Mittwoch, 20. August 2014

Erzbischof Marx, warnen Sie Christen vor dem Islam oder treten sie zurück!

Von Michael Stürzenberger

In Zeiten der schlimmsten jemals erfolgten Christenverfolgung durch Moslems, in Zeiten islamischen Massenmords an Christen im Irak, Syrien und Afrika sowie in Zeiten von 24-Stunden-Ultimaten von Moslems an Christen für wahlweise Konversion in den Islam, sofortige Flucht oder Tod [Ultimatum der IS-Miliz: Iraks letzte Christen müssen Mossul verlassen] braucht es keinen feisten Erzbischof in Deutschland, der von seinem Kirchenpalast aus selbstzufrieden ins Land ruft: „Ich weiß, der Islam ist nicht das, was ISIS ist.” (PI berichtete).

Es braucht jetzt verantwortungsvolle Christenführer, die Mumm in den Knochen haben und Rückgrat zeigen, indem sie dem völlig verblödeten Mainstream widersprechen und die Wahrheit hinausrufen. Auch, wenn es dann etwas unbequem im Bischofssitz wird und man die aufgeblasene Empörungsluft aushalten muss, die einem von den Mitläufern der Islam-Verharmlosern in Medien, Politik und Gesellschaft ins Gesicht geblasen wird.

Es ist höchste Zeit, diesen ganzen Kollaborateuren einer tödlichen Ideologie klarzumachen, dass Sie mittelfristig persönlich mehr riskieren, wenn sie brav das „Islam-bedeutet-Frieden”-Liedchen nachpfeifen, als wenn sie jetzt mutig, klar und faktengestützt ein Zeichen setzen: Es ist der Islam, der den Rest der Menschheit bedroht. Egal, ob es die Juden in Israel, die Hindus in Indien, die Buddhisten in Thailand, die Atheisten in China oder die Christen weltweit sind.

Das Tötungsprogramm ist der Koran, eine klare Handlungsanweisung zur kompromisslosen Machterringung und die absolute Verachtung für alle, die sich weigern, sich unterwürfig vor Allah niederzuwerfen und ihr Gesicht in den Boden zu drücken. Es muss jetzt endgültig Schluss sein mit der Islam-Arschkriecherei der beiden Kirchen, sonst machen sie den gleichen jämmerlichen Fehler wie in Dritten Reich, als sie ebenfalls vor einer totalitären Ideologie gekuscht haben und fleißig das Lied der National-Sozialisten mitgepfiffen haben.

Sehr geehrter Erzbischof Marx,

Sie haben öffentlich behauptet:
“Ich weiß, der Islam ist nicht das, was ISIS ist.”
Woher entnehmen Sie diese „Weisheit”? Hat Ihnen das vielleicht Imam Idriz eingesäuselt? Schon mal was von der „Taqiyya“ gehört, dem erlaubten Lügen zur Verbreitung des Islams? Überzeugen Sie sich besser selbst: Lesen Sie den Koran von der ersten bis zur letzten Seite. Es ist unverantwortlich, was Sie von sich geben. Sie verraten die 150.000 Christen, die jedes Jahr in islamischen Ländern getötet werden, und sie versündigen sich an den zig Millionen, die weltweit unter Diskriminierung, Verfolgung und Vertreibung durch gläubige Moslems leiden.

In Ihrem Bischofssitz ist mit Sicherheit noch kein korankonform christenverfluchender und kopfabschneidender Moslem aufgetaucht. Aber die Christen im Irak und in Syrien erleben gerade den real existierenden islamischen Horror.

Die polnische Internetseite „m polska24“ hat Fotos dieses Horrors veröffentlicht. Der Artikel wird zurecht „Holocaust an Christen“ betitelt. Es liegt nun in Ihrer Verantwortung als Vorsitzendem der deutschen Bischofskonferenz sowie der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft, dass Sie sich dies hier alles ansehen. Und zwar von oben bis unten. [Vorsicht, sehr grausame Bilder.]

Und dann vergleichen Sie diese unfassbare Grausamkeit mit dem, was Mohammed im Koran diktierte und als Befehl seines Gottes Allah ausgab. Ich kann Ihnen die Mühe erleichtern: Sie müssen nur dies hier durchlesen, dann werden Ihnen in wenigen Minuten umfassend die Augen geöffnet:  Brutalität und Abartigkeit: der Islamische Staat Irak

Was gerade im Islamischen Staat Irak geschieht, ist zu 100 % der reine und wahre Islam, so wie ihn der „Prophet“ Mohammed begründet hat. Exakt das Gleiche spielte sich im 7. Jahrhundert unter dem Kriegsführer Mohammed auf der arabischen Halbinsel ab, so dass das heutige Saudi-Arabien „juden- und christenrein“ ist. Mohammed ist der Islam und der Islam ist Mohammed.

Wenn Sie und alle anderen Kirchenvertreter weiterhin schweigen, vertuschen und verharmlosen, wird uns dieser Horror auch demnächst in Europa überrollen.

Daher fordere ich Sie auf: Werden Sie mutig und reden Sie endlich Klartext. Sonst versündigen Sie sich an den Christen und allen anderen Nicht-Moslems, die noch sterben müssen. 270 Millionen Opfer des Islams sind wahrlich genug. Alle fünf Minuten, die Sie weiter schweigen, wird wieder ein Christ getötet. Von einem gläubigen Moslem, der ganz genau weiß, was in seinem „Heiligen Buch” steht.

Wenn Sie nicht den Mut dazu haben und sich fürchten, dann machen Sie den Platz für einen anderen frei. Appeasement  [Beschwichtigung, Verharmlosung] vor einer totalitären Ideologie ist unverantwortlich und hat bisher immer in die Katastrophe geführt.

Mit zutiefst besorgten Grüßen,

Michael Stürzenberger
Journalist & Bundesvorsitzender der Bürgerrechtspartei für mehr Freiheit und Demokratie – DIE FREIHEIT

PS: Damit diese wichtige Botschaft nicht im Papierkorb landet, habe ich sie auch an die deutsche Presse und weitere Kirchenvertreter gesendet. Die Zeit des jämmerlichen Schweigens muss unverzüglich beendet werden.

Dieses Bild hier ist mehr als bezeichnend: Erzbischof Marx lauscht ergriffen den Worten des Großmuftis von Bosnien-Herzegowina, Mustafa Ceric. Einem Islam-Hardliner, der öffentlich gefordert hat, dass die Verpflichtung auf die Scharia für jeden Moslem immerwährend, unverzichtbar und unverhandelbar ist. Ein Schäfchen blickt zu seinem Metzger:


Kontakt zum Herrn Erzbischof: pressestelle@erzbistum-muenchen.de

Quelle: Erzbischof Marx, warnen Sie Christen vor dem Islam oder machen Sie Ihren Platz frei!

Meine Meinung:

Bilder sagen mehr als tausend Worte.  Es ist unfassbar, daß die christlichen Kirchen hierzu schweigen. Wann wachen sie endlich auf? Erst dann wenn die abgeschnittenen Köpfe der Christen auch vor den Kirchentüren in Deutschland liegen?

Maria-Bernhardine [#48] schreibt:

Islamversteher und Fettwanst Reinhard Kardinal Marx, Erzbischof von München und Freising, Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz und der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft. Intrigant Kardinal Marx, damals noch Bischof reiste extra nach Rom zu Papst Benenedikt, um seinen Mitbruder Walter Bischof Mixa anzuschwärzen. Bischof Mixa wurde u.a. von der linken Presse hingerichtet, besonders von der Süddeutschen Zeitung und dem BR. Bischof Mixa warnte vor dem Islam: Der Islam kämpft mit dem Penis [Video: Mixa über den Islam - oder - die Schlacht mit dem Penis werden wir gewinnen] Bischof Mixa gegen Bau der Kölner Groß-Moschee – Die Welt welt.de, 27.07.2007 – Im Streit um den Neubau der Groß-Moschee in Köln schaltet sich nun auch der Augsburger-Bischof Mixa ein:…

Siehe auch:
Stuttgart: Muslime kesseln BPE-Stand ein
Fjordman über den Islam und die Wissenschaften
Günter Ederer: Hilfe aus dem Land der Neomoralisten
Akif Pirincci: Aus meinem nächsten Buch
Berliner Polizei ermittelt nur noch bei Aussicht auf Erfolg
Rheinische Post entfernt islamkritischen Artikel
Peter Hahne: Im Irak sterben Christen – und was tut die Evangelische Kirche?
Dr. Wolfram Weimer: Die fetten Jahre sind vorbei
Birgit Kelle: Kinderrechte: Im Zweifel gegen die Eltern

Stuttgart: Muslime kesseln BPE-Stand ein


Vergangenen Samstag (16.8.2014) informierte die Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) in der Stuttgarter Königstraße über den Salafismus. Der Infostand der Bürgerbewegung befand sich nahezu an derselben Stelle, wo noch eine Woche zuvor Salafisten ebenfalls mit einem Infostand vertreten waren und Korane vor und im angrenzenden Buchhaus Wittwer verteilt hatten. In der Folge gab es wütende Reaktionen vieler Kunden und Proteste diverser Geschäftsinhaber (PI berichtete), der City-Initiative Stuttgart und der Interessengemeinschaft Königstraße.

Von PI-Stuttgart

Auf Schautafeln in Augenhöhe und einem großen Infotisch mit zahlreichen Flyern konnten sich interessierte Bürger ausführlich über den Salafismus informieren... Außerdem konnte jeder, der wollte, auch eine Ausgabe des Grundgesetzes kostenlos erhalten.

In den Gesprächen erfuhren die Akteure so viel Zustimmung wie noch nie. Ein nicht muslimischer “Südländer” begrüßte die Aktion, sprach aber auch davon, dass Deutschland für seine Probleme mit integrationsunwilligen Muslimen selbst schuld sei. Wörtlich sagte er: “Warum lässt Deutschland eigentlich so viele Muslime herein?!”

Aber auch wütende Reaktionen gegen Muslime zeigten Passanten, als diese mitbekamen, wie Muslime offensichtlich logen oder abstruse Geschichten verbreiteten. Hier eine Sammlung haarsträubender Aussagen von Muslimen an diesem Tag:
“Die IS im Irak sind in Wirklichkeit amerikanische Agenten…”

“Wir sind die neuen Juden.”

“Eine Vertreibung von Christen in Mossul hat nicht stattgefunden.”

“Eure Aussagen über den Koran stehen nicht im Koran. Das sind falsche Übersetzungen. Den Koran kann man sowieso nicht übersetzen.”

“Ihr seid Lügner.”

“Deutschland ist kein Rechtsstaat.”

“Muslime werden in Deutschland systematisch verfolgt, ermordet und diskriminiert.”

“Türken verspüren schon lange nicht mehr den Wunsch nach Deutschland
einzureisen.”

“3000 Raketen sind nie auf Israel gefallen, das sind alles Lügen der Amerikaner.”

“Ihr könnt machen was ihr wollt, die Scharia wird kommen. Es ist nur eine Frage der Zeit!”

“Dass Christen in der Türkei verfolgt und unterdrückt werden, ist komplett gelogen.”

“Verfolgung findet in islamischen Ländern nicht statt.”

“Egal was du sagst, mein Allah ist besser als das scheiß Grundgesetz.”

“Wenn hier der Krieg in Deutschland losbricht, seid ihr Schuld daran!”
Teilweise wurden die Teilnehmer des Infostandes von muslimischen Menschentrauben einzeln eingerahmt und mit oben zitierten “Argumenten” bombardiert. Einer der muslimischen Haupt-Propagandisten stellte sich als Student der Medienwissenschaften vor und ein anderer versuchte sein T-Shirt mit dem Aufdruck der LIES-Aktion zu verdecken.

Dass Muslime nicht zwischen Islam und Salafismus unterscheiden, wie es die Politik und Kirchen meist machen, zeigten die Reaktionen der Muslime an diesem Tag. Auch nicht unerwähnt soll der obligatorische “Besuch” linksextremer Aktivisten mit ihrem “Rassisten”-Gebrülle sein. Einige Minuten Abwechslung und dann war der Spuck auch schon wieder vorüber. Ja, so “bunt” ist Stuttgart.

Auf die Aussage eines Islam-Vertreters, Muslime würden in Deutschland pogromartig verfolgt, wurde ihm entgegnet, dass noch kein Fall bekannt geworden sei, in dem beispielsweise 100 Christen auf 30 Muslime losgegangen seien, wie im umgekehrten Fall kürzlich in Berlin. Daraufhin verließ er unter Protest den Stand.

