Sonntag, 23. November 2014

Akif Pirincci: Wer wird Millionär? Die Deutschen erben sich reich

Immer mehr Multimillionäre: Die Deutschen erben sich reich

Von Stefan Kaiser und Katja Braun (spiegel.de)

In Deutschland gibt es mehr als 19.000 Multimillionäre - so viele wie nirgendwo sonst in Europa. In den USA verdienen sich die Reichen ihr Vermögen überwiegend selbst, hierzulande ist das anders.

Hamburg - Die Zahl der Reichen mit einem Vermögen von mehr als 30 Millionen Dollar ist weltweit kräftig gestiegen. Laut dem am Mittwoch veröffentlichten World Ultra Wealth Report von Wealth-X und UBS gab es 2014 rund 211.000 solcher Multimillionäre - sechs Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Zusammen kommt diese Gruppe auf ein Vermögen von knapp 30 Billionen Dollar.

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Oha, eine neue Studie auf SPON [Spiegel-Online] weiß es jetzt genau, und ich will ihr diesmal sogar glauben: "Die Zahl der Reichen mit einem Vermögen von mehr als 30 Millionen Dollar ist weltweit kräftig gestiegen. Laut dem am Mittwoch veröffentlichten World Ultra Wealth Report von Wealth-X und UBS gab es 2014 rund 211.000 solcher Multimillionäre - sechs Prozent mehr als ein Jahr zuvor."

Zwei Punkte an der Meldung sind interessant. Einmal die Information als solche, die Deutschland betrifft:

"Deutschland hat nach den USA weltweit die zweitmeisten Multimillionäre … Zusammen verfügen diese besonders reichen Deutschen über ein Vermögen von gut 2,5 Billionen Dollar … Die Zahl stieg im Vergleich zum Vorjahr um 7,2 Prozent auf rund 19.000 … In Deutschland ist der Anteil der Reichen, die ihr Vermögen geerbt haben, besonders groß. Laut der Studie haben gut 28 Prozent der deutschen Multimillionäre ihren Wohlstand allein dem Erbe zu verdanken …

Bei 31 Prozent geht der Reichtum demnach auf eine Mischung aus Erbe und selbsterwirtschaftetem Vermögen zurück. Lediglich 41 Prozent haben es ohne Erbe zu Reichtum gebracht … Zum Vergleich: In den USA oder Großbritannien beträgt der Anteil der Self-Made-Multimillionäre jeweils rund drei Viertel …"

Man kann also diese Zahlen auch anders lesen, nämlich daß in Deutschland die Zahl der Millionäre (oder Reichen) in Wahrheit zurückgeht. Wie denn das? wird man sich angesichts solch atemberaubender Summen fragen. Ganz simpel: Zunächst einmal spielt das geerbte Vermögen keine Rolle, da es schon in der nächsten Generation, spätestens aber in der übernächsten nach der Devise "Wir versaufen unser Oma ihr klein Häuschen" weg sein wird oder auf ein normales Maß geschrumpft.

Derjenige, der so klug, clever, talentiert, fleißig oder sonstwie außergewähnlich war, um einen derartigen Haufen Geld anzuhäufen, ist jetzt in einer besseren Welt, wo man keine Kohle braucht. Ob seine Kinder oder Verwandten ebenso wie er mit der Fortüne und Raffinesse zum Millionenscheffeln ausgestattet sind, ist mehr als zweifelhaft. Denn das Reichwerden-Gen läßt sich nur in den seltensten Fällen vererben. Deshalb wäre eine Zusatzstudie interessant, wie viele sich in der gleichen Zeit von ihrem Multimillionärsdasein verabschiedet haben. Ich wette, die Zahlen gleichen sich.

Ebenso verhält es sich mit dem Vermögen, das auf eine Mischung aus Erbe und Selbsterwirtschaftetem zurückgeht. Es ist stark anzunehmen, daß es sich hierbei um Firmen und Immobilien in Familienbesitz handelt, welche in der nächsten Generation geführt und verwaltet werden. Auch bei diesen Unternehmen ist die Zukunft ungewiß, da nun das Geschick des Aufbauers fehlt. Firmen gehen schneller pleite, als man gucken kann.

