktioniert wie Reklame, und viele unserer Jugendlichen sprechen auf dieses Image an."

"Sie betrachten ihr eigenes Leben als im Vergleich armselig und begreifen nicht, dass sie benutzt werden. Die Extremisten gehen nach derselben Masche vor wie „Sugar Daddies” ["treusorgende" (mitfühlende) Ersatzväter (Freunde)] – sie manipulieren sie, entfernen sie von ihren Freunden und Familien und übernehmen sie dann."

"Jeder von ihnen wird, wenn er nach Syrien reist, noch radikaler zurückkommen. Und wenn sie nicht ausreisen, werden sie zu einem Problem, einer tickenden Zeitbombe, die irgendwann hochgeht."
2. Britischer Multikulturalismus

Ein Dutzend Schüler im Alter zwischen acht und elf Jahren wird im April von Vertretern der Lostwithiel-Schule in Cornwall öffentlich erniedrigt, weil ihre Eltern nicht erlaubt hatten, dass sie an einem Schulausflug zu einer Moschee in Exeter teilnehmen. Einige der Eltern sagen, dass sie sich Sorgen um die Sicherheit ihrer Kinder gemacht hätten, andere geben an, dass sie gegen das Lehren des Islam in der Schule seien. Trotzdem zwingen Vertreter der Schule jeden einzelnen Schüler, der nicht an der Exkursion teilnahm, vor einer Versammlung aller Schüler eine Erklärung abzugeben.

Am 5. April reicht Victoria Wasteney, 38, eine christliche Krankenschwester, Berufung gegen das Urteil eines Arbeitsgerichts ein, wonach sie eine muslimische Kollegin "gemobbt" habe, indem sie für diese gebetet und sie in ihre Kirche eingeladen hatte. Wasteney wurde von ihrer Tätigkeit als leitende Ergotherapeutin am John Howard Centre, einer psychiatrischen Einrichtung im Osten Londons, suspendiert, nachdem ihre Kollegin Enya Nawaz, 25, sie beschuldigt hatte, sie zum Christentum bekehren zu wollen. Wasteneys Anwälte sagen, das Gericht habe das Recht gebeugt, indem es die in Artikel 9 der Europäischen Menschenrechtskonvention garantierte Gewissens- und Religionsfreiheit ihrer Mandantin eingeschränkt habe.

Wie der „Guardian” am 8. April berichtet, ist die Zahl der der Polizei gemeldeten Fälle des sexuellen Missbrauchs von Kindern in den letzten vier Jahren um 60 Prozent gestiegen – das besagen offizielle Daten, die die Behörden als Antwort auf eine Anfrage im Rahmen des „Freedom of Information Act” herausgaben, und die zum ersten Mal das Ausmaß des Problems in England und Wales öffentlich machen.

Die Zahl der bei der Polizei angezeigten Fälle schnellte zwischen 2011 und 2014 von 5.557 auf 8.892 nach oben. Während desselben Zeitraums fiel die Zahl der wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern vorgenommenen Verhaftungen von 3.511 auf 3.208 pro Jahr – ein Rückgang von neun Prozent.

Den stärksten Anstieg von Fällen, die in einem einzigen Polizeigebiet gemeldet wurden, gab es in Süd-Yorkshire. Die dortige Polizei registrierte einen Anstieg der Fälle um 577 Prozent – von 74 im Jahr 2011 auf 501 im Jahr 2014 –, worin sich offenbar die Aufdeckung des muslimischen Missbrauchsskandals in Rotherham niederschlägt.

Am 14. April fordert der Präsident des Obersten Gerichtshofs, Lord Neuberger, in einer Rede, es müsse muslimischen Frauen gestattet sein, vor Gericht einen Schleier zu tragen. Um ihre Fairness gegenüber an Verfahren Beteiligten zu zeigen, müssten Richter "Verständnis unterschiedlicher kultureller und gesellschaftlicher Bräuche" mit sich bringen. Weiterhin sagt er:
"Weithin bekannte Beispiele sind etwa, dass manche Religionen es für unangemessen halten, einen Eid zu leisten, manche Leute es als unhöflich betrachten, anderen Menschen in die Augen zu schauen, manche Frauen es für unziemlich halten, mit unbedecktem Gesicht in der Öffentlichkeit zu erscheinen, und manche Leute es für unangemessen halten, anderen zu trotzen oder selbst von anderen die Stirn geboten zu bekommen – etwa durch eine unverblümte Verneinung."
Neuberger gibt diesen Kommentar, nachdem ein Richter ein Urteil bestätigt hat, welches es Rebekah Dawson, einer 22-Jährigen, die zum Islam konvertiert ist, erlaubt, vor Gericht in einem „Niqab” zu erscheinen, einem Schleier, der nur die Augen sichtbar lässt.

Am 15. April berichtet „Newsweek”, dass "unter Gefängnisimamen und Häftlingen in ganz England und Wales die extremen Ansichten eines ,Rassisten, Homophoben und Antisemiten', verbreitet werden, der die Tötung von Nichtmuslimen und die ,Steinigung von Ehebrechern' unterstützt." Dies geschehe mit Billigung der Behörden.

Die Zeitschrift hat Haras Rafiq befragt, den Direktor der „Quilliam Foundation”, eines Think Tanks, der sich gegen Extremismus einsetzt. Dadurch, dass sie es den Insassen gestatteten, die Schriften des umstrittenen indischen Klerikers Abul Ala-Maududi zu lesen, würden britische Gefängnisse zu "Brutstätten des islamischen Extremismus", warnt Rafiq. Rafiq nennt den 1979 verstorbenen Maududi den "Großvater des Islamismus".

Wie Recherchen von „Newsweek” ergeben, wurden bei einem Seminar für Gefängnisimame und Seelsorger, das im März in der Strafvollzugshochschule in Rugby stattfand, Hunderte Exemplare von Maududis Koranexegese verteilt. Die Bücher seien vom „Markfield Institute for Higher Education” gekommen; dieses sei Teil der „Islamic Foundation”, einer in Großbritannien ansässigen Organisation, die "von der Muslimbruderschaft inspiriert ist".

Am 22. April veröffentlicht die „Daily Mail” Passagen eines gerade erschienen Buches mit dem Titel „Girl for Sale”. Darin wird das schockierende Martyrium von Lara McDonnell beschrieben, die im Alter von 13 Jahren Opfer einer muslimischen Bande von Pädophilen wurde. Sie schreibt:
"Mohammed verkaufte mich für 250 Pfund an Pädophile aus dem ganzen Land. Sie kamen herein, setzten sich und begannen, mich anzufassen. Wenn ich zurückzuckte, flößte mir Mohammed mehr Crack ein, so dass ich meine Augen schließen und dahinschweben konnte. Ich war eine Schale, im Innern tot."

"Manchmal wurde ich von einem Perversen zum nächsten weitergereicht. In Oxford waren viele meiner Misshandler asiatischen Ursprungs [Pakistaner]; in London waren sie mediterran, schwarz oder Araber."

"Dann, Anfang 2012 [gut fünf Jahre nach Beginn des Missbrauchs], verlangte die Thames-Valley-Polizei, mich zu treffen. Sie hatte eine seit langem überfällige Ermittlung über sexuelle Ausbeutung junger Mädchen durchgeführt und wollte sich mit mir unterhalten. Ich erzählte ihnen alles. Ende März saßen Mohammed und seine Bande in Haft. Fünf andere Mädchen hatten, ohne dass ich davon gewusst hätte, bei der Polizei dasselbe ausgesagt."

"Mohammeds Verteidigung war lachhaft: Er behauptete, ich hätte ihn gezwungen, Drogen zu nehmen und Sex mit mir zu haben. Seine Anwältin deutete an, dass ich rassistisch sei, weil alle Angeklagten Muslime waren."

"Weil alle Angeklagten Muslime waren, stellte der Fall heikle Fragen über Rasse und Religion. Meine Ansicht ist klar: Sie benahmen sich so wegen ihrer andersgearteten Sicht auf Frauen."
Am 25. April berichtet der „Telegraph”, dass die britischen Steuerzahler die Miete für Hani al-Sibai zahlen, den islamistischen Prediger und "Mentor" von Mohammed Emwazi (auch bekannt als „Jihadi John”, der Henker des Islamischen Staats). Al-Sibai, 54, Vater von fünf Kindern, lebt in einem eine Million Pfund teuren Haus in Hammersmith, einem Stadtteil im Westen Londons. Der „Telegraph” schreibt:
"Die öffentliche Hand zahlte auch für eine Reihe von Klagen, die al-Sibai gegen die britische Regierung angestrengt hat, um seine Abschiebung nach Ägypten zu verhindern und seine Streichung von der Sanktionsliste zur Terrorabwehr zu erreichen."