Auch dreiste Lügen von der Friedfertigkeit im Islam gegenüber Christen und Juden, wie im Video zu hören ist (“wir respektieren die Juden, wir respektieren die Christen”), wurde mit dem Zitieren entsprechender Koransuren widerlegt:
“O ihr, die ihr glaubt, nehmt euch nicht die Juden und Christen zu Freunden; sie sind untereinander Freunde, und wer von euch sie zu Freunden nimmt, siehe, der ist von ihnen.” (S.5,56) “Nehmt nicht die Kuffar zum Freund. Und wenn sie Euch den Rücken kehren, so ergreift sie und schlagt sie tot, wo immer ihr sie findet.” (S.4,89)
Nachdem einer der Infostand-Teilnehmer anfing, am Stand Koransuren zum Thema Meinungsfreiheit, Körperstrafen, Frauen und dem Umgang mit “Ungläubigen” vorzulesen, sammelte sich schnell eine größere Menschenmenge vor dem Infotisch an. Ein Muslim riss daraufhin seine Freundin, die erst kürzlich zum Islam konvertierte, vom Stand weg (“komm geh, die verwirren Dich”).

Der vorher von manchem Muslim hämisch ausgesprochene Vorwurf: “Wo bleiben die Fakten?”, wurde jetzt beantwortet. Das hatte allerdings wütende, schreiende Menschen als Reaktion. Bei vielen fiel die vorher mühsam aufgesetzte Maske des toleranten und demokratisch gesinnten muslimischen Mitbürgers. “Scheiß auf die Fakten”, “Scheiß aufs Grundgesetz”, “Gib mir ein Grundgesetz, ich zünde es an!” waren nur einige der Reaktionen. Manche versuchten auch nach dem Sprecher zu fassen, was aber nicht gelang.

Durch die starke Polizeipräsenz konnte die Meinungsfreiheit auch an diesem Tag wieder verteidigt werden. Ohne den Schutz durch die Ordnungskräfte wäre es aber schon nicht mehr möglich gewesen, über Salafisten und ihre geistlichen und ideologischen Grundlagen in Stuttgart zu informieren.

Hier der ganze Bericht mit einigen Bildern

Meine Meinung:

Die Muslime lügen nicht bewußt, sie geben nur das wieder, was man ihnen jahre- bzw. jahrzehntelang durch das Elternhaus, durch Koranschulen, Moscheen und die Medien ins Hirn eingebrannt hat. Die Gehirnwäsche hat also gut funktioniert. Muslime haben nämlich in der Regel kaum tiefere Kenntnisse von ihrer eigenen Religion, bis auf vielleicht die geisteskranken Salafisten, die vollkommen kritiklos die Aussagen des Koran übernehmen. Wie es um die Fähigkeit der Muslime zur Selbstkritik bestellt ist, hat vor kurzem erst Oliver Jeges beantwortet: Sind Muslime wirklich unfähig zur Selbstkritik?

Wie verblödet muss man aber sein, wenn man wie die Linken die Realität nicht sehen will? Sie sind genauso gehirngewaschen, wie die Muslime, nur eben linksversifft. Hinzu kommt, daß die meisten Linken noch sehr jung sind.  Schaut man sich das Video an, sieht man, daß sie noch grün hinter den Ohren sind. Daher wahrscheinlich ihre grenzenlose Naivität und ihr gutmenschlicher und realitätsferner Multikultiwahn. Sie werden einst die Opfer des muslimischen Terrors sein, der früher oder später kommen wird. Aber solche Gedanken haben sie sich natürlich noch nicht gemacht.

Dortmund 1 [#5] schreibt:

Was ist nur aus Deutschland geworden. Die Polizei muss die freie Meinungsäußerung vor eingewanderten Moslems schützen.

FanvonMichaelS. [#8] schreibt:

Ich will mein Land zurück!! Was soll das noch werden? Moslems werden aggressiv, wenn man ihnen mit Fakten kommt. Immer und immer wieder zu beobachten. Der Islam gehört schnellstens aus Deutschland / Europa entfernt! Lieber gestern als heute!! Ich persönlich hätte Angst mich auf solchen Veranstaltungen gegen den Islam zu stellen. Danke an Pax Europa für Euren Mut!!

Babieca [#9] schreibt:

Gleichzeitig zum immer aggressiveren Wüten und Ausflippen perfektionieren angreifende Moslemmobs in Essen gerade die beliebte islamische Taktik “Kleinkinder als Schutzschilde”:
Die Menschentraube rückte daraufhin weiter in Richtung der Einsatzkräfte. Der Mob war äußerst aggressiv und schlug um sich. Als die Ordnungshüter Pfefferspray und den Einsatzstock androhten, nahmen vereinzelte Personen Kleinkinder auf den Arm und benutzten diese als Schutzschild gegen die Polizei. Als Unterstützungskräfte eintrafen, rannten die Menschen in ein Haus.
Siehe auch:
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Dienstag, 19. August 2014

Fjordman über den Islam und die Wissenschaften

Die Rede von US-Präsident Barack Hussein Obama an der Universität Kairo in Ägypten am 4. Juni 2009, enthält so viele Halbwahrheiten, Verzerrungen oder platte Lügen, dass es fast unmöglich ist, sich mit ihnen allen angemessen in einem Essay zu befassen. Ich werde mich hier insbesondere auf die Wissenschaft konzentrieren.

Von Fjordman, Originaltext auf jihadwatch.org)

Nehmen wir dieses Zitat [Übersetzung: usembassy.de]:
Als Geschichtsstudent weiß ich auch um die Schuld der Zivilisation gegenüber dem Islam. Es war der Islam – an Orten wie der Al-Azhar Universität – der das Licht der Bildung über so viele Jahrhunderte getragen und den Weg für die europäische Renaissance und Aufklärung bereitet hat. Es waren Innovationen in muslimischen Gesellschaften, durch die die Ordnung der Algebra entstanden, unser magnetischer Kompass und die Instrumente der Navigation, unsere Fähigkeit, Federhalter herzustellen und unsere Beherrschung des Drucks sowie unser Wissen um die Verbreitung von Krankheiten und wie sie geheilt werden können. Die islamische Kultur hat uns majestätische Bögen und hohe Gewölbe beschert, zeitlose Poesie und geschätzte Musik, elegante Kalligraphie und Orte der friedlichen Kontemplation. Im Verlaufe der Geschichte hat der Islam durch Worte und Taten die Möglichkeiten der religiösen Toleranz und ethnischen Gleichberechtigung demonstriert.
Gibt es auch nur eine einzige wahre Aussage in diesem ganzen Absatz? Vielleicht hatten die Muslime eine solide Form der Kalligraphie entwickelt und einige ihrer Wissenschaftler steuerten ein paar Beiträge zur Algebra bei, aber abgesehen davon ist es beinahe blanker Unsinn. Der magnetische Kompass wurde von den Chinesen erfunden und möglicherweise davon unabhängig von den Europäern. Der Buchdruck wurde auch von den Chinesen erfunden und wurde tausend Jahre lang oder länger hartnäckig und beharrlich von den Muslimen abgelehnt, weil er auf islamischen, religiösen Widerstand stieß. Sie mochten die chinesische Erfindung von Schießpulver um einiges mehr.

Es konnte niemals eine direkte Verbindung nachgewiesen werden zwischen Gutenbergs Druckerpresse und der Kunst des Buchdrucks in Ostasien, aber es ist denkbar, dass die Grundidee des Drucks nach Europa importiert worden war. Im Gegensatz dazu wissen wir mit hundertprozentiger Sicherheit, dass die Muslime den ostasiatischen Druck kannten, ihn aber aggressiv ablehnten. Der Wissenschaftler Thomas Allsen hat in seinem Buch „Culture and Conquest in Mongol Eurasia“ [Kulturen und Eroberungen im mongolischen Eurasien] beschrieben, wie die Behörden im Iran unter mongolischer Herrschaft im Jahre 1294 versucht hatten, gedruckte Banknoten in chinesischem Stil einzuführen, dies aber nicht schafften, wegen eines weitverbreiteten Widerstands:
Gewiß zeigte die muslimische Welt eine aktive und nachhaltige Abwehr gegen die Technologie der beweglichen Drucktypen, die im fünfzehnten Jahrhundert und später aus Europa kam. Diese Opposition, die aus sozialen, religiösen und politischen Erwägungen heraus bestand, dauerte noch im achtzehnten Jahrhundert an. Erst dann wurden Druckpressen europäischen Ursprungs im Osmanischen Reich eingeführt und erst im nächsten Jahrhundert verbreitete sich der Buchdruck in der arabischen Welt und im Iran. Diese langfristige Zurückhaltung, das Desinteresse an europäischer Typografie und das Scheitern der einheimischen, ägyptischen Drucktraditionen, sprechen sicherlich für eine Art von grundlegender, struktureller oder ideologischer Antipathie gegen diese besondere Technik.
Es ist wahrscheinlich, dass der Nahe Osten durch den Handel mit dem Buchdruck bereits Jahrhunderte vor diesem Ereignis vertraut war, aber wegen des religiösen islamischen Widerstands übernahmen sie diese große Erfindung erst tausend Jahre oder später, nachdem es in China erfunden wurde. Minderheiten wie Juden oder griechische und armenische Christen waren die ersten, die die Druckmaschinen im Osmanischen Reich benutzten. Das erste gedruckte Buch in persischer Sprache war wahrscheinlich ein jüdisch-persisches Pentateuch. [Der Pentateuch ist die Bezeichnung der ersten fünf Bücher des Alten Testamentes. Er wird auch "Fünf Bücher Mose" oder in der jüdischen Tradition Tora betitelt.]

Was die Musik angeht, die griechische Theorie zu dem Thema entwickelte Pythagoras vor 500 v. Chr. Die Kirche wurde zur dominierenden Institution im poströmischen Europa und hat die griechische Philosophie und Musiktheorie an sich gezogen. Einige Elemente des christlichen Brauchtums können sich aus der jüdischen Tradition herleiten, vor allem das Singen der Heiligen Schrift und das Unterlegen der Psalmen, Lobpreisungen aus dem Buch der Psalmen. Die Christen integrierten die Musik in ihre Liturgie. In der westlichen Kirche, wurden der gregorianische Choral und die Entwicklung der polyphonen [mehrstimmigen] Musik als schmückendes Beiwerk gewürdigt, ein Konzept, das von zentraler Bedeutung für die mittelalterliche Kunst und Architektur war.

Nach „A History of Western Music“ [Eine Geschichte der abendländischen Musik] siebte Auflage, von Donald J. Grout, Peter J. Burkholder und Claude V. Palisca, “erhöhte die polyphone Vorstellung die Größe und damit den Gesang der Liturgie an sich.” Dies führte zu einer musikalischen Tradition, die zu Bach, Mozart und Beethoven hinführte. Nichts Ähnliches geschah in der islamischen Welt, obwohl die Muslime zunächst den gleichen Zugang zu demselben Material hatten. Ich habe dies in meinem Essay „Why Muslims Like Hitler, but Not Mozart“ [Warum Muslime Hitler mögen, aber nicht Mozart. Dt. Übersetzung] beschrieben.

Der Historiker Bernard Lewis schreibt in „The Middle East: A Brief History of the Last 2,000 Years„ [Der Nahe Osten: Eine kurze Geschichte der letzten 2000 Jahre]:
Da die muslimische Anbetung mit der beschränkten Ausnahme einiger Derwisch Elemente keine Verwendung von Musik kennt, hatten die Musiker in den islamischen Ländern nicht diesen immensen Vorteil christlicher Musiker genossen, den diese durch die Schirmherrschaft der Kirche und der hohen Würdenträger genossen. Die Schirmherrschaft des Hofes und der großen Häuser war zwar zweifellos nützlich, war aber auch oft lückenhaft und episodenhaft und unterlag gefährlich oft den Launen der Mächtigen.