Es handelt sich also in Wirklichkeit nicht um 2,5 Billionen Dollar, sondern lediglich um etwas mehr als eine Billion Dollar, welche in Deutschland durch innovatives oder geschäftsüchtiges Handeln generiert wurde. Der Rest war schon immer da, er hat nur den Besitzer gewechselt. Und man komme mir nicht mit dem Argument, daß diese Millionäre eh nur mit Aktien und Bankprodukten zocken würden. Nur 10 Prozent des Welthandels gehen auf solcherlei Transaktionen zurück, und Deutsche haben dafür ein besonders schlechtes Händchen, siehe Höneß.

Auch befinden sich unter diesen Millionären eine nicht zu unterschätzende Anteil von Steuergeldschmarotzern, denen unsere Regierung quasi per Gesetz ein Vermögen zugeschustert hat, sei es über den Verteuerbaren-Energie-Quatsch, sei es über die Sozial-Asyl-Migranten-und-Helferindustrie oder sei es über die inflationären Institutsgründungen für Geschwätzwissenschaften [Gender Mainstreaminng]. Alles in allem eine ernüchternde Billanz, zumal Deutschland bei Patentanmeldungen in Relation zur Bevölkerungszahl auf Platz 6 zurückgefallen ist (noch vor 25 Jahren Platz 2) und der durchschnittliche Intelligenzquotient in der Bevölkerung stetig zurückgeht.

Der zweite interessante Punkt an dieser Meldung ist ein Kommentar dazu, nämlich gleich der zweite unten. Er zeugt derart massiv von wirschaftlichem Analphabetismus und von Blindheit vor der Mechanik des menschlichen Strebens, daß ich ihn unter tausend Kommentaren als einen deutschen herauslesen würde:
"Eine Verteilung des Vermögens würde so viele Probleme lösen. Wenn man das Vermögen bis auf eine bestimmte Grenze einkassiert (die Grenze muss nichtmal so klein sein, 30 Millionen ist immernoch extrem viel) und den Rest des Geldes wieder der Wirtschaft zuführt (Investitionen etc), so würde die Konjunktur in die Höhe schießen. Man könnte z.b. jede Straße sanieren, Schulen und Kindergärten bauen usw. Dafür braucht man natürlich überall Arbeiter, die dann auch bezahlt werden. Den Lohn geben sie dann auch wieder aus usw usw. Ein großes Vermögen ist relativ unproblematisch, solange es nicht im Keller gebunkert wird, sondern seinen Weg in die Wirtschaft findet …"
Jaja, eine Verteilung des Vermögens würde so viele Probleme lösen. 1. Das ist in der Welt schon mehrmals geschehen, am gründlichsten unter Pol Pot. Der springende Punkt ist jedoch, daß man so ein Vermögen nur einmal "verteilen" bzw. verfrühstücken kann. Es sei denn der Clevere verwendet seine Energie (von mir aus auch die kriminelle), seinen Einfallsreichtum und seine Leidensfähigkeit, welche man für so ein Millionärsziel braucht, nächstes Jahr fürs Umverteilen. Halte ich eher für unwahrscheinlich. Das sehen die in Viatnam, wo man noch vor ein paar Jahrzehnten Hunderttausende von Opfern für den Kommunismus auf sich nahm, inzwischen auch so. Seitdem floriert das Land – und die Millionäre zellteilen sich geradezu.

2. Unser Schlauberger ist ja nicht so und will dem Millionär ab 30 Mio das Millionenmachen verbieten. Problem: Wieso sollte der danach noch ein Milliönchen hinzuverdienen, wo er doch weiß, daß er sie eh nicht behalten darf? Und wieso überhaupt diese magischen 30 Millionen? Mit 20 Mio ist er immer noch ein reicher Mann, ach was, selbst mit einer Million ist er ein Krösus. Was der ahnungslose Kommentator in Wahrheit fordert ist eine massive Steuererhöhung für Reiche. Er vergißt allerdings, daß die Bestimmungskreterien, ab wann jemand als wohlhabend gilt, völlig willkürlich sind. Schon wer mehr als 2300 Euro brutto pro Monat in Deutschland verdient, gehört steuerlich zu den Mittel- und Gutverdienern.