"Von seiner Wohnung aus steuert al-Sibai, der auch als Hani Youssef bekannt ist, eine erfolgreiche Al-Qaeda-Propagandamaschinerie, zu der auch das „ Al-Maqreze-Zentrum für historische Studien” gehört. In den vergangenen Monaten pries er auf verschiedenen Internetseiten Osama Bin-Laden und verherrlichte Al-Qaedas Krieg gegen die ,Kreuzritter-Zionisten'".
Ebenfalls im April veröffentlicht Reverend David Robertson, der demnächst Vorsitzender der „Free Church of Scotland” wird, einen schonungslosen Essay auf der Website „Christian Today”, in welchem er argumentiert, dass "die Angst vor Islamophobie viele unserer Politiker blind macht gegenüber der Gefahr, die uns durch den Islam droht."

Robertson schreibt weiter:
"Das Christentum ist die Basis und das Fundament unserer säkularen Gesellschaft. Der Islam ist anders. Im Islam gibt es keine Lehre, wonach das Geistliche und das Politische getrennt zu sein haben. Der Islam ist, und war immer, eine politische Bewegung. So etwas wie einen säkularen Islam kann es nicht geben. In der islamischen Anschauung ist die Welt in zwei Häuser geteilt: „Dar al-Islam”, das Haus des Islam, und „Dar al-Harb”, das Haus des Krieges. Jenes ist das Gebiet, das vom Islam kontrolliert wird, in dem Sinne, dass er dort die vollständige politische und religiöse Kontrolle hat. Letzteres sind die Gebiete der Welt, die noch nicht vom Islam unterworfen wurden. Islam bedeutet ,Unterwerfung', nicht Frieden."
Robertson fügt hinzu:
"Kürzlich besuchte ich ein Montagabend-Treffen in einer Moschee in meiner Stadt. ... Ich war beeindruckt von dem, was ich sah. Da trafen sich 150 größtenteils junge Männer an einem Montagabend zum Gebet. Es war nicht das Freitagsgebet. Es war nur eine von fünf Moscheen, die es in der Stadt gibt. Und da war ein Moment der Gemeinschaft, des Gesellschaftlichen und Politischen, der sehr beeindruckt. Doch ich war auch deprimiert.

Weil ich weiß, dass es keine Kirche in der Stadt gibt, zu der 150 Männer kommen würden, um zu beten. Weil ich weiß, dass es keine politische oder soziale Organisation in der Stadt gibt, die auch nur annähernd dem ähnelt, was ich dort gesehen habe. Und dies ist eine Stadt, in der lediglich zwei Prozent der Bevölkerung Muslime sind. Kann man sich vorstellen, welche Macht sie in einer Stadt haben können, in der 25 Prozent Muslime sind?"

"Es geht nicht so sehr um Zahlen – Regierung erfolgt nicht über Meinungsumfragen. Organisation, soziale Kohäsion [sozialer Zusammenhalt], Geld und innere Disziplin sind die Dinge, die einem politische Macht einbringen, wenn man sie denn will. Und der Islam will. Eine Studie, die diese Woche veröffentlicht wurde, zeigt, dass der Islam in Großbritannien in wenigen Jahrzehnten elf Prozent der Bevölkerung ausmachen wird."
3. Muslimische Integration

Am 8. April verurteilt das Staatsgericht Leicester Jafar Adeli, einen Asylbewerber aus Afghanistan, zu einer Haftstrafe von 27 Monaten. Er hatte gestanden, versucht zu haben, "Amy", ein minderjähriges Mädchen, zu treffen, nachdem er über das Internet Kontakt geknüpft und eindeutige Avancen gemacht hatte. Adeli, 32 Jahre alt und verheiratet, arrangierte ein Treffen mit dem Mädchen, nachdem er im Internet mit ihr Gespräche sexuellen Inhalts geführt und ihr ein anstößiges Foto von sich geschickt hatte. Doch er wurde überlistet – von einer Anti-Pädophilen-Bürgerwehr namens Letzgo Hunting. "Amy" war in Wirklichkeit ein zu dieser Gruppe gehörender Mann namens John, der sich als junges Mädchen ausgegeben hatte.

Gegen Adeli, der gegen seine Abschiebung Berufung eingelegt hat, wurden für die Dauer von zehn Jahren Maßregeln zur Vorbeugung sexuellen Missbrauchs verhängt. Richter Philip Head sagte: "Es war Ihre Absicht, vollständige sexuelle Aktivitäten mit jemandem zu haben, von dem Sie annahmen, dass er 14 Jahre alt ist, was, wie Sie wissen, in diesem Land eine Straftat ist. Sie haben diese Person mit dem Ziel sexueller Handlungen umworben."

Jafar Adeli (links), ein 32 Jahre alter Asylbewerber aus Afghanistan, wurde im April zu einer Haftstrafe von 27 Monaten verurteilt, weil er zum Zweck einer sexuellen Beziehung ein Treffen mit einem 14-jährigen Mädchen arrangierte. Der aus Pakistan stammende Mohammed Khubaib (rechts), 43, wurde im April verurteilt, weil er Mädchen, von denen einige erst 12 Jahre alt waren, mit Essen, Geld, Zigaretten und Alkohol zu sexuellen Handlungen lockte.

Am 10. April kommt Abukar Jimale auf freien Fuß. Der 46-jährige Vater von vier Kindern, der in Großbritannien Asyl beantragt hat, nachdem er aus dem vom Bürgerkrieg zerrütteten Somalia geflohen war, hatte einen sexuellen Übergriff auf einen weiblichen Fahrgast verübt, den er in seinem Taxi in Bristol gefahren hatte. Obwohl Jimale des sexuellen Übergriffs für schuldig befunden wurde, und schuldig befunden wurde, eine Person gegen deren Willen zu sexuellen Handlungen genötigt zu haben, wurde seine zweijährige Haftstrafe aufgehoben. Sein Strafverteidiger sagte, Jimale, der Somalia 2001 verlassen hätte, weil er dort verfolgt worden sei, sei ein hart arbeitender Vater, der wegen des von ihm begangenen Delikts bereits seinen Job und seine Reputation [sein Ansehen, seine Ehre] verloren habe.

Am 13. April wird Mohammed Khubaib, ein aus Pakistan stammender Vater von fünf Kindern, verurteilt, weil er versucht hat, sich Mädchen, von denen einige erst zwölf waren, mit geschenktem Essen, Geld, Zigaretten und Alkohol gefügig zu machen. Der 43-jährige verheiratete Geschäftsmann, der in Peterborough mit seiner Frau und seinen Kindern lebt, machte sich in Restaurants an Mädchen heran und "köderte" sie dann mit Alkohol, meist Wodka, im Versuch, sie sich so zu willen zu machen.

Am Ende des Verfahrens im „Old Baley” wird Khubaib für schuldig befunden, ein 14 Jahre altes Mädchen zu sexuellen Handlungen gezwungen und zwischen November 2010 und Januar 2013 in neun Fällen Menschenhandel zum Zweck des sexuellen Missbrauchs von Mädchen im Alter zwischen 12 und 15 betrieben zu haben.

Am 14. April wird Mohammed Ali Sultan, 28, aus Wellington, Telford, zu fünf Jahren Haft verurteilt, nachdem er der Vergewaltigung in einem Fall und der versuchten Vergewaltigung in zwei Fällen für schuldig befunden wurde. Diese Strafe kommt zu einer siebenjährigen Haftstrafe hinzu, die gegen ihn bereits verhängt worden ist, nachdem er sich sexueller Handlungen an einem Kind in zwei Fällen und der Organisation von Kinderprostitution in einem Fall im Jahr 2012 für schuldig erklärt hatte.

Am 22. April werden vier muslimische Männer angeklagt, Sexualdelikte gegen Kinder in Rochdale verübt zu haben. Hadi Jamel, 33, aus Rochdale, Abid Khan, 38, aus Liverpool, Mohammed Zahid, 54, aus Rochdale, und Raja Abid Khan, 38, aus Rochdale, werden alle sexueller Handlungen an einem Kind in jeweils einem Fall angeklagt. Die Anklage bezieht sich auf den mutmaßlichen Missbrauch eines Mädchens, das zum Tatzeitpunkt unter 16 Jahre alt war.

Diese Anklage ist die neueste in einer Reihe von Prozessen im Zuge von „Operation Doublet”, der von einer Sonderkommission der Polizei Manchester vorgenommenen Ermittlung in Fällen von mutmaßlicher sexueller Ausbeutung von Kindern in Rochdale. Im März 2015 wurden zehn Männer angeklagt, Sexualdelikte gegen das Mädchen und sechs weitere verübt zu haben.