Muslimische Musiker entwickelten keinen Standard in der Notation und ihre Kompositionen sind daher nur durch das bekannte, fehlbare und variable Medium der Erinnerung überliefert. Es gibt keinen gut erhaltenen Korpus klassischer, islamischer Musik vergleichbar mit der europäischen, musikalischen Tradition. Alles was überliefert ist, ist eine recht umfassende theoretische Literatur über Musik, einige Beschreibungen und Darstellungen von Musikern und musikalischen Anlässen von Schriftstellern und Künstlern, eine Reihe von alten Instrumenten in verschiedenen Stadien der Konservierung und natürlich die lebendige Erinnerung an längst vergangene Aufführungen.”
Es gibt nun einige, die Herrn Lewis als Gelehrten kritisieren und glauben, dass er nicht als Autorität zitiert werden dürfe. Man sollte immer eine gesunde Skepsis gegenüber allen Wissenschaftlern bewahren, aber ich weiß aus anderen Quellen, dass die oben genannten Zitate weitgehend richtig sind.

Viele Formen der Musik sind im Islam verboten. „The Reliance of the Traveller“ von Ahmad Ibn Lulu Ibn Al-Naqib und Noah Ha Mim Keller wurde offiziell von al-Azhar in Ägypten, dem höchsten Organ des religiösen Lehrens der Sunniten, anerkannt. Hier werden eine Reihe von Hadithen zitiert, sowie autorisierende Sprüche von Mohammed und seinen Gefährten, die den Kern islamischer Texte neben dem Koran bilden darunter eine, die sagt: “Es wird Völker in meiner Gemeinschaft geben, die Unzucht, Seide, Wein und Musikinstrumente als rechtmäßig ansehen werden … ”

Ein anderes Zitat sagt, dass „am Tage der Auferstehung, Allah geschmolzenes Blei in die Ohren derjenigen gießen wird, die den Sängerinnen zuhören.” Die wissenschaftliche Schlussfolgerung daraus ist, dass „all dies der ausdrückliche und zwingende Beleg dafür ist, dass Musikinstrumente aller Art unzulässig sind.” Eine weitere rechtliche Regelung besagt, dass „es rechtswidrig ist, solche musikalischen Instrumente, wie etwa solche für die Trinker bekannt sind, wie Mandolinen, Lauten, Zimbeln, und Flöten, zu benutzen oder ihnen zuzuhören. Es ist zulässig, wenn auf Hochzeiten das Tamburin gespielt wird, auch auf Beschneidungsfesten und zu anderen Festen, auch wenn es Glocken an den Seiten hat. Die Kuba zu schlagen, eine Trommel mit einer langen schmalen Mitte, ist rechtswidrig.”

Manchmal stimme ich mit Herrn Lewis nicht überein in seiner zu positiven Einschätzung der islamischen Kultur, meiner Erfahrung nach irrt er in diesem Punkt gelegentlich, aber das soll nicht zu negativ sein. Wenn man Lewis glaubt, dann traten „die ersten speziell anti-semitischen Aussagen im Nahen Osten unter den christlichen Minderheiten auf und können in der Regel zurückverfolgt werden zu den europäischen Originalen.” Diese Auffassung steht im Einklang mit den anti-europäischen, multikulturellen Verzerrungen der modernen Medien-und Hochschulen, aber sie ist ganz und gar falsch, wie Dr. Andrew G. Bostom eindeutig in seinem sehr gut recherchierten Buch „The Legacy of Islamic Antisemitism“ [Das Vermächtnis des islamischen Antisemitismus] gezeigt hat.

Ich würde nicht sagen, dass es in der mittelalterlichen, islamischen Welt absolut keine wissenschaftlichen Errungenschaften gab, sondern nur, dass sie heute aus politischen Gründen stark übertrieben werden. Lassen Sie uns die Wissenschaftler in drei Kategorien einteilen: Kategorie 1 umfasst diejenigen mit kleineren wissenschaftlichen Beiträgen, Kategorie 2 sind auf der mittleren Ebene angesiedelt. Kategorie 3 besteht aus Wissenschaftlern, die wichtige, grundlegende Beiträge zu einem wichtigen Zweig der Wissenschaft beigetragen haben, oder eine völlig neue wissenschaftliche Disziplin erfunden haben.

Beispiele für die letzte Kategorie wären z.B. Isaac Newton, Albert Einstein, Nicolaus Copernicus, Aristoteles, René Descartes oder Galileo Galilei. Es hat noch nicht einen einzigen Wissenschaftler dieses Formats in der islamischen Welt, selbst zu ihren besten Zeiten, gegeben. Es ist nicht so schwierig einige mittelalterliche, muslimische Gelehrte zu finden, die kleinere Beiträge zur Mathematik oder Alchemie geleistet haben, und ich kann wahrscheinlich wohl ein halbes Dutzend bis zu einem Dutzend Personen benennen, die man möglicherweise unter Kategorie 2 einstufen kann.

Der wichtigste Beitrag aller muslimischen Gelehrten kommt, aus meiner Sicht, von Alhazen (Ibn al-Haytham) auf dem Gebiet der Optik. Der Mathematiker Muhammad al-Khwarizmi hat die Algebra nicht “erfunden”; bei den alten Ägyptern, Mesopotamiern, Indern, Chinesen und anderen gab es schon frühe Formen der Algebra, der wichtigste vormoderne Gelehrte war wohl Diophantus von Alexandria im dritten Jahrhundert nach Christus, und die moderne Algebra wurde in Europa erfunden.

Dennoch, genauso wie man eine Geschichte der Optik nicht schreiben kann ohne Alhazen zu erwähnen, können wir auch keine Geschichte der Algebra sinnvoll schreiben, ohne al-Khwarizmi zu erwähnen. In der Geschichtsschreibung könnte auch Ibn Khaldun erwähnt werden, obwohl er durch seine Verachtung für alle nicht-muslimischen Kulturen das Wachstum der Geschichte, Archäologie und Vergleichenden Sprachwissenschaft in der islamischen Welt behindert hat. Muslimische Gelehrte studierten niemals ernsthaft andere Kulturen mit Neugier und beschrieben sie auf eine gerechte Art und Weise, die Schriften von al-Biruni über Indien sind eine der sehr wenigen großen Ausnahmen von dieser Regel.

Geber (Jaber Ibn Hayyan) hat zu seiner Zeit gute Arbeit in der Alchemie geleistet und war die erste Person, die einige Säuren erfand, aber er bleibt weit hinter Antoine Lavoisier zurück und diejenigen, die die moderne Chemie im späten achtzehnten und frühen neunzehnten Jahrhundert in Europa entwickelten. Der Perser Omar Khayyam war ein kreativer Mathematiker wie sein Landsmann Avicenna (Ibn Sina) und auch Rhazes (Al-Razi) waren zu ihrer Zeit fähige Ärzte, aber Khayyam war im besten Fall ein hochgradig unorthodoxer Moslem und al-Razi glaubte nicht ein einziges Wort von der islamischen Religion.

Welche wissenschaftlichen Beiträge auch immer sie gemacht haben, so entstanden diese eher trotz als wegen des Islam. Hinzu kommt, dass ich der Ansicht bin, dass al-Razi zwar ein kompetenter Arzt war, die größte Revolution der Weltgeschichte der Medizin war aber die Theorie der krankheitenauslösenden Keime, federführend waren in Europa der Franzose Louis Pasteur und der deutsche Robert Koch im späten neunzehnten Jahrhundert. Sie wurden bei ihrer Arbeit unterstützt durch das Mikroskop, das eine rein europäische Erfindung war.

Es ist wahr, dass einige Texte durch arabische Übersetzungen wieder nach Europa zurückkamen, zumindest am Anfang, bevor sie ergänzt wurden durch direkte Übersetzungen aus byzantinisch-griechischen Originalen und dass diese in bestimmten Worten Spuren hinterlassen haben. Zum Beispiel haben einige Sterne in den modernen europäischen Sprachen arabische Namen oder arabisierte Versionen von älteren griechischen Namen. Es ist jedoch wichtig daran zu erinnern, dass die Astronomie in der islamischen Welt, von einigen Ausnahmen abgesehen, beeinflusst wurde durch Indien, welche auf der Grundlage eines ptolemäisch-griechischen [1] theoretischen Rahmens basierte, so wie es in Europa war. Nach der Übersetzungswelle ist es wichtig festzustellen, wie schnell die Europäer alles übertrafen was wissenschaftliche Leistungen betraf, die im Nahen Osten gemacht wurden.
[1] Ptolomaius (lateinisch: Ptolomaeus) war war einer der Generäle Alexanders des Großen und dessen Freund sowie später einer der Feldherren und Begründer der hellenistischen (griechischen) Ptolemäerdynastie in Ägypten.
Die besten moslemischen Gelehrten könnten gute, beobachtende Astronomen gewesen sein, allen voran Ulugh Beg. Ein paar von ihnen machten einige Anpassungen an die ptolemäische, astronomische Theorie, darunter Nasir al-Din al-Tusi und Ibn al-Shatir, aber keiner von ihnen hatte je einen großen konzeptionellen Durchbruch vergleichbar mit Copernicus, der im Jahre 1543 die Sonne und nicht die Erde in den Mittelpunkt unseres Sonnensystems setzte.

Danach wurde mit den Arbeiten von Tycho Brahe und Johannes Kepler die ptolemäische Astronomie durch die Realität in Europa überholt, noch bevor Galileo und andere das Teleskop in der Astronomie 1609 einführten. Im Gegensatz dazu beharrten die Muslime auf dem kopernikanischen Heliozentrismus [die Planeten kreisen um die Sonne] [2], in einigen Fällen bis in das zwanzigste Jahrhundert hinein. Der Wissenschaftler Toby E. Huff erklärt in seinem Buch „The Rise of Early Modern Science: Islam, China and the West“, zweite Auflage [Der Aufstieg der frühen modernen Wissenschaften: Islam, China und der Westen]:
[2] Müsste es an dieser Stelle nicht heißen, daß die Muslime auf des geozentrische Weltbild beharrten, wobei die Erde der Mittelpunkt des Universums ist? [/2]
Auf dem indischen Subkontinent stand Sayyid Ahmad Khan (1817-98) an der Spitze der geistigen Reform in Indien, indem er Indien ermutigte westliche Bildungsstandards zu übernehmen. Im Laufe seiner früheren Karriere in den 1840er Jahren, hatte er die ptolemäische Sicht [die Erde ist das Zentrum des Universums] gegen den Kopernizismus verteidigt, weil er glaubte, dass dies obligatorisch sei für die gläubigen Muslime.

Als er die Angelegenheit näher untersuchte, stellte er fest, dass es notwendig sei, die heliozentrische Sicht zu übernehmen und so seine Metaphysik besser mit den traditionellen Interpretationen des Korans in Einklang zu bringen. Schon bald nachdem er seine Meinung änderte und die heliozentrische Position annahm, setzte eine gewaltige Oppositionsbewegung ein, vor allem von Jamil al-Din al-Afghani’s († 1897), der ihn in den frühen 1880er Jahren angriff. Zu diesem Zeitpunkt erkannte Ahmad Khan das Aufeinanderprallen der Weltbilder der modernen Wissenschaft und des traditionellen islamischen Denkens. Seine Bemühungen um die Formulierung einer neuen Synthese fiel in harte Zeiten.
Unter den wichtigsten Regionen der Welt, waren die beiden mit dem ähnlichsten mittelalterlichen Ausgangspunkt der Nahe Osten und Europa. Die griechische Geometrie war in Ost-Asien in früheren Zeiten unbekannt. Dies war ein großer Nachteil für die chinesischen, japanischen und koreanischen Wissenschaftler in der Optik und der Astronomie. Die einzigen Regionen in der Welt, in denen klares Glas hergestellt wurde, waren der Nahen Osten und Europa.

Klares Glas wurde von den Europäern geschaffen, um Brillen herzustellen, die das Sehvermögen korrigierten und später zum Bau von Mikroskopen und Teleskopen. Das war die Geburtsstunde der modernen Medizin und Astronomie. Die Mayas im präkolumbianischen Mesoamerika wussten nicht, wie man Glas herstellen konnte und hätten keine Glaslinsen für Mikroskope und Teleskope herstellen können. Moslems im Nahen Osten hätten dies tun können, aber sie haben es nicht. Ebenso verhielt es sich mit mechanischen Uhren: die mittelalterlichen Europäer erfanden mechanische Uhren und die Moslems nicht, obwohl beide einen ähnlichen Ausgangspunkt hatten.