Bei 5000 Euro ist er vermutlich eine reiche Sau. Wenn man allerdings von diesem 2300 Euro brutto Miete, Steuern, Beiträge, Strom und Gas und Pipapo abzieht, ist er eine arme Sau mit 700 Euro im Monat. Wie gesagt, wer reich ist, bestimmt der Staat. Mein LKW-Fahrer-Vater hat sich von Anfang der 70er bis Mitte der 80er 120 000 DM erspart und dabei eine Familie ernährt. Man zeige mir einen Mittelständler, der sich 120 000 Euro in dieser Zeit und unter den gleichen Bedingungen zur Seite zu legen vermag.

Unser Kommentator weiß auch, wie die Genies vom Staat das enteignete Vermögen richtig anlegen könnten, nämlich indem sie Straßen sanieren, Schulen und Kindergärten bauen. Aha! Wieso nicht die neue Smartphone-Generation starten oder Nahrugsmittel herstellen oder Puffs hochziehen? Das ist doch auch alles sehr lukrativ. Der Mann (oder die Frau) glaubt tatsächlich, daß diese staatlichen Hampelmänner durch mehr Steuern mehr Hirnvolumen bekommen und das ganze Land in ein Schlaraffenland verwandeln würden. Was für ein Hirni!

Der Staat platzt gerade vor Steuereinnahmen, und gleichzeitig werden in jeder Kommune fast sämtliche öffentliche Leistungen zurückgefahren und gleichzeitig die Grunderwerbssteuer und die Grundbesitzabgaben fast verdoppelt. Nein, mein Lieber, der Polithansel wird die eingetriebene Kohle fast zur Gänze hübsch für sozialen Quatsch, Staatsbedienstete und vom Staat Abhängige verpulvern, also an Leute, die ihn wählen, denn Straßen und Schulen wählen nicht.

Ach noch etwas, neunmalkluger Kommentator, wie kommst du eigentlich auf den Dummbeutel-Spruch: "Ein großes Vermögen ist relativ unproblematisch, solange es nicht im Keller gebunkert wird, sondern seinen Weg in die Wirtschaft findet"? Hast du zu viel Dagobert Duck gelesen oder was? Welcher Multimillionär bunkert denn sein Vermögen im Keller? Wozu? Um sich im Sterbebett endlich ein Schloß zu kaufen? Denk mal darüber nach, mein Freund. Aber nicht zu lange. Denn so in zehn Jahren hat auch der letzte Multimillionär das Land verlassen, und du und deines Denkgleichen seid dann unter euch. Wenn es euch ab da langweilig wird, könnt ihr ja e u e r Geld umverteilen, ihr Gutverdiener.

Quelle: Wer wird Millionär?

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Sarah Lund: Wächst in Europa eine Generation Dschihad heran?
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Sarah Lund: Wächst in Europa eine Generation Dschihad heran?

Von JouWatch-Auslandskorrespondentin Sarah Lund

Das Internetblog Uriasposten gehört zu den meistgelesenen dänischen islamkritischen Blogs. Kim Møller, der Betreiber der Seite, muss sich ständig gegen linksextreme und muslimische Drohungen zur Wehr setzen, geschützt wird er nicht. Hier einige Meldungen von seinem Blog die es in sich haben.

Wegen Angriffen gegen Nichtmuslime, stellt der Aarhuser Schwimmverein AGF seine Trainingsstunden im Schwimmbad von Gellerup ein. Gellerup ist das größte Ghetto der Stadt Aarhus, hier herrschen muslimische Jugendbanden, die u.a. Busse mit Steinen bewerfen. Der Schwimmlehrer wurde an einem Nachmittag von lachenden muslimischen Jugendlichen angegriffen, die einen brandneuen BMW in das Auto des Mannes lenkten, der in seinem Wagen saß, das vor der Schwimmhalle abgestellt war. Er hörte wie sich ein Auto in hohem Tempo näherte und im nächsten Moment krachte der BMW mit 70-80 km/h in seines hinein. Am Steuer saßen zwei Jugendliche aus der Gegend, sagte der Vorsitzende des Schwimmvereins. Der Aufprall war so stark, dass sich alle Airbags des BMW öffneten.