Am 23. April befindet Großbritanniens Wahlgericht Lutfur Rahman, den Bürgermeister des Londoner Bezirks Tower Hamlets, des Wahlbetrugs für schuldig, und ordnet an, dass er sein Amt umgehend aufzugeben hat. Der in Bangladesch geborene Rahman und seine Unterstützer erreichten nach Erkenntnis des Gerichts dessen am 24. Mai 2014 erfolgte Wiederwahl für eine zweite Amtszeit durch religiöse Einschüchterung, Stimmenkauf und indem sie den konkurrierenden Kandidaten der Labourpartei fälschlicherweise als Rassisten brandmarkten.

Rahman wird untersagt, noch einmal für ein Amt zu kandidieren. Ihm wurde auch nachgewiesen, mit kommunalen Geldern Stimmen gekauft zu haben. Er muss nun für daraus resultierende Kosten von derzeit 250.000 Pfund (350.000 Euro) aufkommen, der Gesamtschaden wird auf eine Million Pfund geschätzt.

Am 23. April verurteilt das Staatsgericht Birmingham Imran Uddin, 25, der an der Universität Birmingham studiert, zu einer viermonatigen Gefängnisstrafe. Er hatte sich in das Computersystem der Universität eingehackt, um seine Noten zu verbessern. Dabei nutzte Uddin einen Keylogger, um die Passwörter der Universitätsmitarbeiter zu stehlen, und verbesserte anschließend seine Noten in fünf Prüfungen. Uddin ist wohl der erste britische Student, der je wegen Schummelns zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wurde.

Am 23. April findet vor Geschworenen des Staatsgerichts Chester der Prozess gegen Masood Mansouri, 33, statt. Der Mann aus Saltney, Flintshire, soll eine 20-jährige Frau aus Mochdre, in der Nähe von Colwyn Bay, entführt und vergewaltigt haben, nachdem er sich gegenüber der Frau, die versuchte, ein Taxi heranzuwinken, als Taxifahrer ausgegeben hatte. Fünf Tage später soll die Frau an einer Überdosis Medikamenten gestorben sein. Mansouri weist alle Vorwürfe von sich.

Am 28. April wird Aftab Ahmed, 44, aus Winchcombe Place, Heaton, angeklagt. Er soll gedroht haben, David Robinson-Young, den Kandidaten der „United Kingdom Independence Party” (UKIP) in Newcastle-Ost zu enthaupten.

4. Muslime und die britischen Parlamentswahlen

Am 4. April berichtet der „Telegraph”, eine Tarnorganisation muslimischer Extremisten brüste sich damit, bei den Parlamentswahlen am 7. Mai der "Königsmacher" zu sein; sie führe "Verhandlungen mit den Führungen von Tory und Labour", um ihre Forderungen durchzusetzen.

Laut der Zeitung habe die Vereinigung „Muslim Engagement and Development” (MEND) Verbindungen zu beiden Parteien aufgebaut, indem sie behauptet habe, die "demokratische Beteiligung" von Muslimen zu fördern. Tatsächlich aber handele es sich um "eine Fassade, um politischen Zugang und Einfluss für Individuen mit extremen, fanatischen und antidemokratischen Ansichten zu gewinnen."

Auf einer von MEND organisierten Veranstaltung am 3. April rief ein Mann namens Abu Eesa Niamatullah, der Briten in der Vergangenheit als "Tiere" bezeichnet hatte, dazu auf, dass Frauen nicht arbeiten sollten, griff die Demokratie an und sagte, "der Schöpfer ist derjenige, der über die Gesetze entscheiden soll".

Zur selben Zeit verspricht Ed Miliband, der Kandidat der Labourpartei für das Amt des Ministerpräsidenten, er werde im Falle eines Wahlsiegs "Islamophobie" verbieten. In einem Interview mit „The Muslim News”, sagt Miliband:
"Wir werden [Islamophobie] zu einem Verbrechen von besonderer Schwere machen. Wir werden sicherstellen, dass sie in den Polizeiakten vermerkt wird, denn wir wollen Islamophobie als ein Hassverbrechen an der Wurzel ausmerzen."

"Wir werden das Gesetz so ändern, dass unsere Abscheu vor Hassverbrechen und Islamophobie absolut klar wird. Erstmals wird die Polizei islamophobe Angriffe überall im Land registrieren."
Der Schritt – den ein Beobachter wegen seiner Auswirkungen auf die Redefreiheit in Großbritannien als "zutiefst beängstigend" bezeichnet – wird weithin als ein Versuch Milibands gewertet, um muslimische Wähler zu buhlen.

Zuvor hatte Innenministerin Theresa May bereits versprochen, dass im Falle eines Wahlsiegs der Konservativen jedes Polizeirevier in England und Wales verpflichtet werde, antimuslimische Hassverbrechen als eigene Kategorie zu erfassen, wie es derzeit bereits bei antisemitischen Verbrechen der Fall ist.

In Derby im Landkreis Gulzabeen Afsar ruft eine Äußerung einer muslimischen Kandidatin für den Stadtrat Empörung hervor; sie hatte Ed Miliband in einem auf Arabisch gehaltenen Redebeitrag als "den Juden" bezeichnet. [Ed Miliband ist jüdischen Glaubens.]

Währenddessen rät der in Großbritannien geborene Islamist Anjem Choudary Muslimen davon ab, wählen zu gehen. In seinen über Twitter versandten Thesen mit dem Hashtag #StayMuslimDontVote argumentiert Choudary, dass das Wählen eine "Sünde" gegen den Islam sei, weil Allah "der einzige Gesetzgeber" sei. Muslime, die wählen oder bei Wahlen kandidieren, bezeichnet er als "Apostaten" [vom Glauben Abgefallene].

Andere britische Islamisten schließen sich Choudary an. In der walisischen Hauptstadt Cardiff und in Leicester wurden gelbe Plakate gesichtet, auf denen behauptet wird, Demokratie sei ein "Verstoß gegen die Rechte Allahs". Sie sind Teil einer Bewegung namens #DontVote4ManMadeLaw.

Auf einem der Plakate heißt es:
"Demokratie ist ein System, in dem der Mensch die Rechte Allahs verletzt und allein aufgrund seiner Launen und Gelüste darüber befindet, was der Menschheit erlaubt oder verboten ist."

"Der Islam ist die einzig wirkliche, funktionierende Lösung für Großbritannien. Er ist ein umfassendes Regierungssystem, in dem die Gesetze Allahs umgesetzt werden und die Gerechtigkeit gewahrt wird."
„Soeren Kern”„ ist ein Senior Fellow des New Yorker” „Gatestone Institute”„ und Senior Fellow for European Politics der in Madrid ansässigen Grupo de Estudios Estratégicos / Gruppe Strategische Studien. Besuchen Sie ihn auf” „Facebook”„ und folgen ihm auf” „ Twitter”.

Quelle: Ein Monat des Islam in Großbritannien: April 2015: Muslimische Vergewaltigungsbanden, Terroristen als "Popstars" und Kinderprostitution

Weitere Texte von Prof. Soeren Kern

Siehe auch:
Gender-Beauftragte an Londoner Uni: “Tötet alle weißen Männer”
Heinz Buschkowsky: Muslimische Einwanderer sind Träger des Judenhasses
Erlebnisbericht von der ersten Pegida in Stuttgart
Björn Höcke (AfD): Deutsche dürfen stolz auf sich sein
Dirk Schümer: Europa muss eine Festung bleiben
Dr. Andreas Unterberger: Zuwanderung - Amerika hat es viel besser gemacht
Ute Glaubitz: Was das Kopftuch bedeutet

Gender-Beauftragte an Londoner Uni: “Tötet alle weißen Männer”


Wer immer noch glaubt, dass Gender-Mainstreaming etwas mit der Gleichstellung der Geschlechter zu tun hat, der glaubt auch an den Osterhasen. Wie ein Vorfall an einer Londoner Universität jetzt einmal mehr zeigt, ist die Gender-Ideologie zutiefst sexistisch und rassistisch. Der erklärte Feind: Der heterosexuelle, weiße Mann.

Der ganze Skandal begann bereits letzten Monat an Londons Goldsmiths Universität, als Bahar Mustafa (27, Foto) zu einer Versammlung für Studenten einlud, bei der das Thema „Vielfalt im Lehrplan“ diskutiert werden sollte. Die offizielle „Verantwortliche für Vielfalt“ (Diversity Officer) der Hochschule bemerkte jedoch rasch, dass sich von der Einladung auch viele weiße, heterosexuelle Studenten angesprochen fühlten. Doch für die war die Veranstaltung gar nicht gedacht. Deshalb schrieb sie ganz ungeniert auf ihrer Facebook-Seite:
[..] Falls du eingeladen worden bist und du bist ein Mann und/oder weiß, KOMM BITTE NICHT. Ich habe halt eine Menge Leute eingeladen, und ich hoffe du bist verantwortungsvoll genug zu respektieren, dass das eine Veranstaltung nur für schwarze/ethnische Minderheiten-Frauen (BME Women - BME: Black and Minority Ethik) und Nicht-Heterosexuelle (non-binary) ist… Keine Sorge Jungs, wir geben euch und Verbündeten andere Aufgaben.