Moslems hatten Zugang zur griechischen optischen Theorie, das ist der Grund, warum Alhazen das erreichen konnte was er erreichte. Es ist verwirrend, dass sein Buch der Optik, möglicherweise die größte wissenschaftliche Arbeit in arabischer Sprache, weitgehend ignoriert wurde im arabischen Raum, aber in Europa mit Interesse studiert wurde. Es wurde zwar in Kairo, Ägypten geschrieben, aber es wurde nicht an der Al-Azhar-Universität [Kairo], in deren Umgebung Alhazen viele Jahre lebte, gelehrt. Ibn al-Nafis aus Kairo beschrieb den Lungenkreislauf des Blutes im dreizehnten Jahrhundert, aber seine Entdeckung wurde nicht weiterverfolgt, obwohl er in einer der wichtigsten Städte der islamischen Welt lebte und arbeitete.

Auch wenn al-Azhar ein Zentrum der Bildung in der islamischen Welt war, war es ein Zentrum des religiösen Lernens und des Scharia-Rechts, nicht des säkularen Lernens und der Wissenschaft. Im Gegensatz dazu wurden die griechische Naturphilosophie und das weltliche Lernen an mittelalterlichen, europäischen Universitäten gelehrt, zusätzlich zu religiösen Themen, das ist der Grund, warum die Optik von Wissenschaftlern an europäischen Universitäten gelehrt wurde. Der hervorragende Wissenschaftshistoriker Edward Grant erläutert dies in seinem Buch „Science and Religion“ [Wissenschaft und Religion].

Während Menschen mit Universitätsbildung einen winzigen Bruchteil der gesamten europäischen Bevölkerung darstellten, sollte deren kumulativer [zunehmender] Einfluss nicht unterschätzt werden. Eine bemerkenswerte Anzahl führender Wissenschaftler des frühen modernen Europas, von Kopernikus bis zu Galileo und Newton, hatte in diesen Institutionen gelernt. Obwohl die wissenschaftliche Revolution bereits im siebzehnten Jahrhundert mit der systematischen Nutzung der experimentellen Methode und einem kritischen Blick auf das Wissen der Alten begann, zum Beispiel von Einzelpersonen wie Galileo, wurde die erste institutionelle Grundlage für diese Entwicklung von den Naturphilosophen der mittelalterlichen Universitäten gelegt.

Mir sind einige, wenn auch nicht alle Institutionen außerhalb Europas bekannt, die ich “Hochschulen” nennen würde im westlichen Sinne, vor der modernen Zeit. Unter den besten Kandidaten ist das große Kloster Nalanda in Indien, das eine buddhistische Einrichtung war. Es wurde nicht von Muslimen erbaut; es wurde von ihnen zerstört, wie so viele kulturelle Schätze in Indien und Zentralasien. Al-Azhar entstand im zehnten Jahrhundert n. Chr. und wird oft als eine der ältesten “Universitäten” in der Welt gepriesen. Doch im frühen zwanzigsten Jahrhundert, beklagte sich der blinde ägyptische Autor Taha Hussein über das völlige Fehlen des kritischen Denkens, die er an der Einrichtung vermisste :
Die vier Jahre, die ich dort [an der al-Azhar] verbrachte, schienen mir wie vierzig zu sein, so völlig ausgedehnt waren sie …. Es war das Leben der unverminderten Wiederholung, niemals mit einer neuen Sache, von der Zeit des Beginns des Studiums, bis es vorüber war. Nach dem Gebet am frühen Morgen kam das Studium von Tawhid, die Lehre von der Einheit [Allahs], dann die Fiqh, oder die Rechtsprechung nach dem Sonnenaufgang; dann das Studium der arabischen Grammatik während des Vormittags, dem eine stumpfsinnige Mahlzeit folgte; dann noch mehr Grammatik im Anschluss an das Abendgebet.

Danach folgte ein bisschen widerwillig Freizeit und dann wieder ein anderes Bruchstück ein ermüdender Happen, bis dann am Abend das Gebet durchgeführt wurde, ich besuchte dann die Logikklasse, die der ein oder andere Scheich durchführte. Der Verlauf dieser Studien bestand aus dem Anhören sich ständig wiederholender Wörter und traditioneller Sprache, was weder einen Akkord in meinem Herzen anklingen ließ, noch durch Geschmack meinem Appetit anregte. Es gab keine Nahrung für die Intelligenz eines Einzelnen, keine neuen Erkenntnisse wurden den alten hinzugefügt.
Taha Hussein war ein Intellektueller der Sorte, der absolut keinen Raum für freie Forschungen in dieser führenden islamischen Koranschule fand. Er schrieb sich an der weltlichen Universität Kairo ein, die gegründet wurde nach dem europäischen Vorbild im Jahr 1908, und setzte seine Studien an der Sorbonne in Paris fort. Obwohl er im Ausland durch seine Autobiographie Al-Ayyam (Die Tage) wohl bekannt war, rief er eine Kontroverse in Ägypten hervor, weil er es wagte darauf hin zu deuten, dass man einige Passagen des Korans nicht wörtlich lesen sollte und er behauptete, dass einige vor-islamische Poesie gefälscht wurde um die Glaubwürdigkeit der traditionellen islamischen Geschichte zu unterstreichen.

Dafür wurde er der Ketzerei beschuldigt. Hätte er in der aggressiveren islamischen Atmosphäre ein paar Generationen später gelebt, wäre er wahrscheinlich dafür getötet worden. Der ägyptische Schriftsteller Naguib Mahfouz wurde im Jahr 1994 von wütenden Muslimen in den Hals gestochen und wäre fast getötet worden.

Die griechischen Texte, die ins Arabische übersetzt wurden, waren in der Regel aus Handschriften von griechisch-byzantinischen Christen abgeschrieben worden. Wie Timothy Gregory in seinem Werk „A History of Byzantium“ [Eine Geschichte von Byzanz] schreibt:
Es wird oft darauf hingewiesen, dass die Araber, diese Schriften und Ideen der alten griechischen Philosophen, Mathematiker und Wissenschaftler verwendeten, und sie spielten eine wichtige Rolle bei der Übertragung dieses Wissens auf die mittelalterliche Welt (im zwölften Jahrhundert). Was nicht immer erkannt wird ist die Tatsache, dass für die Araber diese Werke “byzantinisch” waren und sie liehen sich diese Bücher aus byzantinischen Bibliotheken aus, wo die Manuskripte erhalten und kopiert wurden, und übersetzten sie ins Arabische als eine wichtige Grundlage für ihre eigene Wissenschaft und Kultur.
Muslime lehnten den größten Teil des römischen Erbes ab, sowie viele Aspekte des griechischen Erbes, vom Wein, den Skulpturen und bildender Kunst bis hin zum Theater; der einzige Aspekt der griechisch-römischen Zivilisation, der mehr mit dem Islam kompatibel war als mit der christlichen Kultur, war die Sklaverei. Ich habe dies erklärt in meinem Essay „Why Christians Accepted Greek Natural Philosophy, But Muslims Did Not“ [dt. Übersetzung].

In der Medizin gibt es das Phänomen der “Abstoßungsreaktion” die dann eintritt, wenn ein Organ in einen anderen Körper verpflanzt wird und das Immunsystem des Körpers das Organ als einen Fremdkörper abstößt. Das ist eine nützliche Analogie, die man im Hinterkopf haben sollte, wenn man abschätzen will, wie Moslems und Christen die griechische Naturphilosophie während des Mittelalters behandelten.

Auch die Moslems nahmen das griechische Erbe an, aber nur Teile davon und schließlich wurde sogar diese beschränkte Annahme von konservativen Theologen wie al-Ghazali zurückgewiesen. Die islamische Kultur dachte, dass die griechischen philosophischen Ideen, ein Fremdkörper seien. Die Muslime bekämpften sie und wiesen sie schließlich zurück.

Im Gegensatz dazu sah die christliche Kultur das griechische philosophische Erbe nicht als etwas Fremdes an. Christen akzeptierten zwar nicht alle Teile des griechischen Erbes als für sie passend, aber die meisten von ihnen glaubten nicht, dass die griechische Logik, die Art des Denkens und philosophisches Vokabular per se etwas Fremdes und Feindliches waren. Wir können sagen, dass das Christentum ein jüdisches Kind war, das mit dem Wasser des griechischen philosophischen Vokabulars getauft wurde und das in einer griechisch-römischen Umgebung aufwuchs. Diese neue Synthese wurde durch den hl. Paulus, einem griechisch sprechenden Juden und Anhänger der Lehren von Jesus von Nazareth, der auch ein römischer Bürger war, personifiziert.

Der französischer Schriftsteller Rémi Brague ist der Ansicht, dass es insbesondere Muslimen in der Regel an dem europäischen Instinkt für Selbstkritik und Anerkennung „der Anderen” fehlt. Sie, oder besser gesagt die nicht-Muslime unter ihrer Herrschaft, haben die wissenschaftlichen Werke aus dem Griechischen und aus ein paar anderen Sprachen ins Arabische übersetzt, aber sie haben sich in der Regel nicht die Mühe gemacht die Originale zu erhalten. Dadurch wurden „Renaissancen”, das bedeutet, indem man zurück zu den Quellen geht um sie neu zu interpretieren, unmöglich in der islamischen Welt. Darüber hinaus war es dadurch unmöglich, etwas Ähnliches wie die Sprachwissenschaften des modernen Europas entstehen zu lassen.

Europäische Wissenschaftler übersetzten nicht nur Texte aus dem Griechischen und später aus dem Persischen und Sanskrit; sie gingen weiter, um zu erforschen und zu erklären, wie diese Sprachen in erster Linie entstanden sind, dies ging weit über das hinaus, was alle muslimischen Gelehrten jemals erwogen hatten. Das Griechische hat eine gemeinsame Geschichte mit dem Persischen und Sanskrit: Sie alle sind indo-europäische Sprachen, genauso wie die germanischen Sprachen oder wie das Englische. Die indo-europäische Familie ist die größte und einflussreichste Sprachfamilie in der Geschichte der Menschheit, und alles geht auf eine einzige, hypothetische Proto [vor]-Indo-Europäische Sprache zurück, die vor Tausenden von Jahren einmal existiert haben muss.

Zwischen 1600-1200 v. Chr. konnte man von Pferden gezogene Kutschen in ganz Eurasien vorfinden, von den Grenzregionen der Shang-Dynastie Chinas über Ägypten und Anatolien nach Nordeuropa. Dies entspricht dem Zeitalter des alten Veda [hinduistische religiöse Schrift] und der Entstehung des vedischen Sanskrits [Sprache] in Indien. Völker, die die indo-europäischen Sprachen sprachen, spielten eine zentrale Rolle bei der Verbreitung von Radfahrzeugen.

Die Proto-Indo-Europäische Sprache, die von führenden europäischen und westlichen Linguisten während der letzten zwei Jahrhunderte rekonstruiert wurde enthält Wörter für einen technologischen Wortschatz, den es wahrscheinlich vor 4000 v. Chr. nicht gab, noch nicht einmal vor 3500 v. Chr. PIE [PIE: Proto-Indo-European, indogermanische Ursprache] muss daher aller Wahrscheinlichkeit nach eine lebendige Sprache gewesen sein, und zwar im vierten Jahrtausend v. Chr.

Es ist wahrscheinlich, dass eine sehr frühe Form von PIE bereits vor 4000 v. Chr. existierte und einer sehr späte Form kurz nach 3000 v. Chr.. Vor 3000 v. Chr. expandierte PIE rasch geographisch, wahrscheinlich mit Hilfe von frühen Formen der Radfahrzeuge, und brach nach und nach auseinander, in das was sich bald als andere indo-europäische Zweige herausstellen sollte. Die Wissenschaftler JP Mallory und DQ Adams erzählen die Legende in dem Buch „The Oxford Introduction to Proto-Indo-European and the Proto-Indo-European World“ [Eine Oxforder Einführung in das Proto-Indo-Europäische und die Proto-Indo-Europäische Welt]:
Individuelle indo-europäische Gruppen werden ca. 2000 v. Chr. nachgewiesen. Man könnte damit einen fiktiven Tag ca. 4500-2500 v. Chr. für das Proto-Indo-Europäische annehmen. Der Linguist wird feststellen, dass der angenommene Termin, der für die mutmaßliche Existenz des Proto-Indo-Europäischen mit dieser Methode erreicht wird, deckungsgleich ist mit derjenigen, die von Linguisten als „informierte Schätzung” bezeichnet wird. Diese beiden Terminierungstechniken, sprachlich und archäologisch, sind letztlich gegenseitig unabhängig und kongruent.