Auch alte Menschen werden von muslimischen Jugendlichen angegriffen und schwer verletzt, so eine 97 Jahre alte Dame aus Nivå, die von zwei türkischen Jugendlichen überfallen wurde. Nivå liegt in der Nähe des Ghettos Kokkedal bei Kopenhagen. Die drei hatten versucht, der alten Dame die Handtasche zu stehlen. Das Opfer hatte als Gehhilfe einen Rollator dabei, als sie von den dreien gestoßen wurde, so dass sie hinfiel, dann entrissen sie ihr die Handtasche. Nach Angaben der Polizei waren die Verletzungen so schwerwiegend, dass die alte Dame nicht mehr aufstehen konnte, sie musste mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden.

Vom Leben in einem Kopenhagener Ghetto berichtet der Priester Ulrich Vogel. Tingbjerg, im Norden von Kopenhagen gelegen, steht unter muslimischer Belagerung und kann als islamische super-kriminelle Enklave bezeichnet werden. Es gebe zu wenig Polizei dort und zu viel Kriminalität, sagt er. Tagsüber sind Sozialarbeiter vor Ort und kümmern sich um die Bewohner, die hauptsächlich aus Migranten und sozial Benachteiligten besteht. Wenn die Dunkelheit aufzieht und die Gutmenschen nach Hause gehen, schlägt die Stunde der Banden. Hauptproblem ist, dass die Kriminellen die Sozialhilfeempfänger erpressen, ihnen ihre Kreditkarten zu geben.

Nach Ansicht von Vogel ist dies ein alarmierendes Zeichen. Vogel war seit 1992 Pastor in der Kirche in Tingbjerg, bis er im Jahr 2009 den Stadtteil verlassen musste, nachdem ihn Jugendbanden terrorisiert und sein Haus verwüstet hatten. Aber vier Monate später kam er zurück.

Wenn man nach Tingbjerg komme, so Vogel, könne man viele geschlossene Fensterläden sehen. Vor 20 Jahren konnten man noch hübsche Blumen auf den Balkonen finden, heute sei dies zur Seltenheit geworden. Der Sozialarbeiter Masti Jutka sagt, dass es abends, wenn es dunkel wird, sehr ruhig werde, Junge Männer kontrollieren die Straßen, manchmal blockieren sie sie auch. Sie fragen Leute, warum sie nach Tingbjerg kommen, manchmal fordern sie auch „Eintrittsgeld“ von ihnen.

Überall in Europa entsteht eine neue muslimische Generation „Dschihad“. So finden 80 Prozent der jungen Türken in Holland nichts dabei, Dschihad gegen Ungläubige zu führen. 27 Prozent aller jungen Franzosen – die große Mehrheit wahrscheinlich muslimisch – unterstützt den islamischen Staat. Während die europäischen Steuerzahler hart arbeiten um die sozialen Wohltätigkeiten für die muslimischen Migranten zu zahlen, zeigen diese uns ihre Dankbarkeit indem sie eine Generation der Dschihadisten aufziehen. Das ist ein ernstes Problem. Abgeordnete aller Parteien in Holland haben dazu aufgerufen, die Ansichten über den Islamischen Staat der jungen holländischen Türken besser zu untersuchen.

Gleichzeitig ist eine Mehrheit der holländischen Ureinwohner gegen mehr Migranten. Etwa 55% der Holländer denken, dass die Anzahl der Menschen mit Migrationshintergrund ‘zu hoch’ sei, allerdings überschätzen sie die Zahl der Migranten im Land. Bei der Umfrage wurden 1136 Menschen ab 18 Jahren befragt. 25 Prozent glauben, dass genau die richtige Anzahl Migranten im Land ist und 2 Prozent glauben, es seien zu wenige.

In Schweden haben es aufgebrachte Eltern geschafft, dass halal Nahrung in den Schulen von Sigtuna abgeschafft wurde. An diesem Beispiel kann man sehen, wie man erfolgreich gegen eine Stadtverwaltung vorgehen kann: Seit Jahren war in Sigtuna in den Schulkantinen halal Nahrung serviert worden, ohne die Eltern darüber zu informieren. Nachdem einige Eltern darauf aufmerksam wurden, steigerten sich die Proteste dagegen und dann musste die Stadtverwaltung die halal Nahrung von den Speisenkarten der Schulen streichen.