„Vielfalt im Lehrplan“ diskutieren, aber ohne Männer und/oder weiße Heterosexuelle – das ist nicht nur sexistisch, sondern auch rassistisch. Das dachten zumindest viele der Studenten und beschwerten sich bei ihrer „Vielfalt-Beauftragten“. Bahar Mustafa zeigte dann auch prompt, was sie von der Kritik ihrer dämlichen weißen Kommilitonen hielt und lud als Antwort ein Bild auf Facebook hoch (Foto oben). Frei nach dem Motto „Heult doch“ hieß es dort abermals: KEINE WEIßEN HETERO-MÄNNER BITTE.

Damit aber nicht genug. Es wurde ebenfalls bekannt, dass Mustafa mit ihrem privaten Twitter-Konto unter #killallwhitemen (Tötet alle weißen Männer) und #misandry (Männerhass) ihre kruden Thesen verbreitet hatte.

Studenten der Goldsmiths Universität wollten sich das nicht mehr gefallen lassen und starteten vor fünf Tagen eine Online-Petition. Hierin fordern sie, dass Bahar Mustafa von der Hochschule suspendiert wird und sich die Polizei mit den rassistischen und sexistischen Äußerungen sowie dem Mordaufruf befasst. Ferner sollte ihr der erworbene Abschluss aberkannt werden. Mustafa ist seit kurzem MA (Master of Arts) in Gender-, und Medienwissenschaften. Als Reaktion auf die Petition, bezeichnete sie die Initiatoren auf der (mittlerweile gelöschten) offiziellen Internetseite der Universität als „weißen Abschaum“.

Letztlich wurde der Druck dann doch zu groß und Mustafa ruderte zurück – ein wenig zumindest. Das mit dem „weißen Abschaum“ auf der offiziellen Internetseite der Uni sei „unprofessionell“, zitiert sie die Daily Mail. Die Aufforderung auf Twitter, „Tötet alle weißen Männer“, war doch nur als Spaß gemeint und außerdem von ihrem privaten Konto geschrieben. Vielmehr sieht sich die 27-jährige Studentin als Opfer einer Kampagne. So beschuldigt sie die Medien einer „Hexenjagd“ und des „Rufmordes“.

PI meint: Heul doch!

Quelle: Gender-Beauftragte an Londoner Uni: “Tötet alle weißen Männer”

Siehe auch: Fjordman: Der Krieg gegen die weiße Rasse - der Krieg gegen Europa

Meine Meinung:

Ich glaube, es geht hier um zweierlei, wenn nicht gar um dreierlei. Erstens ist es der Kampf der Muslime, möglichst alle islamkritischen Inhalte von der Universität verbannen zu lassen. Dafür steht der weiße Mann. Er ist das Symbol der verhassten und dem Islam überlegenen christlich-abendländischen Kultur.

Zweitens steht die Gender-Mainstream-Ideologie für die Abwertung des Mannes, speziell des weißen Mannes und die Zerstörung der traditionellen Familie. Dies geschieht aus einem pathologischen Minderwertigkeitsgefühl sexueller Randgruppen (Schwule, Lesben, Transgender, usw.), die sich selber, durch die Abwertung der großen  heterosexuellen Mehrheit der Bevölkerung (etwa 95 Prozent), glauben aufwerten zu können. Irgendwie wollen sie es nicht wahrhaben, daß all die von der Norm abweichenden sexuellen Orientierungen vielleicht ein Fehler der Natur sind.

Drittens ist es der Kampf männerhassender Feministinnen gegen den Mann, speziell dem weißen Mann. Dabei vergessen sie allerdings, daß der weiße Mann viel eher bereit ist, die Befreiung vom Patriarchat zu unterstützen. Im Islam dagegen haben die Frauen nichts zu melden. Dort gilt es, sich dem Mann zu unterwerfen. Im Islam haben Frauen keinerlei Rechte bzw. sehr eingeschränkte Rechte. Das aber vergessen die männerhassenden, weißenhassenden Frauen, die der christlich-abendländischen Kultur feindlich gegenüberstehen, allzu gerne.

unverified [#3] schreibt:

Gender-Mainstreaming ist ein Verbrechen. Sexistisch und rassistisch! In Deutschland wurden nahezu alle Universitäten von solchen Lumpen erobert.

Arno G. schreibt:

Wir haben mittlerweile in Deutschland über 180 Genderprofessuren... Diese Genderschlampen verbrennen unsere Steuergelder mit intellektuel gequirlter Scheisse!

Siehe auch:
Heinz Buschkowsky: Muslimische Einwanderer sind Träger des Judenhasses
Erlebnisbericht von der ersten Pegida in Stuttgart
Björn Höcke (AfD): Deutsche dürfen stolz auf sich sein
Dirk Schümer: Europa muss eine Festung bleiben
Dr. Andreas Unterberger: Zuwanderung - Amerika hat es viel besser gemacht
Ute Glaubitz: Was das Kopftuch bedeutet
Masturbationsverbot im Judentum

Heinz Buschkowsky: Muslimische Einwanderer sind Träger des Judenhasses


„In den Sommerferien fliege ich nach Palästina und töte Juden“ – das schrieb ein Schüler schon vor Jahren in einem Aufsatz „Mein innigster Ferienwunsch“. Doch heute hält die Unionsfraktion im Bundestag einen Kongress ab. Das Thema lautet noch immer: „Jüdisches Leben in Deutschland – ist es gefährdet?“ Holocaust-Leugner und Judenhasser, das müssen bei uns Neo-Nazis sein und sonstige Rechtsradikale. Wer denn sonst? Doch das ist nichts als Schönsprech vom Schlummersandmann. Wegtauchen vor der Political Correctness. Die Realität ist eine ganz andere!

Demo-Chöre brüllen „Juden ins Gas“ und unsere Polizei läuft hilflos nebenher. Schüler sprayen „fick alle Juden“ an die Wand, prophezeien, dass „ein Jude, der unsere Schule betritt, kaputtgeschlagen wird“. Juden haben Angst, sich öffentlich mit Kippa zu zeigen.

Es gibt bei uns einen wiedererwachten Antisemitismus. Er wird mitgebracht – traditionell religiös und aktuell aus Nahost. Denn: Muslimische Einwanderer sind Träger des Hasses. Das zu benennen, ist bei uns aber Rassismus, fremdenfeindlich und islamophob.

Weiter auf bild.de

Quelle: Buschkowsky: Muslimische Einwanderer sind Träger des Judenhasses

Siehe auch:
Erlebnisbericht von der ersten Pegida in Stuttgart
Björn Höcke (AfD): Deutsche dürfen stolz auf sich sein
Dirk Schümer: Europa muss eine Festung bleiben
Dr. Andreas Unterberger: Zuwanderung - Amerika hat es viel besser gemacht
Ute Glaubitz: Was das Kopftuch bedeutet
Masturbationsverbot im Judentum
Brendan O’Neill: Großbritannien: Der Tod der Sozialdemokratie

Mittwoch, 20. Mai 2015

Erlebnisbericht von der ersten Pegida in Stuttgart


Ich war am Sonntag, den 17. Mai 2015, ab 13.30 Uhr in Stuttgart, parkte in der Tiefgarage Kronprinzplatz, um dann an der PEGIDA-Kundgebung (ab 15 Uhr die 1. PEGIDA in Stuttgart) auf eben diesem Platz teilzunehmen. Jetzt weiß ich, wie sich in Deutschland verfolgte Juden gefühlt haben müssen. Als ich die Lage, zunächst ohne Demo-Schild und Flugblätter, sondiere und mich an einer großen Menge Jugendlicher vorbei auf die Absperrung zu bewege, werde ich gleich von den Polizisten dort angelogen. Als ich am Gatter frage, ob hier die PEGIDA-Demo stattfindet, behaupten zwei Polizisten unisono, dafür bräuchte man Einlasskarten, das sei eine “neue Regelung”.

Von Herbert K.

Ich lache, ich weiß, dass es keine Einlasskarten gibt (und andere Polizisten innerhalb der Demo bestätigen mir das später) und ich sage dem Polizisten, dass ich “160 Einlaßkarten” habe, nämlich meine eigenen Flugblätter, und daß ich gleich wieder zurück sei, weil ich diese und mein Demo-Schild aus dem Auto holen werde. Da schließt sich mir ein anderer Teilnehmer, nennen wir ihn Rudi, an, weil auch er abgewiesen wurde mit dieser dicken Lüge, die nur dazu dienen sollte, daß möglichst wenige Teilnehmer den eigentlichen Kundgebungsplatz erreichen. Als wir beide, Rudi vorneweg mit meinem großen Plakat “Islamkritik endlich zulassen”, nach zehn Minuten wieder zurück wollten, war nur noch eine schmale Gasse frei.