Wenn jemand Diskussionen über die Daten verfolgt, bei denen die verschiedenen indo-europäischen Gruppen zum ersten Mal auftraten, finden wir eine interessante und etwas beunruhigende Erscheinung. Wir finden für um ca. 2000 v. Chr. Spuren von Anatolisch, und die Linguisten sind somit bereit, die Entstehung des Proto-Anatolischen auf ca. 2500 v. Chr. zu datieren oder wesentlich früher. Wir haben bereits differenziert zwischen dem Indoarischen im Mitanni Vertrag von ca. 1500 v. Chr., also muss das undifferenzierte Proto-Indoiranische früher datieren und oft werden Daten in der Größenordnung von 2500-2000 v. Chr. vorgeschlagen.

Das mykenische Griechisch, die Sprache der Linear-B Tafeln, ist bekannt seit ca. 1300 v. Chr., wenn nicht etwas früher und ist ziemlich anders als seine Zeitgenossen der Bronzezeit (Indoiranische oder Anatolisch) und von einer rekonstruierten PIE zu etwas prädisponierterem nimmt der Sprachwissenschaftler ein Datum um ca. 2000 v. Chr. oder früher für das Proto-Griechische an sich an.
Vor dem Islam, war das Griechische immer noch eine wichtige Sprache im gesamten östlichen Mittelmeerraum und darüber hinaus, auch in Anatolien oder Kleinasien, das heute durch die türkischsprechenden Muslime besetzt wird und „Türkei” genannt wird. Muslime haben 1400 Jahre lang die griechisch sprechenden Gemeinden in der gesamten Region ausgerottet, ein Prozess, der sich bis in das einundzwanzigste Jahrhundert auf der Insel Zypern fortsetzte, dennoch wollen sie nun eine Gutschrift haben für die „Erhaltung des griechischen kulturellen Erbes.” Als die ottomanischen Türken [ottomanisch: osmanisches oder türkisches Reich] Stück für Stück das griechische Kernland eroberten, sowie den Balkan und den Nahen Osten, zeigten sie kein ernsthaftes Interesse daran die Geschichte und Kultur ihrer neuen Untertanen zu studieren.

Wie Bruce G. Trigger in seinem Buch „A History of Archaeological Thought“ [Eine Geschichte der archäologischen Denkweise] zweite Auflage, schreibt:
Seriöse archäologische Arbeit begann in Griechenland erst nachdem dieses Land die Unabhängigkeit von der Türkei im frühen neunzehnten Jahrhundert erhalten hatte.
Ibn Warraq, erklärt in seinem gut recherchierten Buch „Defending the West“ [Die Verteidigung des Westens], warum die Archäologie von den Europäern in der Zeit der Post-Aufklärung [nach der "Aufklärung"] erfunden wurde. Obwohl die Muslime die Kontrolle über die Wiege der ältesten Zivilisationen der Erde hatten, verhielten sie sich gleichgültig oder aktiv feindlich gegenüber ihren Überresten. Austen Henry Layard, der in Mesopotamien (Irak) in der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts arbeitete, erzählt diese Geschichte von Claudius Rich, einem Pionier im Bereich Archäologie und britischen Residenten [Statthalter, Herrscher] in Bagdad:
Rich erfuhr von den Einwohnern von Mosul, dass einige Zeit vor seinem Besuch, eine Skulptur in einem Hügel ausgegraben wurde, die verschiedene Formen von Menschen und Tieren darstellte als Teil einer großen Grabbeilage. Dieses seltsame Objekt war die Ursache einer allgemeinen Verwunderung, und die gesamte Bevölkerung strömte zu den Mauern, um einen Blick darauf zu werfen. Die Ulema [Religionsgelehrten] hatten schon lange vorher verkündet, dass diese Figuren Helden der Ungläubigen seien, und die Mohammedaner, als gehorsame Jünger zerstörten diese so vollständig, dass Herr Rich nicht in der Lage war, auch nur ein winziges Stück aufzutreiben.
Nach der kurzen Expedition von Napoleon nach Ägypten um 1800, begann sich im neunzehnten Jahrhundert ein neuer Trend für das alte Ägypten in Europa durchzusetzen. Dies hat die heimischen Muslime völlig überrascht, da sie nicht verstehen konnten, warum sich jemand für solch wertlose Steine von Ungläubigen interessieren könnte. Das reich illustrierte Buch ägyptischer Schätze aus dem Ägyptischen Museum in Kairo sagt dazu:
Zunächst waren sich die Ägypter nicht über die Motive im Klaren, warum die Westler Interesse an so etwas hatten, was für sie einfach Steine waren, die aus dem Boden ragten. Ein Gerücht ging um, dass diese Steine verdeckte, ungeahnte Schätze seien. Die Bewohner der Dörfer in der Nähe der archäologischen Stätten begannen, Statuen, Gräber und Tempel anzugreifen, in der vagen Hoffnung, Juwelen und wertvolle Objekte entnehmen zu können.

Bald jedoch erkannten die Ägypter, dass die Ausländer an den Steinen selbst interessiert waren und nicht an den Dingen, von denen behauptet wurde, dass sie da seien. Obwohl sie selbst nicht die Anziehungskraft eines geschnitzten Steinklumpens sahen, wurden sie Meister in der Suche und Entdeckung von Antiquitäten. Wenn sie nicht genug echte Reliquien da hatten zögerten sie nicht, Fälschungen herzustellen, und sie waren so gut, dass sie sogar die Ägyptologen der damaligen Zeit täuschen konnten.
Die französische Expedition nach Ägypten in den Jahren 1798-1801 brachte viele Wissenschaftler dazu, die antiken Denkmäler zu katalogisieren und damit die moderne Ägyptologie zu gründen. Der dreisprachige Stein von Rosetta, der im Jahr 1799 entdeckt wurde, wurde von dem großen französischen Sprachwissenschaftler Jean-François Champollion dazu benutzt, die ägyptischen Hieroglyphen im Jahr 1822 zu entschlüsseln. Er benutzte die koptische Sprache, um dies zu erreichen.

Arabische und türkische Moslems hatten Ägypten mehr als tausend Jahre kontrolliert, es aber scheinbar weder geschafft die Hieroglyphen zu entschlüsseln noch für die meisten herumliegenden Teile viel Interesse gezeigt. Die Europäer hatten dies in einer einzigen Generation getan, nachdem sie Ägypten wieder unter ihre Kontrolle gebracht hatten und sie taten dies mit Hilfe der liturgischen [religiösen] Sprache der Kopten, der ägyptischen Christen, die eine direkte Verbindung zum alten Ägypten darstellen und dass die arabischen Eroberer nicht geschafft hatten, vollständig auszulöschen [sie sind immer noch dabei und vielleicht schaffen sie es auch noch die Kopten aus Ägypten zu vertreiben].

Der französische Wissenschaftler Auguste Mariette war während eines Aufenthalts in Ägypten zu der Überzeugung gekommen, dass das Land wirksamere Rechtsvorschriften bräuchte zur Erhaltung der Denkmäler. Er war verantwortlich für die Verfassung der ägyptischen Altertümerverwaltung und die Gründung des ersten ägyptischen Museum in Kairo.. Er wurde im Garten vor dem Museum begraben und seine Gebeine ruhen nach wie vor innerhalb eines steinernen Sarkophags, der an die Sarkophage des alten Ägyptens erinnerte.

Es ist kein Zufall, dass die islamische Welt oft nur langsam die kulturellen Erfindungen von der Außenwelt annahm. Muslime verhalten sich in der Regel bestenfalls gleichgültig gegenüber nicht-muslimischen Kulturen, in der Vergangenheit und in der Gegenwart, im schlimmsten Fall sind sie aktiv feindselig. Ein Angriff auf die Statuen in einem Museum in Kairo im Jahr 2006 durch eine verschleierte Frau, die immer wieder schrie “Ungläubige, Ungläubige!”, schockierte die Welt.

Sie wurde inspiriert von dem ägyptischen Großmufti Ali Gomaa, der ein Sprichwort von Mohammed zitierte, dass Bildhauer unter denjenigen sein werden, die am Tag des jüngsten Gerichts die härtesten Strafen erhalten werden. Nach Aussage des äußerst einflussreichen, ägyptischen Gelehrten Yusuf al-Qaradawi auf seiner Website Islam Online, „verbietet der Islam die Statuen und dreidimensionale Abbildungen von Lebewesen”, mit Ausnahme von Puppen für Kinder. „Daher sind die Statuen der alten Ägypter verboten.”

Die großen Buddhastatuen von Bamiyan in Afghanistan wurden durch das Taliban-Regime im Jahr 2001 mit Hilfe von pakistanischen und saudischen Ingenieuren abgerissen [gesprengt], da verfügt wurde, dass alle Bilder zerstört werden müsse, da sie „eine Beleidigung für den Islam” seien. Es ist verlockend, zu dem Schluss zu kommen, dass der einzige Grund, warum die berühmten Pyramiden Ägyptens bis heute überlebt haben der ist, weil sie so groß waren, dass es sich für die Muslime als zu kompliziert, kostspielig und zeitaufwändig erwies, um sie zu vernichten.

Andernfalls wären sie sicherlich auch geendet wie die zahlreichen Hindu-Tempel in Indien und buddhistischen Statuen in Zentralasien, oder wie die christlichen und jüdischen Stätten der Anbetung von Indonesien bis zum Kosovo. Die kleinste der drei Pyramiden von Gizeh, außerhalb der modernen Stadt Kairo hat in der Tat unter sichtbaren Schäden zu leiden, nach dem Versuch eines mittelalterlichen, muslimischen Herrschers, der dieses ungläubige Denkmal abbauen wollte.

Der US-Präsident Obama behauptet, dass „im Laufe der Geschichte, der Islam, durch Worte und Taten die Möglichkeiten der religiösen Toleranz und der Gleichberechtigung der Rassen gezeigt hat.” In Wirklichkeit ist es eher schwierig Beispiele dafür aus irgendeiner Region der Welt mit bedeutender islamischer Präsenz zu finden. Die islamischen Lehren sagen ausdrücklich, dass die Moslems nicht annehmen sollten, dass nicht-Moslems ihnen gleichberechtigt seien; sie sollen Krieg gegen sie führen, bis sie konvertieren oder sich unterwerfen. Ich empfehle Herrn Obama die großartige Arbeit der Wissenschaftlerin Bat Ye’or zu diesem Thema zu lesen.

Herr Jadunath Sarkar, der herausragende Historiker über die indischen Mogule, schrieb über die Dhimmitude, die ein demütigendes Rassentrennungssystem ist, das nicht-Moslems unter islamischer Herrschaft auferlegt ist:
Die Konversion der kompletten Bevölkerung zum Islam und das Erlöschen jeder Form von Meinungsvielfalt ist das Ideal des moslemischen Staates. Wenn ein Ungläubiger es ertragen muss, in der Gemeinschaft zu bestehen, dann ist dies ein notwendiges Übel und [nicht?] nur für eine Übergangszeit. Daher kann ein Nichtmoslem nicht Bürger des Staates sein; er ist ein Mitglied einer untergeordneten Klasse; sein Status ist eine modifizierte Form der Sklaverei. Er lebt unter einem Vertrag (dhimma) mit dem Staat. Kurz gesagt, nachdem sein Land durch die Moslems erobert wurde, ist seine weitere Existenz im Staat abhängig von seiner Person und seinem Eigentum, das der Sache des Islams unterworfen wird.
Diese „modifizierte Form der Sklaverei” wird heute oft als Gipfel „der Toleranz” bezeichnet. Wenn die Halbsklaven gegen dieses System rebellieren und Gleichberechtigung und Selbstbestimmung fordern, wird der Jihad [„Heilige” Krieg] eingesetzt. Das geschah mit den christlichen Untertanen des Osmanischen Reichs, die durch Gemetzel unterdrückt wurden, welche im Rassenmord türkischer und kurdischer Moslems gegen christliche Armenier im 20. Jahrhundert gipfelten.

Sogar für jene Gebiete, die nicht unter islamischer Herrschaft standen, störten diese endemischen [einheimischen, alteingesessen] Jihadüberfälle die normale Kommunikationen zwischen vielen Gebieten Europas und dem Byzantinischen Reich, wo die klassischen Texte immer noch aufbewahrt wurden. Wie der Historiker Ibn Khaldun stolz über das Frühe Mittelalter öffentlich verkündigte: „Die Christen konnten kein Brett mehr auf dem Meer schwimmen lassen.” Dr. Mahatir, der scheidende Premierminister Malaysias wünschte während eines OIC (Organisation der Islamischen Konferenz) Gipfels im Jahr 2003 eine Rückkehr zu den ruhmreichen Tagen, als „die Europäer zu Füßen der moslemischen Gelehrten knien mussten, um auf ihr eigenes scholastisches Erbe [die griechisch-römische Wissenschaft] zugreifen zu können.”