Das Geflügelfleisch kam hauptsächlich aus Dänemark und war dort nach den schwedischen Tierschutzbestimmungen geschlachtet worden. Am Anfang hatten die Eltern ihre Bedenken gegenüber fehlender Tierschutzvorschriften geäußert. Aber nachdem die Stadtverwaltung diese Bedenken ausräumen konnte, konzentrierten sich die Eltern auf den religiösen Aspekt. Eine Mutter, die anonym bleiben will, sagte, dass es falsch sei, ihren Sohn zu zwingen etwas zu essen, was die Familie aus ethischen Gründen ablehne. Sie hob hervor, dass Kinder das selbe Recht haben sollten, kein halal zu essen wie jene, die dies tun wollen.

Quelle: Sarah Lund: Neulich in der Nachbarschaft

Noch ein klein wenig OT:

Hannover-Hainholz: Brutaler Überfall auf Punks: Bande prügelt Punk fast tot

Die entsetzliche Narbe am Kopf des Punks. Die Angeklagten Eser A. (M., 19) und Yahya K. (18)

Hainholz – Gewaltexzess: Fünf Punks wurden nachts auf der Bömelburgstraße von einer Bande grundlos angegriffen, brutal zusammengeschlagen. Ein Mann (37) wurde durch Kopf-Tritte fast getötet!

Elf Monate nach dem Überfall in der Neujahrsnacht stehen jetzt zwei mutmaßliche Schläger vor dem Amtsgericht. Eser A. (19) und Yahya K. (18), beide polizeibekannt, sind wegen gemeinschaftlicher Körperverletzung angeklagt.

Fast drei Wochen lag der 37-Jährige u.a. mit offenem Schädelbruch und gebrochenem Kiefer in der Klinik.

Der Punk: „Ich habe keine Erinnerung an den Vorfall.“ Seine vier Freunde, darunter drei Frauen, wurden ebenfalls von der acht- bis zehnköpfigen Bande niedergemacht. Sie erlitten Brüche, Prellungen, Schnittverletzungen.

Ein Kumpel (33, u.a. drei Messerstiche im Bein) erkannte im Prozess die Kopf-Treter wieder: „Sie traten noch zu, als er längst bewusstlos war.“ Eine Punkerin (32) wütend: „Sie haben später mit der Tat angegeben. Das war versuchter Mord!“ Montag wird der Prozess fortgesetzt

Quelle: Hainholz: Brutaler Überfall auf Punks: Bande prügelt Punk fast tot

Siehe auch:
Kriminelle Flüchtlinge gefährden die Hilfsbereitschaft der Bürger
Köln: Kriminelle Bilanz des Flüchtlingswohnheims Herkulesstraße
Antje Sievers: Erziehung zur interkulturellen Kompetenz - Der Schwächere gibt nach
Akif Pirincci: Hetze gegen Muslime - Die Natur des Furzes
Akif Pirincci: Toleranzwoche beim ARD - Bestien unter sich
Schweden: IS-Schläferzellen warten auf ihren Einsatz
Video: NDR Panorama über Hooligans und "Politically Incorrect"

Samstag, 22. November 2014

Kriminelle Flüchtlinge gefährden die Hilfsbereitschaft der Bürger

Von Kristian Frigelj, Manuel Bewarder und Miriam Hollstein


Die Deutschen zeigen sich gegenüber Flüchtlingen überwiegend hilfsbereit. Weil eine Minderheit der Flüchtlinge aber kriminell ist, wachsen die Ressentiments [Wut, Abneigungen, Vorurteile] gegen alle. Rechtsextreme Agitatoren wittern ihre Chance.

Es gibt so viele Asylbewerber in Deutschland wie seit Jahren nicht. Die meisten halten sich an die Gesetze, aber weil einige es nicht tun, wachsen die Ressentiments gegen alle. Rechte nutzen das aus.

Die Bewohner im nordrhein-westfälischen Wickede hatten sich zusammengetan, um Flüchtlinge zu unterstützen. Doch mit der Zeit wirkt der Freundeskreis Menschen helfen Menschen zum Teil ratlos. Die Mitglieder hören sich Beschwerden von Bürgern an, wonach einige Flüchtlinge Ärger machen, in Geschäften stehlen oder Frauen belästigen. Man mochte es im Freundeskreis zunächst nicht glauben, und war dann schockiert, als man selbst Diebstähle, Bedrohungen und eine ständige große Polizeipräsenz erlebte.