Rudi stürmte durch und erreichte die schützende Absperrung. Ich machte den Fehler und beantwortete Fragen irgendwelcher Jugendlicher. Ich antwortete nicht nur, sondern bot ihnen meine Flugblätter an, “da sind Argumente drin, bitte lesen”. Von da ab war ich als “Nazi” “enttarnt”, ein Junge nahm das Blatt und stopfte es wutentbrannt in den nächsten Abfallbehälter. Zwei andere Jünglinge stellten sich geschlossen vor mich, sehr geschickt an einer Engstelle, so daß es für mich nicht mehr weiterging, und riefen “Nazi, Nazi”.

Da stürmten weitere herbei und mir wurde klar, daß die mich wohl umzingeln wollten, festsetzen, provozieren, attackieren, und zusammenschlagen. Daher, und ich hätte keine drei Sekunden mehr zögern dürfen, stieß ich die beiden Jungens nach rechts und links weg und eilte ebenfalls in Richtung Absperrung. Als sie mir nachriefen “keine Gewalt, keine Gewalt”, drehte ich mich herum und rief zurück aus tiefster Überzeugung “ja, bitte keine Gewalt, keine Gewalt”, aber mir wurde auch klar, daß dieses “Spielchen” eingeübt war. Wie viele weniger fitte und rechtschaffene Menschen werden sie auf diese Weise schon gedemütigt, verletzt, geschlagen und niedergemacht haben?

Ich erreichte also schnell das rettende Gitter und den Polizeikordon, aber die machten mir gar nicht auf, rührten sich nicht. Als ich höflich bat, doch die Gatter kurz auseinanderzunehmen, eben zu öffnen, bedeutete mir einer “großzügig”, das ginge nicht, aber ich könnte ja hineinklettern. Gesagt, getan, ohne Murren, denn irgendwie sind diese Jungs auch nur Opfer des linken Mobs, zudem Opfer irgendwelcher linker Polizeichefs, die solche Lügen wie “hier werden jetzt Einlassscheine benötigt” aufbringen. Dann war ich von ca. 13:45 bis ca. 17:45 Uhr wie ein Gefangener auf diesem Platz. Mit der Zeit kamen ca. 250 oder 300 Leute zur Kundgebung.

Außen standen grölende, feixende junge und alte Menschen, viele davon gewaltbereit.

Sie drängten hart an die Gitter heran, bauten sich dahinter eine Tribüne auf (wo hatten sie die bloß her, in der Kürze?), während wir von den auf dem Platz befindlichen Ordnungshütern immer wieder “freundlich ermahnt” wurden, doch bitte “Abstand zu halten” und nicht zu provozieren. “Provozieren” nennen sie es, wenn unsereiner doch noch versucht, ein Wort des Verständnisses mit dem einen oder anderen der Gegenseite zu wechseln.

Allerdings war jeder Austausch von Argumenten sowieso fast unmöglich, da allein schon meine Annäherung an das Sperrgitter und die Menschenmassen dahinter, bei Unterschreitung einer Marke von ca. zehn Metern, zu einem entsetzlichen Aufheulen führte, ohrenbetäubend, haßerfüllt, feixend und frech, dreckig und hirnlos. Es war gut, daß ich mein großes Plakat dabeihatte, denn darauf standen außer meiner Islamkritik auch passende Sprüche zur Situation. “Meinungsfreiheit!”, “hört auf zu brüllen”, “ihr seid nur verhetzt”, “informiert euch”.


Vier Stunden lang musste ich Gebrüll und Geschrei mit niederträchtigen Sprüchen aushalten, in jeder einzelnen Minute wurde meine Menschenwürde vielfach mit Füßen getreten. “Warum, warum, hast du nur Scheiße im Gehirn” und viel derartiges, fast ohne Pause, vier Stunden lang, aus tausend Kehlen. Sie sind so viele, und sie sind besser organisiert als wir. Während unsere Redner nicht einmal eine Gemüsekiste als Podest hatten, und die Lautsprecheranlage fürchterlich schepperte, verfügten jene großräumig über hohe Tribünen, auf denen sie nach oben getürmt standen, wie eine zweite Wand. Auch wurden brennende, stinkende und rauchende Gegenstände in unsere Richtung geworfen.

Jemand sagte: „Zwei von uns sind zusammengeschlagen und schwer verletzt worden”. Der bedingungslose, nicht moderierbare Hass war groß. Ohne Polizeischutz hätten sie uns alle niedergeschlagen und wohl auch Tote in Kauf genommen. SA und SS und faschistisch verhetzte “normale” Deutsche dürften in einer gleichartigen oder vielleicht sogar etwas schwächeren Pogromstimmung gewesen sein, wenn sie Juden gehetzt und verfolgt haben. Der Unterschied zu damals ist klar: heute schützt uns dankenswerterweise die Polizei. Damals konnten die Haßerfüllten ihren Haß ausleben.

Um uns vor ca. 2000 Chaoten zu schützen, brauchte es wohl 1000 oder mehr Polizisten und so viele waren wohl auch mindestens da. Daß ich heute, am Tag danach, nicht im Krankenhaus liege, verdanke ich ihnen, und daher sage ich jetzt noch mal an die Adresse unserer Polizei: DANKE SCHÖN!

Am Ende wurde es mir doch mulmig, denn die linken Chaoten zeigten keinerlei Bereitschaft, abzuziehen. Die Polizei musste die Teilnehmer, übrigens allesamt besonnene, rechtschaffene Menschen, nach und nach mit Bussen “weit weg” fahren, um dem Hexenkessel zu entkommen.

Ich bat mehrfach Polizisten, mir Geleitschutz zu geben bis zur Tiefgarage, bis zu meinem Auto, das dort keine 100 Meter entfernt stand, aber sie lehnten ab. Mit Recht, denn auch fünf oder sechs oder mehr Polizisten wären “verloren” gewesen gegen diese Gewaltbereitschaft, gespeist aus blindem, dumm-frechem Haß.

Für uns letzte Teilgruppe war kein Bus mehr da, und so mußten wir Spießrutenlaufen bis zum Bahnhof Stuttgart. Überall auf dem Weg standen sie und riefen “wir kriegen euch alle”.


Diese Strecke war komplett unter Polizeischutz, desgleichen an den Gleisen und sogar an weiteren S-Bahn-Stationen, bis es endlich ruhiger wurde. Ich wußte bis zuletzt nicht, wie ich mit meinem großen Schild wieder zu meinem Auto kommen kann, ohne attackiert zu werden. Das Gebiet rund um die Tiefgarage mußte noch voller Gruppen von Chaoten sein. Wie harmlos hatten doch die drei, vier Jungens ausgesehen, die mich gleich zu Anfang attackiert hatten. Man sieht ihnen den Haß, ihre Gewaltbereitschaft und Primitivität “im Alltag” nicht an.

Mein Gebet wurde aber erhört und ein „Engel“ kam, und versteckte mein Schild. Als ich dann “fix und fertig” zurück in Stuttgart war, und einfach nur einen gepflegten Kaffee trinken wollte, ausruhen im Straßencafe, auf andere Gedanken kommen, da sträubte sich alles in mir, mich zu setzen, denn überall waren schon diese jungen Leute. Eigentlich liebe ich das, aber jetzt? Immer der Gedanke, was sind das denn für Gesichter, waren die eben noch dabei gewesen, haben dieselben Latte-Trinker und Eis-Esser mich vor gut einer Stunde noch voller Haß als “Scheiße” bezeichnet?

Auch dieses Erlebnis erinnert mich an die vielen Berichte verfolgter Juden, die massive Probleme hatten, „den Deutschen“ überhaupt wieder gegenüberzutreten. Man sieht das „innere Schwein“ nämlich nicht von außen, jeder könnte es gewesen sein. Ich hatte keine Lust mehr, und bin dem Hexenkessel von Stuttgart so schnell wie möglich entflohen.

Die 1920er Jahre sind zurück. Die heutige SA ist bunt, links, jung – und blöd wie damals auch. Argumente interessieren sie nicht. Sie haben einen Sündenbock gefunden, der eliminiert werden muß, und der heißt PEGIDA und sie nennen jeden bei PEGIDA „Nazi“, auch wenn ausdrücklich das Gegenteil richtig ist.