Jihadpiraterie, Sklaverei und Angriffe auf europäische Länder waren eine unveränderliche Bedrohung aus dem siebenten Jahrhundert bis hin zu den Barbaren-Staaten Nordafrikas im neunzehnten Jahrhundert. Einige würden behaupten, dass es heute wiederauflebt. Ich habe das in meinen Online Essays „Europeans as Victims of Colonialism“ und „Fourteen Centuries of War against European Civilization“ [Europäer als Opfer der Kolonialpolitik] und [Vierzehn Jahrhunderte des Krieges gegen die europäische Zivilisation] erklärt, die in meinem Buch „Defeating Eurabia“ enthalten sind.

Paul Fregosi nennt in seinem Buch „Jihad in the West: Muslim Conquests from the 7th to the 21st Centuries“ [Jihad im Westen: Muslimische Eroberungen vom 7. bis zum 21. Jahrhundert] den islamischen Jihad als „das wichtigste Ereignis in der Vergangenheit mit der am wenigsten aufgezeichneten und beachteten Dunkelziffer der Geschichte.“ In der Tat wurde dies weitgehend ignoriert, „obwohl es eine Tatsache des Lebens war in Europa, Asien und Afrika fast 1400 Jahre lang.“ Weiter sagt Fregosi:
Westliche Kolonisierung in der Nähe von muslimischen Ländern dauerte 130 Jahre, ungefähr von den Jahren um 1830 bis zu den Jahren um 1960. Muslimische Kolonisierung in der Nähe europäischer Länder dauerte 1300 Jahre, von den Jahren um 600 bis in die Mitte der 1960er Jahre. Aber seltsamerweise sind es die Muslime … die am meisten verbittert sind über den Kolonialismus und die Demütigungen, denen sie unterworfen waren und es sind die Europäer, die dieser Scham und Schuld eine sichere Heimat geben. Es sollte genau anders herum sein.
Wenn wir die poströmische Periode als Ganzes betrachten, entsteht ein Bild, in dem Europa die meiste Zeit unter der Belagerung durch feindliche Ausländer stand, aber wider Erwarten erfolgreich war. Bereits vor 1300 n. Chr. hatten die Europäer ein sich schnell ausbreitendes Netz von Universitäten geschaffen, einer Einrichtung, die keine echte Entsprechung irgendwo anders hatte, und es waren Dinge wie mechanische Uhren und Brillen erfunden worden. Es ist leicht, die Bedeutung dieser Dinge zu unterschätzen, aber die Fähigkeit genaue Maße von natürlichen Phänomenen zu machen, war lebenswichtig für die wissenschaftlichen und industriellen Revolutionen.

Die Fertigung der Brille führte indirekt zur Entwicklung von Mikroskopen und Fernrohren und so zur modernen Medizin und Astronomie. Das Netz von Universitäten erleichterte die Ausbreitung von Informationen und Meinungen und wurde so zum Brutkasten für viele spätere, wissenschaftliche Fortschritte. Alle diese Erfindungen wurden Jahrhunderte vor dem Beginn der europäischen Kolonialpolitik gemacht, tatsächlich eher zu einer Zeit, als Europa selbst ein Opfer der islamischen Kolonialpolitik war und schon seit einer sehr langen Zeit gewesen war [Fjordman: Europäer als Opfer des islamischen Kolonialismus]. Teile Spaniens waren noch immer unter islamischer Herrschaft, ein aggressiver Jihad wurde von den Türken in den restlichen byzantinischen [türkischen] Ländern geführt und die Küsten von Frankreich über Italien bis nach Russland hatten Jahrhunderte von islamischen Überfällen ertragen.

Es ist wahr, dass der transatlantische Sklavenhandel ein dunkles Kapitel in der Geschichte des Westens darstellt, aber einer der Gründe warum es möglich war diesen zu etablieren war, dass man bei dieser Art des Handels, dem großen Sklavenhandel, der fest in islamischer Hand war, quasi einen Fuß in die Tür setzen konnte. Gehen wir zurück zur Zeit des alten Ägyptens, dann war Sklaverei ein wichtiger Bestandteil des afrikanischen Handels mit anderen Kontinenten. Und doch sagen Robert O. Collins und James M. Burns in ihrem Buch „A History of Sub-Saharan Africa“ [Einer Geschichte des Subsaharischen Afrikas] “fiel der Beginn des islamischen Zeitalters zusammen mit einer starken Zunahme des afrikanischen Sklavenhandels.” Die Vergrößerung des Sklavenhandels durch die Sahara war eine Antwort auf die Nachfrage auf den Märkten des moslemischen, nördlichen Afrikas:
Die moralische Rechtfertigung für die Versklavung der Afrikaner südlich der Sahara durch Muslime wurde durch die Tatsache akzeptiert, dass sie die „Ungläubigen“ (kafirin) waren, die ihre traditionellen Religionen mit vielen Göttern praktizierten und nicht den einen Gott des Islam hatten. Die Notwendigkeit zur Sklaverei, unabhängig davon, ob sie mit Gewalt genommen oder durch kommerziellen Handel beschafft wurden, belebte den alten, aber schläfrig gewordenen Trans-Sahara-Handel wieder, der zu einem wichtigen Beschaffer für Sklaven für Nord-Afrika und das islamische Spanien wurde.

Die frühesten muslimischen Aufzeichnungen über Sklaven, die die Sahara durchquerten von Fezzan aus im Süden Libyens bis nach Tripolis an der Mittelmeerküste, wurden im siebten Jahrhundert verzeichnet, aber vom neunten bis zum neunzehnten Jahrhundert gibt es eine Vielzahl von Aufzeichnungen von Plünderungen der militärischen Staaten der Sahel-Zone, die den nordafrikanischen Muslimen als bilad al-Sudan, (“Land der Schwarzen”) bekannt waren, von heidnischen Afrikanern, die an muslimische Händler verkauft wurden und durch die Wüste marschierten als profitabelste Ware ihres umfangreichen kommerziellen Netzes.

Ab dem zehnten Jahrhundert gab es einen stetigen Strom von Sklaven aus den Reichen des westlichen Sudan und dem Tschad-Becken, das sich durch die Sahara erstreckt. Viele starben auf dem Weg, aber die Überlebenden erzielten einen hohen Gewinn auf den lebendigen Märkten von Sijilmasa, Tripolis und Kairo.
Im Gegensatz zum Westen, gab es nie eine muslimische Bewegung zur Abschaffung der Sklaverei, weil diese nach der Scharia, dem islamischen religiösen Gesetz erlaubt ist [auch nach dem Koran: Sure 23,1-6, Sure 4,36, Sure 16,71, Sure 70,30] und dies ist so geblieben, bis zum heutigen Tag. Als die offene Praxis der Sklaverei endlich abgeschafft wurde in den meisten Teilen der islamischen Welt, war dies nur durch externen westlichen Druck geschehen, der ausging von dem amerikanischen Krieg gegen die Barbaren Piraten bis hin zur Seemacht des Britischen Empires.

Sklaverei wurde als selbstverständlich hingenommen in der gesamten islamischen Geschichte und dauerte viel länger als der westliche Sklavenhandel. Robert Spencer erläutert in seinem Buch: “A Religion of Peace? Why Christianity Is and Islam Isn’t“ [Eine Religion des Friedens? Warum das Christentum eine ist und der Islam nicht]:
Auch gab es keine muslimische Bewegung zur Abschaffung [der Sklaverei] keinen Clarkson, Wilberforce, oder Garrison. Als der Sklavenhandel beendet war, wurde das nicht durch muslimische Anstrengungen erreicht, sondern durch britische Streitkräfte. Trotzdem gibt es Anzeichen dafür, dass es in einigen muslimischen Ländern die Sklaverei weiterhin unter der Oberfläche gibt – vor allem in Saudi-Arabien, das die Sklaverei erst im Jahr 1962 abgeschafft hat; Jemen und Oman beendeten beide die legale Sklaverei im Jahr 1970 und Niger hat die Sklaverei erst 2004 abgeschafft.

Im Niger wird das Verbot weitgehend ignoriert und etwa eine Million Menschen leben immer noch in Unfreiheit. Sklaven werden gezüchtet, oft vergewaltigt und in der Regel behandelt wie Tiere. Es gibt sogar Fälle von Sklaverei in den Vereinigten Staaten, in die Muslime verwickelt sind. Ein Saudi namens Homaidan al-Turki wurde im September 2006 zu siebenundzwanzig Jahren Haft verurteilt, weil er eine Frau als Slavin in seinem Haus in Colorado gehalten hatte. Al-Turki behauptete seinerseits, er sei ein Opfer anti-muslimischer Vorurteile geworden.
Es sind mehrere Namen im Gebrauch für den Iran, den Irak, Jordanien und Syrien. Einer ist der “Nahe Osten”, ein anderer ist “das Westliche Asien” der Ägypten, ein Land mit starken historischen Wurzeln aus diesem Gebiet ausschließt. Ich bevorzuge den Begriff der “Nahe Osten”, weil es eine Gedächtnishilfe ist, dass dieses Gebiet in der Mitte von Eurasien liegt. Es war das einzige Gebiet, das regelmäßige Kontakte mit allen wichtigen Zivilisationen in der Alten Welt, vom mittelmeerischen Europa über Indien bis nach Ostasien hatte.

Die Chinesen waren der griechischen Mathematik und der Naturphilosophie weniger ausgesetzt, wohingegen die Moslems mit den griechischen Ideen und der Geometrie gut vertraut waren. Europa litt unter den gravierendsten Nachteilen, da es nur wenig direkten Kontakt mit dem Süden, Südosten und Ostasien hatte, das größtenteils von den Moslems abgeschnitten war. Die günstige, geografische Position des Nahen Ostens wird an dem frühen Zugang zu chinesischem Papier und dem indischen Ziffern-System deutlich, um nur zwei wichtige Erfindungen zu nennen. Die Europäer überboten schließlich die Moslems in einer außerordentlichen Art und Weise in der Wissenschaft, obwohl sie eine bedeutend schwächere Ausgangsposition hatten.

Zusätzlich dazu könnte die Hadsch, eine Pilgerfahrt nach Mekka und eine der fünf Säulen des Islams, eine gute Gelegenheit gewesen sein, um wissenschaftliche und technologische Informationen zu und von allen Gebieten der Alten Welt auszutauschen. Das geschah wirklich gelegentlich; einige Erfindungen wurden auf diese Weise dem subsaharischen westlichen Afrika zugetragen. In erster Linie jedoch diente es dazu, Informationen darüber zu verbreiten, wie man Jihad gegen Ungläubige führte oder Sharia Gesetze einführte.

Die Moslems genossen eine günstige geografische Position, beherrschten eine bedeutende Anzahl von Nichtmoslems und hatten Zugang zum angehäuften Wissen von vielen der ältesten Zivilisationen in der Welt. Die Herausforderung hier ist nicht zu erklären, warum es einen kurzen Ausbruch von Kreativität in den frühesten Jahrhunderten der islamischen Herrschaft gab; die Herausforderung ist zu erklären, warum das nicht andauerte. Das vielgerühmte “Goldene Zeitalter” des Islams war in Wirklichkeit das Zwielicht der überwundenen vorislamischen Kulturen, ein Echo aus vergangenen Zeiten in einem Gebiet, das mehrheitlich noch eine zeitlang nichtmoslemisch war.

Der Größere Nahe Osten [gemeint ist der Mittlere Osten, insbesondere Indien] war der Sitz der ältesten bekannten Zivilisationen auf dem Planeten und die Quelle der meisten wichtigen Erfindungen in der menschlichen Geschichte, einschließlich des Schreibens und des Alphabets.

Es ist sicher kein Zufall, dass die erste Zivilisation des indischen Subkontinents im Indus Tal im Nordwesten in der Nähe des sumerischen Mesopotamiens entstand [zu Mesopotamien gehören: Südosttürkei, Nordostsyrien, der Irak, Nordostkuwait und der Westiran], genauso wie es kein Zufall ist, dass des Lesens und Schreibens kundige, europäische Zivilisationen in Ländern Wurzeln schlugen, die geografisch Ägypten und dem fruchtbaren Halbmond nah waren: Die minoische Zivilisation Kretas, später dann Griechenland und der Balkan und dann Rom. Stellen Sie dies den modernen Zeiten gegenüber, in denen der Balkan Europas Schwachstelle Nummer eins ist. Genauso wie der Sitz der ersten indischen Zivilisation in Pakistan und Kaschmir.