Sie können zu Tausenden, zu Zehntausenden und evtl. noch mehr auftreten, sie genießen viel Freiheit seitens der Politik und in den Medien sind sie die Helden. „Gute“ deutsche Medientradition, nach den Juden damals ist PEGIDA heute an allem schuld. Sie sind vernetzt in die Universitäten hinein, in die Medienanstalten und in die Parteien, dazu in Schulen und Kindergärten, Behörden und Ämtern. Daher gibt es auch keine Meinungsfreiheit mehr. Sie definieren jeden als Nazi, der es wagt, Kritik an Koran, Scharia oder Islam zu äußern.

Daß es da gar keinen sachlichen Zusammenhang gibt, daß die „echten Nazis“, Hitler und Konsorten, damals große Sympathien für die radikalen Muslime hegten – beide Gruppen wollen ja vor allem Juden töten – interessiert nicht und es ist den jungen Radikalinskis auch ganz egal. Wahrscheinlich werden sie begeistert jeder Machtübernahme, ob im Kleinen oder Großen, durch den radikalen Islam zustimmen. Sie vergessen dabei, dass es bei Khomeini ähnlich war. Die damals von ihm begeisterten Teheraner Kommunisten – er war doch so schön radikal antiamerikanisch, wie wunderbar – waren die ersten, die Khomeini am Baukran aufhängen ließ.

Die junge deutsche linke Generation, die mir jetzt Angst macht, ist unfähig, diese Tatsachen zu sehen, geschweige denn Lehren daraus zu ziehen. Deutschland schafft sich ab. Wir sind schon mitten drin in diesem Prozess. Es wird böse enden – in einer Herrschaft des Islam.

Quelle: Erlebnisbericht von der ersten Pegida-Stuttgart

Meine Meinung:

Vor der grenzenlosen Dummheit des linken Mobs kann man nur kapitulieren. Dumm geboren und nichts dazugelernt. Das Schlimme ist, ich glaube, die meisten Deutschen laufen ebenso hirnlos durch's Leben. Sie denken genauso wie die linksversifften Idioten, sind aber weitgehend friedlich. Ich habe mich entschlossen, mich von diesen Idioten fern zu halten. Ich breche den Kontakt mit ihnen ab. Ich will mit solchen Dummköpfen einfach nichts zu tun haben. So geht zwar manche "Freundschaft" in die Brüche, aber was soll ich mit Menschen, die nicht in der Lage sind, ihren Verstand zu benutzen?

Zweiflerin schreibt:

Genauso ist es: Die “Nazis” [Islamkritiker, Einwanderungskritiker] sind die Hexen des 21. Jahrhunderts. Diesen Hass völlig sinnbefreiter junger Menschen habe ich in den Anfangszeiten von Montagsdemos – erst gegen [Asyl-]Heime, jetzt bei Bärgida – auch erlebt. Dieser stupide Hass ist so erschreckend und ich weiß beim besten Willen nicht, was aus unserem Land mit diesen Nachwuchsfaschisten einmal werden soll

Meine Meinung:

Diese hirnlosen linken Nachwuchsfaschisten lernen auch irgendwann dazu. Spätestens dann, wenn sie von den Islamfaschisten ein paar Mal was auf's Maul bekommen haben. Offenbar scheint das ihrem eingerosteten Gehirn, bzw. das, was davon übrig geblieben ist, wieder auf die Sprünge zu helfen.

gegendenstrom [#24] schreibt:

Danke für Deinen wunderbaren Bericht! Ich hatte Gänsehaut beim lesen, ehrlich. GottseiDank bist Du heile diesem Hexenkessel entkommen. Ich fürchte aber, es wird bald Tote geben, so enthemmt wie diese blöden Schreihälse schon sind. Es wird sich aber kein Richter finden, der diese Leute dann anklagt. Sie werden davonkommen! Bis sie selber Opfer ihrer eigenen Dummheit geworden sind. Nur wird dann keiner dasein, der ihnen beisteht. Sie sind ihre eigenen Totengräber! Bis sie es merken, schaufeln sie derweil ihr [eigenes] Grab!

Hundewache [#28] schreibt:

Erschreckender Bericht. Die Polizei scheint teilweise auch aus linken Genossen zu bestehen. Traurig. Mussten die nicht einen Eid schwören? Ich habe es schon öfter gepostet, macht Fotos, versucht die Antifanten zu entlarven. Nehmt versteckte Knopfkameras etc. schickt die Aufnahmen der Verwandtschaft, Großeltern, Eltern, Arbeitgeber etc.. Wir müssen die Meinungsfaschisten enttarnen!

Meine Meinung:

Die würden sich sicher wundern, wenn sie ihre Gesichter im Internet wiedersehen.

Demokratius [#42] schreibt:

So berichtet der Südwest-Rotfunk über die Demo:

1.000 Polizisten schützen Kundgebung in Stuttgart - Wütende Menge kreist Pegida-Anhänger ein. Tausende Gegendemonstranten haben sich der ersten Stuttgarter Pegida-Kundgebung in den Weg gestellt. Mit mehreren Hundertschaften musste die Polizei Pegida-Anhänger schützen.

Fast 1.000 Polizisten waren am Sonntag in der Stuttgarter Innenstadt im Einsatz. Nach Angaben eines Polizeisprechers versammelten sich etwa 4.000 Gegendemonstranten an vier Stellen in der Innenstadt und kreisten die Islamkritiker ein. Knapp 200 Menschen hätten sich an der Pegida-Kundgebung beteiligt. Die Pegida-Parolen gingen teilweise in den Rufen der Gegendemonstranten unter.

Immer wieder kam es laut Polizei zu Streitigkeiten und Rangeleien zwischen den eintreffenden Versammlungsteilnehmern und Gegendemonstranten. Beamte mussten den Zugang zu der Kundgebung teilweise erzwingen. Auch über Twitter forderte die Polizei die Gegendemonstranten auf, die Pegida-Anhänger durchzulassen. Sechs Polizisten seien verletzt worden, teilte das Polizeipräsidium Stuttgart am Abend mit. Es gebe rund ein Dutzend Strafanzeigen, aber keine Festnahmen.

Die Polizei sperrte die Hauptverkehrsachsen rund um die Stuttgarter City ab und zeigte auch am Schlossplatz Präsenz, wo eine Radfahrermesse und ein Flohmarkt viele Besucher anzogen.

>>> weiterlesen: Wütende Menge kreist Pegida-Anhängr ein

Carl Weldle [#47] schreibt:

Meine Frau und ich kamen etwas zu spät an. Ein Durchkommen war nicht mehr möglich, wir wurden bedrängt und beleidigt, mir wurde die Brille aus dem Gesicht geschlagen. Von einem linken Nazifa, der sich wahrscheinlich alleine nicht getraut hätte ohne Anleitung gegen den Wind zu pinkeln.

Um es hier nochmals deutlich zu sagen: Mein Schwiegervater saß in Hohenschönhausen, hineingeworfen von den gleichen Leuten, die sich heute unter Ramelow im Parlament tummeln (er wohnt in Jena), mein Großvater väterlicherseits saß im KZ, von 1943 an, bis ihn 1945 die Amis befreiten, nur weil er als ehemaliges Mitglied der Zentrumspartei standhafter Gegner der NS-Dikatur [NS: Nationalsozialisten] war. Meine Großmutter, geboren 1927, lebt noch und kann sich heute noch sehr bildhaft an die Zeit von damals erinnern, als die Schergen gegen jüdische Mitbürger und Andersdenkende vorgingen und ihre beste Freundin spurlos 1940 mit ihrer Familie verschwand. Sie waren Juden. Ihr Schicksal ist bis heute nicht restlos geklärt.

Ich weiß daher sehr genau, wer hier die wahren Faschisten sind, es sind die breiten Linksbündnisse, die Nazifa (SAntifa), die als Bertiebskampfgruppen der Links-GrünInnen fungieren, es sind die Jungspund_Innen_Xe, aufgehetzt von ihren linken Lehrkörpern und sinnbefreit die Parolen nachplappern, die ihnen vorgekaut werden, ohne zu Wissen, gegen was sie eigentlich demonstrieren. Sie demonstrieren gegen die Demokratie und die Redefreiheit. Sie sollten sich mal ein Beispiel an Hamed Abdel-Samad nehmen, der sagte:
Er rede mit jedem, der nicht zur Gewalt aufruft. Und er rede nicht nur mit Menschen, die seiner Meinung sind. Abschließend stellt der einstige Muslimbruder Abdel-Samad klar: Wer sich ein Urteil über eine Gruppe von Menschen machen will, sollte sich vorher mit ihnen auseinandersetzen, anstatt sie anhand von diffusen Infos zu boykottierten. „Außerdem bin ich der Meinung, dass Gewalt da beginnt, wo Worte fehlen! Ich mag ein seltsames Verständnis von Demokratie haben, but I’ll do it my way!”
Tja, liebes linksreaktionäres Gutmenschenpack, wer aus seiner Geschichte nicht lernt, der ist verdammt sie zu wiederholen!

Meine Meinung:

Lieber Carl Weldle, dieses linksreaktionäre Gutmenschenpack, wie du es nennst, kennt vermutlich Hamed  Abdel-Samed nicht einmal, denn die meisten von ihnen sind gegen Bildung immun. Aber ich muß gestehen, wir, damit meine ich meine ganze Generation, waren in unserer Jugend auch nicht anders. Wir hatten einerseits keine wirkliche Ahnung von Politik und waren total linksversifft. Wir sogen die ganze linke Scheiße quasi ohne jede Kritik mit der Nuckelflasche in uns rein.

Was ich der heutigen Jugend allerdings vorwerfe, sie hat heute ganz andere Möglichkeiten sich zu informieren. Aber sie nutzt diese Möglichkeiten nicht. Und wenn ich es recht bedenke, sind die meisten Erwachsenen genau so dumm. Sie nehmen den ganzen Mist aus dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen vollkommen kritiklos in sich auf. Gut trainierte Meerschweinchen, bestens geeignet für die politisch korrekte Gehirnwäsche. Früher rannten sie den Hitlerfaschisten hinterher und heute bereiten sie dem Islamfaschismus den Boden. Ich kann gar nicht sagen, wie ich diese abgestumpften, verblödeten und gewaltbereiten Idioten verachte.

g.bruno [#91] schreibt:

Eindrücke von der ersten Pegida-Kundgebung in Stuttgart, Kronprinzplatz, Sonntag, 17.5.2015

Ich nähere mich auf der Königsstraße der Querstraße zum Kronprinzplatz. Der Zugang ist mit Metallgittern und Polizeiketten abgesperrt, vor denen sich hunderte Antifas und Nopegida-Leute des breiten Bündnisses von SPD, CDU, Grünen, Linkspartei, Verdi, Kirchen etc. ballen, in ca. 10 Reihen gestaffelt. Wummerndes Trommeln dröhnt von irgendwoher. Plakate drohen den Nazis und Rassisten: „Nazis raus“, „Nazis von den Straßen blasen“, „Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda“, „Alle Rassisten sind Arschlöcher. Überall“, „Irr ist das Volk“, „Ihr seid Volk, wir sind Völker“, „Nazis vertreiben, Flüchtlinge bleiben.“ Ich kann mir nicht vorstellen, hier mit heiler Haut durchzukommen. Irgendwelche Pegidaleute sind nicht zu sehen.

Ich gehe um den Häuserblock und komme in der nächsten Querstraße tatsächlich an Polizeitrupps vorbei auf den Nordteil des Kronprinzplatzes. Die Einsatzleitung hat es zugelassen, dass auf dem Platz selbst große Mengen von Antifa sich in wenigen Dutzend Metern von den Pegidaleuten aufbauen konnten, wieder eine lückenlose Masse, tief gestaffelt, mit Metallgittern und Postenketten als Grenze. Die Luft ist erfüllt vom Dröhnen der Trommeln und von Schreien. Ich sehe im Hintergrund die recht überschaubare Schar der Pegidaleute samt einigen schwarzrotgoldenen Fahnen. Jetzt muss ich mich entscheiden. Mein Herz klopft. Ich dränge mich durch die Menge, die wahrscheinlich zunächst gar nicht versteht, dass da jemand wagt, sich als leibhaftiger Nazi zu bekennen. Ich erreiche die fest miteinander verbundenen Metallgitter. Es bleibt mir nichts übrig, als mich zu bücken und unter dem oberen Rohr hindurchzukriechen.

Sofort baut sich eine Polizistin vor mir auf: „Kein Durchgang.“ „Wo dann?“ „Wie Ihnen gesagt wurde, nur von Osten.“ Ein neben mir stehender jüngerer Mann triumphiert und feixt böse. Ich schleudere ihm ohne Nachzudenken entgegen: „Den Zugang blockieren, das ist eine schöne Demokratie.“ Es kommt keine Reaktion mehr, ich drängle mich nach hinten weg. Ich begebe mich wieder zu dem Osteingang, an dem ich zuvor schon war. Dasselbe Spiel: Ich winde mich durch zum Metallgitter.

Eine Polizistin fragt: „Wohin wollen Sie?“ „Zum Kronprinzplatz.“ „Was wollen Sie da?“ Verärgert antworte ich:„Zur Pegida-Demo.“ „Hier gibt es keinen Eingang.“ Ich schaue sie verblüfft an, die Menge johlt vor Freude. Rettender Engel ist ein älterer Polizist: „Durchkriechen!“ Ich krieche unter dem Metallgitter durch. Freie Meinungsäußerung BRD 2015. An seitlich stehenden Antifamengen vorbei beeile ich mich, auf den südlichen Platzteil zu kommen, wo in kleinen Grüppchen die Pegida-Teilnehmer stehen, komme schwitzend vor Sonne und Aufregung an. Ich entfalte meine Deutschlandfahne und hänge sie als Umhang über den Rücken.

Etwa 250 Menschen stehen da, aus allen Altersgruppen, v. a. ab 30, mehr Männer, viel bürgerlicher unterer Mittelstand. In den Gesichtern der Nebenleute erkenne ich dieselbe Fassungslosigkeit über die Umstände. Ich spreche einen Nebenmann in meinem Alter an: „Verrückt. Ausnahmezustand in Stuttgart“. Sofort bricht es aus ihm heraus. Er ist gebildet, sehr gut informiert, hat einen kleinen Betrieb und zwei studierende Söhne. Er glaube, Deutschland sei verloren: demografische Entwicklung, Medienmacht und Blindheit der Gegenseite. Er hat von OB Rupert „Pegida-Demos kotzen mich an“ Rupert Kubon (SPD) in VS (Villingen-Schwenningen) gehört. Als ich sage, dass wohl viele in unsrem Alter nach der Parole „Nach mir die Sintflut“ lebten, erwidert er tief bewegt: „Aber meine Kinder, meine Enkel!“

Eine Dame, offenbar aus der Stadtverwaltung, entschuldigt sich dafür, dass sie sich in unser Gespräch einschaltet: Zahlreiche minderjährige unbegleitete [muslimische] Nordafrikaner in Stuttgart, hohe Kriminalitätsrate; ein einzelner koste die Stadt im Monat 5800 € Unterbringung, Essen, Versorgung, Psychologe, Therapeut, Kickboxkurs und Reisekosten. Ich spreche einen anderen jüngerer Mann an. Er ist weniger informiert, aber das Gespräch verläuft ganz nett und offen. Außer Schwarzrotgold gibt es die Landesfarben, eine Fahne „Königreich Württemberg“, Israelfahnen, ein Plakat offenbar von Hooligans Pforzheim, Plakate gegen Christenverfolgung, rührende Aufrufe: „Medien und Politiker: Islamkritik zulassen!

Überwindet die Tabuisierung jeder öffentlichen, sachlichen Diskussion. Macht euch locker!“, ein riesiges Transparent mit einem durchgestrichenen Hakenkreuz und der Parole „Nazis raus“. Am Rednerpult mit Lautsprecher, der das Krakeelen der Gegenseite oft nicht übertönen kann, Sabrina Grellmann aus VS, vor ihr eine wild die Deutschlandfahne schwingende junge Frau aus Karlsruhe, die anstimmt „Unsere Werte, unser Land“: Entwicklungshilfe von außerhalb Stuttgart. Ein Karlsruher Redner, Beruf mittleres Management, rhetorisch und inhaltlich sehr gut: Er stellt die Frage, wo denn angesichts des Vorrückens einer reaktionären Ideologie die rotgrünen Frauen, die Amtschristen, die Intellektuellen, die gewählten Vertreter des Volkes seien, fordert ein konsequentes Einwanderungsgesetz und Ende des Asylmissbrauchs. Das sitzt.

Dann ein schlimmer inhaltsleerer Schreier aus Würzburg: „An unserem eisernen Willen werden sie zerschellen.“ Nur sein jugendliches Alter von knapp über 20 kann als Entschuldigung für dieses Gebrüll herhalten. Der Islamkritiker Michael Mannheimer hält eine Rede gegen die „linken Faschisten“, hebt die historischen Opferzahlen von Islam, Kommunismus und Nationalsozialismus heraus. Er ruft aus. „Auf diesem Platz gibt es auf unserer Seite keine Nazis!“ Wir wenden uns auf seine Aufforderung gegen die Antifa und skandieren: „Nazis raus“. Er kündigt empört eine Klage gegen den grünen OB Kuhn bis zum EGH an, da dieser ihn als Neonazi bezeichnet habe. Er habe als Journalist in 24 Ländern gelebt, habe arabische Freunde und habe sein Leben lang gegen totalitäre Systeme geschrieben. Es gehe nicht um Ausländer, es gehe um die unheilige Allianz von „linkem und islamischem Faschismus“.