IIch habe kürzlich den Bestseller „Guns, Germs and Steel“ [Gewehre, Keime und Stahl] des amerikanischen Evolutionsbiologen Jared Diamond noch einmal gelesen. Was mich beeindruckt hat, war, wie Diamond, der einen Zusammenhang zwischen Geographie und Krankheiten betont, daran scheitert, den Aufstieg des Westens zu erklären und insbesondere warum Englisch und nicht Arabisch, Chinesisch, Sanskrit oder Maya die Verkehrssprache in der Welt wurde.

Sein wichtigster Fehler ist sein Versagen zu erklären, wie der Nahe Osten darin scheiterte ein globales Zentrum der Zivilisation zu sein, und stattdessen heute unzweifelhaft das globale Zentrum der Antizivilisation ist. Das wurde nicht durch die Pocken verursacht, oder weil es schwieriger ist Zebras zu domestizieren als Wasserbüffel; es wurde durch den Islam verursacht, der die Hauptursache für die Rückständigkeit dieses Gebiets bleibt.

Übersetzung von Liz / die-gruene-pest.com, 22.06.2009 - Die Webseite existiert nicht mehr, aber ich glaube Liz (Schmidt?) arbeitet jetzt für das islamkritische Informationsportal EuropeNews.

Quelle: Fjordman über den Islam und die Wissenschaften

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Günter Ederer: Hilfe aus dem Land der Neomoralisten

Wenn unsere Gesetze es verbieten, Völkermord zu verhindern, dann taugen sie nichts. Wenn unsere Gesetze es erst erlauben zu helfen, wenn schon die Hälfte der Menschen in einer Region ermordet und vertrieben wurde, dann sind sie sinnlos. Wenn unsere Gesetze Unterschiede machen, welchen Völkern mit Waffen geholfen werden darf und welchen nicht, dann sind sie rassistisch. Wenn diese Gesetze dann auch noch mit moralischen Ansprüchen begründet werden, dann sind sie purer Zynismus.

Wer sind diese Neomoralisten, die sich mit großem Pathos in der Gesellschaft und in den Parlamenten mit ihrer sittlichen Überlegenheit brüsten? Ich teile sie, ohne erst empirische wissenschaftliche Arbeiten angestellt zu haben, grob in drei Kategorien ein.

1.) Die „Ohne mich“ – Verfechter. Sie wollen vor allem ihre Ruhe und träumen davon, sich zwischen freilaufenden Hühnern und ihrer Töpferstube einrichten zu können. Ihr friedliebendes Argument lautet: „Stelle Dir vor, es wäre Krieg und keiner geht hin.“ Sie vergessen aber immer den letzten Satz dieses Zitat. Der heißt: „Dann kommt der Krieg zu Dir!“ Natürlich sind sie von dem Elend betroffen und fordern deshalb: „Wir müssen noch mehr Flüchtlinge aufnehmen.“ Dafür sind sie sogar bereit, zu demonstrieren. Vorsichtshalber bezeugen sie ihre Weltoffenheit damit, dass sie gleich ergänzen:

„Das dürfen zum Beispiel aus Syrien und dem Irak nicht nur Christen und Yeziden sein.“ Der Frage, ob es nicht ein Gebot der Menschlichkeit sei, alles zu tun, dass diese Flüchtlinge gar nicht erst vertrieben werden dürften und die Ursachen der Vertreibung bekämpft werden müssten, verweigern sie sich. Claudia Roth ist eine Vertreterin dieser Gattung. Gerade war wieder ihr Betroffenheitsgesicht bei einem Besuch in Kurdistan zu sehen. „Mehr Hilfe für die Vertrieben fordert sie – auf keinen Fall aber Waffen für die bedrohten Kurden.“ Ihr Parteivorsitzender Cem Özdemir charakterisierte diese Position ungefähr so: Mit Yoga-Matten vertreibt man keine Mörder.

2. Die zweite Gruppe sind Traumtänzer. Das hört sich netter an, als es ist. Sie kommen mit großem moralischem Pathos daher. Natürlich sind sie den Normalos weit überlegen. Solange sie nicht selbst betroffen sind, sehen sie in den Märtyrern Vorbilder, denen sie nacheifern. Zwar hat uns gerade die deutsche Geschichte gelehrt, dass nur wenige Heilige – und das meine ich in diesem Zusammenhang nicht abfällig – unter den Nazis und dem SED-Regime bereit waren, für ihre freiheitliche und friedfertige Überzeugung zu sterben, dafür kann man in unserer Republik mit dieser Überzeugung sogar an Ansehen gewinnen und auflagenstarke Bücher vermarkten. Im Spiegel-Interview hat sich die ehemalige Ratsvorsitzende der evangelischen Kirche Margot Käßmann als typische Repräsentantin dieser neomoralistischen Gedankenwelt geoutet.

Sie wird mich wahrscheinlich für einen potentiellen Mörder und Kriegstreiber halten. Ich bekenne nämlich, dass ich froh wäre, wenn es gelänge den selbsternannten Kalifen des Islamischen Staates Abu Bakr al-Baghdadi mit einer Drohne zu töten, wenn dies möglich wäre. Seit 2011 haben die Amerikaner ein Kopfgeld von 11 Millionen Dollar auf ihn ausgesetzt. Leider vergeblich. Wie viel zigtausend Menschen er mittlerweile hat ermorden lassen und selbst getötet wissen wir nicht genau. Als er die Fatwa aussprach, dass alle Frauen in seinem Herrschaftsbereicht zwischen elf und 48 Jahren beschnitten werden müssen, erwartete ich den Aufschrei aller Gleichstellungsbeauftragten und Quotenkämpferinnen, und von Margot Käßmann die Ausrufung eines massiven Eingreifens unseres Staates, damit diese blutige Erniedrigung von Millionen Frauen verhindert werden könne. Die Entrüstung war so mäßig, dass ich sie kaum hörte.

Dafür aber hält Frau Käßmann Drohnen für eine ganz verheerende Entwicklung. Wenn Drohnenpiloten über das Schicksal von Menschen entscheiden, die Tausende Kilometer entfernt sind, dann ist das noch eine Steigerung des Schrecklichen. Also mit einer Drohne den Massenmörder Baghdadi zu töten, wäre nach Käßmann`s Ansicht zynisch. Sollten wir es also lieber auf die konventionelle Art versuchen, ihn zu fangen. Mit beten hat es ja bisher wohl nicht geklappt. Konventionell heißt das Soldaten, viele Soldaten in den Kampf schicken.

Dürfen die dann Raketen und Artillerie benutzen, die über viele Kilometer Reichweite haben, also auch dort einschlagen, wo es der Artillerist nicht sieht. Ober muss der Kampf ritterlich geführt: Von Angesicht zu Angesicht. Die Kämpfer, die Baghdadi stellen, werfen ihre Maschinenpistolen weg und kämpfen mit dem Schwert oder noch besser, mit der Faust. Ist das dann eine Kriegsführung, die mit nicht tödlichen Waffen geführt, selbst Margot Käßmann zustimmt? Wir müssten dann noch ausdiskutieren, wie die Ermordung von knapp zwei Millionen Kambodschanern mit Stöcken und 800 000 in Ruanda mit Messern zu bewerten ist.

Ob Stöcke, Messer, Raketen oder Drohnen, es kommt nicht auf die Waffe an, sondern auf den, der sie nutzt, ob er damit Angriffskriege führt, oder sich selbst und andere unschuldige Menschen verteidigt und deshalb ist die Unterstellung von Margot Käßmann, dass Drohnen in dem Besitz der Bundeswehr zynisch seien, eine moralische Anmaßung, die die Bundeswehr im Endeffekt mit den Mörderbanden islamischer Guerillakrieger und den Armeen größenwahnsinniger Diktatoren gleichsetzt.

3. Die politischen Hasardeure, a la Linkspartei, die ewigen Jünger von Lenin und die Antidemokraten. Es war schon eine Sensation, als Gregor Gysi angesichts der Massaker im Irak sich sogar Waffenlieferungen an die Kurden vorstellen konnte. Da wurde er aber sofort zurückgepfiffen, von der Ex- oder Immer-noch-Kommunisten Sahra Wagenknecht ebenso, wie dem in Moskau sozialisierten Oberrealo Dietmar Bartsch. Nein, die Linken sind da gnadenlos prinzipientreu.

In der ganzen Geschichte des Kommunismus haben Menschenleben keine Rolle gespielt. Da können sie doch jetzt im Irak keine Ausnahme machen. Keine Waffen – sondern Augen zu und durch. Eine Partei, die einen verurteilten Wahlfälscher als Ehrenvorsitzenden führt, in der fast alle Funktionäre in der DDR den Schießbefehl akzeptiert, die Verfolgung Andersdenkender für normal fanden, ihre Karriere in einem rechtlosen Obrigkeitsstaat geplant haben, in einer solchen Partei werden Opfer auf dem Weg zur Macht eingepreist.

Das sind die Kollateralschäden auf dem Weg zur Gleichheitsgesellschaft à la Karl Marx und Wladimir Lenin. Da wird der Alleinvertretungsanspruch auf die totale Friedfertigkeit nicht wegen ein paar hunderttausend Toten und Flüchtlingen aufgegeben. Außenminister Frank Steinmeier macht zurzeit einen hervorragenden Job. Er versucht Akzente zu setzen, die Widersprüchlichkeit der deutschen Haltung zu ändern, pendelt bis zur Erschöpfung zwischen den Konflikten, um in der Ukraine eine Eindämmung und für den Irak ein größeres Engagement zu ermöglichen, er macht all das, was ich von der Kanzlerin vermisse, die der „Ohne uns“-Mentalität entgegenkommt. Schade, dass Steinmeier in einer SPD Mitglied ist, die in Thüringen bereit ist, die Linken aufzuwerten. Das macht trotz seiner Arbeit, die Partei nicht wählbarer. Sie ist scheinbar versessen darauf, im 25%-Ghetto zu verharren...

Am Sonntag haben die Kurden, dank massiver amerikanischer militärischer Unterstützung den größten Staudamm des Iraks zurück erobert. Ich bin froh, dass die Amerikaner eingreifen. Europa hat sich wieder einmal als zerstrittener handlungsunfähiger Kontinent erwiesen. Die einen handeln, schützen Menschenleben, die anderen diskutieren. Einige europäische Staaten und Australien haben wenigsten von der ersten Minute an, die Amerikaner unterstützt. Wir haben, wie gesagt, nachdem das große Morden schon voll im Gange war, nach Tagen 36 Tonnen Hilfsgüter geschickt.

Wir sind feige und verdecken dies mit Moral. Es gibt einen Ausweg aus dem Dilemma, den Kurden keine Waffen zu liefern, weil niemand sicher sein kann, zu was sie im nächsten Konflikt in der Region dienen. Das ist ein ernst zu nehmendes Argument. Die Lösung: Wir lassen nicht die Kurden die gefährliche Arbeit alleine machen, sondern die Europäer verjagen gemeinsam die IS-Mörder mit ihren eigenen Soldaten und Waffen und nehmen sie dann wieder mit zurück. Omid Nouripour, der außenpolitischer Sprecher der Grünen, iranischer Abstammung hat das Versagen der Berliner Republik treffend zusammengefasst: „Immer von deutscher Verantwortung in der Welt zu reden und sich dann in die Büsche schlagen, wenn es ungemütlich wird, das geht gar nicht.