Dann werden über die Polizeiketten hinweg Rauchbomben geworfen, die zischend und rot qualmend auf dem Pflaster liegen. Ich überlege im Stillen, wie ich nachher aus diesem Kessel wieder herauskomme. Die Reden enden, man singt das Deutschlandlied, skandiert „Wir kommen wieder“. Geld wird gesammelt. Die Parole geht durch: „Busse holen uns raus.“ Welche Busse??

In einem Pulk werden wir von Polizisten zu wartenden Bussen geführt. Auf der Gegenseite erhöht sich der Lärmpegel: „Die Faschisten kommen!“Ein alter Mann winkt den Gegendemonstranten freundlich-hektisch zu, andere zeigen das Victory-Zeichen oder winken gewollt fröhlich; keine einzige obszöne Geste, auch nicht von den jüngeren Pegidaleuten. Ich ergattere einen Sitzplatz, der Bus ist bald heillos überfüllt. In 10 Meter Abstand die Wand der Antifa, erschreckend die hasserfüllten Gesichter, die obszönen Mittelfinger zu Hunderten, die wie aufgedreht kreischenden Mädchen um die 20 Jahren, die jungen nordafrikanischen und vorderasiatischen Einwanderer mit wilden Gebärden.

Ich suche das Gespräch mit der älteren Frau neben mir, mit Leuten hinter mir. Es sind ausschließlich bürgerliche Menschen, Stuttgarter, verständige Gesichter dabei. Aus Gesprächsfetzen entnehme ich, dass sie informiert sind. Rechtsradikale gibt es hier nicht. Sie sind wie ich auch über die erlebten Szenen und über die Polizeitaktik empört. Langsam setzen sich die Busse in Bewegung, keiner weiß wohin, auf beiden Seiten von mitlaufenden Polizeitrupps und Reiterstaffeln geschützt. Doch Antifatrupps laufen rechts und links mit, ungehindert von Polizei. Plötzlich beginnt der Bewurf des Busses durch Gegenstände, die wummernd aufprallen, ohne Reaktion der Polizei. Ich sage zu den Nebensitzern: „Und wenn in 20 Jahren zu wenig junge Leute unter diesen Bedingungen Polizisten werden wollen …?“

Endlich wird der Bus etwas schneller. Ich beobachte zwei Nordafrikaner, die wie im Jagdfieber sich ein Wettrennen mit dem Bus liefern, manchmal voll jugendlicher Kraft in die Luft springen, triumphierend schreien und wie von Sinnen gestikulieren. Am Straßenrand halten uns junge Frauen mit Piercing und grünen Haaren den Mittelfinger entgegen. Ich meine zu erkennen, dass sie wirklich glauben, dass in diesen Bussen Nazis sind, Hitler-Anhänger. Bei meinen Nebensitzern macht sich die Angst breit: Ist die Gefahr nicht erneut da, wenn wir aussteigen müssen? Und immer wieder Wurfgeschosse gegen die Buswand. Warum lässt die Polizei es zu, dass die Antifatrupps folgen?

Plötzlich sehe ich, wie rechts eine Polizeikette sich bildet, die den Gehweg vor den nachrückenden Antifatrupps versperrt. Einer will durchbrechen, ein kleiner Tumult entsteht und da schlägt ein Polizist mit dem Knüppel mehrfach zu. Im Bus erhebt sich bei jüngeren Leuten ein Freudenschrei: „Jawoll, auf die Schnauze!“. Ich ertappe mich, wie ich innerlich den Schlägen zustimme. Der Bus beschleunigt, fährt nun am Bahnhof vorbei nach Norden. Ich sage zu den Nebensitzern: „Wollen die uns zur Strafe auf den Killesberg oder nach Ludwigsburg bringen?“

Wir fahren an einer U-Bahnstation nach der anderen vorbei, eine immer schikanösere Aktion. „Ha jo, die brenge uns zum Pragsattel, wirsch no sehe.“ Und tatsächlich, nach 15 Minuten hält der Bus in der Nähe der U-Bahn-Station Pragsattel. Wir klatschen dem Fahrer Beifall, ich wünsche der älteren Dame gute Heimfahrt und nehme die nächste U-Bahn. Im Wagen merke ich, wie ich die Mitfahrer misstrauisch beäuge: mögliche Gutmenschen oder gar Antifa? Meine Fahne darf nicht aus der Innentasche herausschauen.

Ich steige am Hauptbahnhof aus. Gerettet, hier kennt mich niemand, hier weiß keiner, dass ich einer vom „Aufmarsch“ der Pegida bin. Ich schlendere in der warmen Sonne umher und schaue in die Baugruben von Stuttgart 21. Zwei Männer pissen ungeniert vor hunderten Passanten gegen Mauern, Dreck allerorten, Trupps von Nordafrikanern lungern herum. Ich kaufe einen kleinen Apfel und lasse ihn mir schmecken. Als ich im Zug Platz nehme, spüre ich die Müdigkeit. Deutschland und Europa – quo vadis?

Montags in der „Stuttgarter Zeitung“: „Stuttgarter stoppen Pegida-Marsch. Für Toleranz, gegen Fremdenfeindlichkeit. Alles friedlich, nur zwei Polizistinnen verletzt.“ Verzeiht mir die Länge des Textes. Ich musste es mir von der Seele schreiben. „Das Schreckbild verschwindet, wenn man es fest ins Auge fasst.“ (Johann Gottlob Fichte)

joke [#107] schreibt:

Der Seite der “Gegendemonstranten” geht das am Popo vorbei. Dort versammelt sich linksreaktionäre Gewalttäter, die mit den Werten dieser Demokratie aber auch gar nichts am Hut haben. Das “gegen Nazis” zu sein ist eine pure Schutzbehauptung, weil sie sind nicht nur “gegen Nazis”, sie hassen diesen Staat und wollen sein Ende. Diese Gewaltkrakehler wollen alles – Anarchie, grüne Diktatur, Sozialismus, Kommunismus, Judenhetze, Palästinensisches Terroristenverständnis – nur nicht diese Demokratie. Bedrohlich ist, daß Medien wie die Stuttgarter Zeitung diese antidemokratische Brut nicht durchleuchtet und kritisch befragt. Der Wolf im Schafspelz wird hier als schützenswertes Wesen behandelt und damit Kriminelles geschont.

kolat [#125] schreibt:
@#91 g.bruno (19. Mai 2015 08:34)
Noch nicht viel Erfahrung gehabt mit West-Pegidas, stimmt’s? Na, das ändert sich ja nun.
Das machen die “Breiten Bündnisse” am Anfang immer so: Die Idealisten, welche (die friedlichen, beeindruckenden Bilder aus Dresden im Kopf) zu den jeweils ersten Pegida-Kundgebungen in einer Stadt gehen, mit Masse, Lärm und Gewalt so abzuschrecken, daß aus ihnen möglichst keine Stammpegidianer werden, sondern sie sich im Idealfall in die innere Emigration zurückziehen.

Ich habe aber eine gute Nachricht für Sie: Diesen Aufwand halten die Chaoten nach meiner Erfahrung nicht lange durch, weder finanziell, noch, was die Terminierung angeht. Stuttgart war nochmal ein sehr symbolträchtiger Pegidaort für diese Leute, darauf wurde sich fokussiert, da wurden überregionale Kräfte gebündelt. Das schaffen sie auf Dauer nicht, und das Teilnehmerverhältnis wird sich immer mehr zugunsten von Pegida verschieben.

Denken Sie an meine Worte: Aus den “10er-Reihen Stasi/Antifa” werden bald 5er-Reihen, danach einfache Reihen, in denen bereits unübersehbare Lücken klaffen. Meine Erfahrung von hessischen und anderen westdeutschen Pegidas. Auf, Stuttgart, frischer Mut, das allein entscheidet!!!

Noch ein klein wenig OT:


Video: Dr. Alfons Proebstl 69 - AFSA (Agentur für Sklaverei und Ausbeutung) (08:57)

Hallo liebe Ladies und Germanies, nichts ist ungerechter als die Schönheit! Bombenstimmung bei Pro 7! Sie wissen schon… der Sender von Stefan Raab und Heidi Klum. Beim Finale der “Halloween Queen” mit der schrecklich hohen Stimme und der alten Ledertasche Joop gab’s einen “Riesen” Eklat…

Siehe auch:
Björn Höcke (AfD): Deutsche dürfen stolz auf sich sein
Dirk Schümer: Europa muss eine Festung bleiben
Dr. Andreas Unterberger: Zuwanderung - Amerika hat es viel besser gemacht
Ute Glaubitz: Was das Kopftuch bedeutet
Masturbationsverbot im Judentum
Brendan O’Neill: Großbritannien: Der Tod der Sozialdemokratie
Gießen-Rödgen: Illegale Asylanten attackieren die Feuerwehr