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Siehe auch:
Akif Pirincci: Aus meinem nächsten Buch
Berliner Polizei ermittelt nur noch bei Aussicht auf Erfolg
Rheinische Post entfernt islamkritischen Artikel
Peter Hahne: Im Irak sterben Christen – und was tut die Evangelische Kirche?
Dr. Wolfram Weimer: Die fetten Jahre sind vorbei
Birgit Kelle: Kinderrechte: Im Zweifel gegen die Eltern
Wien: Dschihadisten haben jesidische Gemeinde als neues Feindbild erkoren
Akif Pirincci: Der Anfang meines nächsten Buches, das im Frühling erscheint

Akif Pirincci: Aus meinem nächsten Buch


Es existieren nur zwei Geschlechter auf dieser Welt (höchstwahrscheinlich auch auf anderen Welten, wenn sie denn vorhanden. Hat was mit Mathematik zu tun und wird später erklärt). Geschlechter dienen der Fortpflanzung und nicht der Vermehrung! Die Letzteren besitzen kein Geschlecht und teilen bzw. klonen sich, zum Beispiel Einzeller und einige Wurmarten. Ein paar seltene Kreaturen praktizieren die Jungfernzeugung, obgleich die Jungferngebärenden wiederum weiblich sind, ergo eine zweigeschlechtliche Stammeslinie aufweisen. Es gibt sehr wenige Tiere, die ihr Geschlecht wechseln können, darunter einige Fischarten, allerdings jeweils nur in männlich oder weiblich und nicht in "unzählige". [keine Schwulen, Lesben, Transen und Zwitter und keine Würmer, Mikroben und Bakterien mit Lippenstift, Minirock und Stöckelschuhen? ;-)]

Ein Mann, der sich subjektiv als eine Frau empfindet, wie eine Frau kleidet und herausputzt und auch als eine solche agiert bzw. glaubt derweise zu agieren, denn in der Regel sieht sowas ja für den Außenstehenden wie eine Karikatur des weiblichen Verhaltens aus, ist geschlechtlich trotzdem ein Mann und keine Frau, schon gar nicht gehört er einem neuen Geschlecht an.

Wenn ein Schwuler einem anderen Mann einen lutscht oder sich von ihm in den Arsch ficken läßt, so ändert das an seinem Geschlecht nicht die Bohne, er bleibt körperlich weiterhin ein Mann. Das Gleiche gilt auch für seinen Sexualpartner. Wenn man einen Schwulen dazu zwingen würde, eine Frau während ihrer fruchtbaren Tage zu besamen, so würde sie schwanger werden. Umgekehrt würde eine Lesbe ebenfalls schwanger werden, wenn man sie in ihren fruchtbaren Tagen besamte. Dies gilt ebenso für alle anderen mit abseitiger sexueller Orientierung, vorausgesetzt ihre Geschlechtsorgane sind intakt. Das Geschlecht ist ein eisernes Gesetz. Und ein Gefängnis.

Es gibt Abnormitäten unter den zwei Geschlechtern. Es handelt sich dabei allerdings ausnahmslos um geschlechtliche Defizite. Die Überlegung, ob man dabei von einer Behinderung sprechen kann, hängt davon ab, ob die Betroffenen hierdurch einem Leidensdruck ausgesetzt sind. Es sieht danach aus, denn das Gros dieser Menschen ist keineswegs ihres Geschlechtsproblems erlöst und bricht in freudige Jubelschreie aus, indem man es offiziell zu einem dritten Geschlecht deklariert.

Hinter der Geschlechtervielfalt-Fassade sieht es ziemlich traurig aus. Echte Hermaphroditen [zweigeschlechtlich, Zwitter] sind extrem selten, Pseudohermaphroditen kommen häufiger vor. Insgesamt schätzt man, daß bei jedem 5000. Baby das Geschlecht nicht eindeutig ist. Eine verläßliche Statistik existiert nicht. Bei manchen Betroffenen ist die Uneindeutigkeit so geringfügig, daß sie ohne Probleme in einer eindeutigen Geschlechterrolle leben. Bei anderen tritt die Andersartigkeit erst in der Pubertät zutage.

Bei der weiblichen Variante ist ein genetisch weiblicher Fötus im Mutterleib zu vielen Androgenen (männlichen Geschlechtshormonen) ausgesetzt: Eine fruchtbare Frau entsteht, deren Klitoris aber so groß ist, daß sie für einen Penis gehalten werden kann. Die Schamlippen wirken wie ein leerer Hodensack. Bei der männlichen Variante ist ein genetisch männlicher Fötus zu wenig Androgenen ausgesetzt. Das Kind kann entweder insgesamt sehr weiblich aussehen, oder es hat ambivalent wirkende Genitalien, etwa einen sehr kleinen Penis oder nur einen Hoden. Im Erwachsenenalter sind diese Männer unfruchtbar.

Manchmal jedoch drückt die Natur auch ein Auge zu bzw. sie zwinkert. Bei dem sogenannten Androgenresistenz-Syndrom fehlt einem Fetus [Fötus] mit männlichen Chromosomen die Möglichkeit auf Androgene anzusprechen. Das heißt, er kann nicht auf die mannlichen Hormone reagieren. Das passiert bei einem von rund 20.000 Ungeborenen. Die Folge: Der Körper des Ungeborenen entwickelt sich weiblich. Solche Frauen wachsen oft zu außergewöhnlichen Schönheiten heran, mit langen Beinen, feinporiger, zarter Haut, hohen Brüsten und dichtem Haar. Allerdings fehlen Frauen mit diesem Syndrom die inneren weibliche Organe wie Eierstöcke, Eileiter und Gebärmutter. Sie können deshalb keine Kinder bekommen.

Eine Geschlechtsumwandlung gibt es nicht, sondern eine durch medizinischer Hand bewerkstelligte Annäherung an ein geschlechtliches Ideal. Wenn ein Mann sich einer Geschlechtsumwandlung unterzieht, verwandelt er sich dennoch nicht in eine Frau, sondern in einen verstümmelten Mann, dessen Genitalbereich chirurgisch zur Vagina und Scheide modelliert worden ist, ohne jedoch deren eigentliche Funktion ausüben zu können. Zwar ist die moderne Medizin heutzutage so weit entwickelt, daß sensitive Nervenpartien eines Geschlechtsorgans wie Eichel und Klitoris an das "neue Modell" angepaßt werden können, doch ob sie danach weiterhin die gleiche Intensität an Lust zu erzeugen imstande sind, darf mehr als bezweifelt werden.

Auch die entsprechende hormonelle Behandlung vor und nach dem Eingriff bewirkt lediglich "Kosmetik" wie Behaarung im Gesicht [Bart] und eine tiefe Stimme bei einer ehemaligen Frau und Busen und Rundungen bei einem ehemaligen Mann. Sicherlich mag die hormonelle Umstellung gewisse geschlechtsspezifische Folgen für die Psyche nach sich ziehen, doch da Körper und Hirn bereits durch die Chromosomenausstattung und die eigene Hormonproduktion determiniert [bestimmt, festgelegt] sind, wird wohl sehr viel Selbstsuggestion nötig sein, um in der neuen Geschlechterrolle aufzugehen.

Nichtsdestotrotz ist die Geschlechtsumwandlung für einige Menschen ein Segen, da sie unter der ihnen von Natur "aufgezwungenen" geschlechtlichen Ausstattung leiden, was bisweilen bis zum Selbstmord führt. Das ändert jedoch nichts an der Tatsache, daß man sein Geschlecht nicht einfach so zu wechseln vermag wie seine Unterhose, gar durch eine "geschlechtsneutrale" Erziehung die Auswahl des Geschlechts dem eigenen Gutdünken oder der Tagesform des Einzelnen überlassen könnte. Klar, einmal im Jahr ist Karneval, und da dürfen sich die Herren eine Perücke aufsetzen und die Damen sich einen Bart aufkleben. Getrennte Klos beim " Humba Humba Täterä!" werden wohl trotzdem bleiben.

Warum erzähle ich das alles? Weil ich aufzeigen möchte, daß viele Leute wie auch unser Freund Voß [Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß (schwul)] das Geschlecht eines Menschen mit seiner sexuellen Präferenz, mit Rollenklischees und irgendwelchen unterdrückerischen Machenschaften verwechseln, letzten Endes mit Weltanschauung und Spaß. Das Geschlecht ist aber viel mehr als das, es kann Imperien erschaffen und sie ebenso in den Abgrund stürzen. Es ist eine ziemlich schwerfällige, humorlose, erbarmungslose und doofe Hardware, und es ist ihm scheißegal, welche lustige Männchen die Software auf dem Bildschirm tänzeln läßt und welche angesagte Musik diese gerade streamt. Hauptsache sie tut es nach den Regeln der Hardware ...

Die Anmerkungen in eckigen Klammern sind vom Admin.

Quelle: Aus meinem nächsten Buch. Erscheint nächstes Jahr im Frühling 

Meine Meinung:

Das Geschlecht wird durch die Hardware, also die äußeren Geschlechtsmerkmale bestimmt. Es gibt aber auch die psychische Ebene, die den Menschen das Gefühl gibt vom gleichen Geschlecht angezogen zu sein. Der schwule Gründer von „Young Gay America“, Michael Glatze, stellt die Frage: „Beruht Homosexualität im wesentlichen darauf, daß junge Männer in der Pubertät es aus Angst vor Frauen oder aus mangelndem Selbstvertrauen nicht schaffen, den Schritt in die männliche Sexualität zu gehen? Bleiben sie deshalb in homoerotischen Fantasien gefangen?”

Zur Homosexualität kam ich recht leicht, weil ich bereits zerbrechlich war. Meine Mutter ist gestorben, als ich 19 Jahre war. Mein Vater, als ich 13 war. Ich war ganz jung und durch die Pubertät mit dem neuen Phänomen Sexualität verwirrt. Ich traute mich bei Mädchen nicht und so blieb ich in der homoerotischen Übergangsphase der männlichen Entwicklung stecken. Das machte mich dann immer konfuser und so meinte ich schon mit 14 Jahren, homosexuell zu sein. Mit 20 Jahren erklärte ich mich offen als homosexuell gegenüber allen, die ich kannte. Ich wollte „bekennen“, war überzeugt und wollte das offen zeigen, auch mit Trotz gegen die anderen. Mit 22 Jahren wurde ich Verleger der ersten Zeitschrift für junge Homosexuelle. Das veröffentlichte Bildmaterial grenzte hart an Pornographie, aber ich war der Meinung, es benützen zu können, um immer größere Erfolge zu erzielen.

Die Homosexualität begann bei mir im Alter von 13 Jahren und endete, als es mir gelang, mich von äußerer Beeinflußung durch die Homo-Propaganda zu isolieren und mich intensiv auf die innere Wahrheit zu konzentrieren. Sie endete, als ich im Alter von 30 Jahren die Größe und Tiefe meines mir von Gott geschenkten Ichs entdeckte. Gott wird von vielen von Homosexualität oder anderen unzüchtigen Verhaltensweisen beherrschten Menschen als Feind betrachtet, weil Er ihnen zeigt, wer und was sie wirklich sein sollten. Diese Menschen ziehen es vor, „in unseliger Ignoranz“ zu verharren, indem sie die Wahrheit abwürgen. Und sie tun das, indem sie jene als „Rassisten“, „Lieblose“, „Bösartige“ und „Diskriminierer“ verurteilen und beschimpfen, die diese Wahrheit aussprechen. Es ist nicht leicht, von den Wunden, die durch die Homosexualität verursacht werden, geheilt zu werden.

Maria Steuer schreibt:

Wie schön, Akif. Jetzt weiß ich, warum mein schwuler Nachbar immer so neidisch guckt, wenn ich Highheels trage. Rein gendertechnisch bedingt schafft er es nämlich nicht, damit zu laufen. Traurig, traurig....scheiß Gene. Schon blöd, wenn das Hirn andere Signale gibt. Herr Voß kann bestimmt ein Lied davon singen.

Jimbo Jones schreibt:

Um solche klaren Gedanken zu formulieren, darf man eine Uni niemals von innen gesehen haben. Akif, ich feiere dich als Gralshüter des gesunden Menschenverstandes in einer durchideologisierten und durchakademisierten Welt. Es sollten sich mehr Menschen trauen, sich ihres EIGENEN Verstandes zu bedienen. Dann würden solche dummdreisten Theorien à la Gender Mainstreaming nur noch das Gelächter bekommen, das sie verdienen.

Weitere Texte von Akif Pirincci

Siehe auch:
Berliner Polizei ermittelt nur noch bei Aussicht auf Erfolg
Rheinische Post entfernt islamkritischen Artikel
Peter Hahne: Im Irak sterben Christen – und was tut die Evangelische Kirche?
Dr. Wolfram Weimer: Die fetten Jahre sind vorbei
Birgit Kelle: Kinderrechte: Im Zweifel gegen die Eltern
Wien: Dschihadisten haben jesidische Gemeinde als neues Feindbild erkoren
Akif Pirincci: Der Anfang meines nächsten Buches, das im Frühling erscheint
Alexander Kissler: Die wehrhafte Demokratie erweist sich als zahnlos