Der Verein hatte Mitte Oktober einen Brief an seine Mitglieder aufgesetzt und die Probleme beschrieben: "An dieser Stelle wird es sehr ernst, die Situation eskaliert oder ist es schon. Die Stimmung gegen die Flüchtlinge ist gewaltig angestiegen", heißt es in dem Schreiben, das der "Welt" vorliegt und in den Behörden im Bundesland kursiert. "Hier geht etwas zu Bruch, was in den nächstens Jahren kaum zu reparieren ist", heißt es in dem Brief des Freundeskreises. Obwohl sich die weitaus überwiegende Zahl der Flüchtlinge an die Gesetze hält: Ähnliche Klagen sind nicht nur aus nordrhein-westfälischen Städten mit Betreuungsunterkünften zu hören.

Die Bevölkerung zeigt sich angesichts der globalen Krisenherde zwar hilfsbereit für die Not von Flüchtlingen. Überall spenden Bürger Kleidung, Hausrat oder bringen bei sich Hilfesuchende unter. Zudem spricht sich in Umfragen trotz der Zahl von fast 200.000 Asylanträgen in diesem Jahr nahezu die Hälfte der Bundesbürger für die Aufnahme von weiteren Flüchtlingen aus.

Doch längst gibt es in der Politik die Furcht, dass die bisher gelobte Hilfsbereitschaft und Akzeptanz leiden und der Großteil der friedlichen Ankömmlinge in Misskredit geraten könnte. Zumal rechte Gruppierungen versuchen, die Angst weiter zu schüren. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) erklärte, angesichts der Situation an manchen Orten mit Erstaufnahmelagern mache er sich Sorgen, "dass wir bereits an die Grenze der Belastungsfähigkeit gelangen".

In vielen Orten im Land regt sich im Umfeld von Flüchtlingsheimen der Unmut der Bürger. Anwohner werfen lokalen Politikern Informationsblockaden vor. Viele fühlen sich alleingelassen, und Rechtsextreme sehen die Chance, gegen Ausländer zu hetzen. Das birgt Sprengstoff.

Die Bezirksregierung Arnsberg, die neben Burbach für 16 weitere Einrichtungen in NRW zuständig ist, schickte bereits im März Alarmmeldungen über kriminelle Flüchtlinge ans Landesinnenministerium: "Das inzwischen öffentlich wahrnehmbare Verhalten dieser Minderheit ist geeignet, generelle Vorurteile gegen Asylbewerber zu schüren, das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung massiv zu beeinträchtigen und deren Bereitschaft, verfolgte Minderheiten bei uns aufzunehmen zu minimieren", schrieb Regierungspräsident Gerd Bollermann an Innenminister Ralf Jäger (beide SPD).

Neben kriminellen Handlungen fördere "gerade auch das sozial unangepasste, völlig respektlose und häufig provozierende Verhalten dieser Personengruppe" einen zunehmenden Argwohn in den Kommunen. Im Innenausschuss des Landtags gestand dies nun auch Jäger ein: "Wir haben Probleme mit allein reisenden, jüngeren Männern, die aus Staaten kommen, die zusammengebrochen sind." Man müsse die Probleme ehrlich benennen, um sie zu lösen.

Deutlicher Anstieg der Angriffe auf Flüchtlingsheime

Wie die "Welt" erfuhr, versuchen rechte Parteien und Gruppierungen im Land seit März 2013, verstärkt gegen Flüchtlinge Stimmung zu machen, auch um sich bei Europa-, Kommunal- und Bundestagswahl zu profilieren. Nach einer Aufstellung des Innenministeriums haben rechtsextreme Parteien wie die NPD und Die Rechte rund 150 Demonstrationen, Aufzüge und Kundgebungen in diversen Städten durchgeführt, die einen Bezug zu Flüchtlingen oder Asylbewerbern aufwiesen.

Sie protestierten unter Überschriften wie "Asylflut und Eurowahn stoppen", "Zuwanderung stoppen, Islamisierung verhindern" und "Es gibt kein Grundrecht auf Asylmissbrauch". Das geht aus einer Antwort des NRW-Innenministeriums auf eine Kleine Anfrage des Piraten-Landtagsabgeordneten Frank Herrmann hervor.

Deutschlandweit registrieren die Sicherheitsbehörden einen deutlichen Anstieg bei der Zahl der Angriffe auf Flüchtlingsheime durch Rechtsextreme. In den ersten drei Quartalen dieses Jahres waren es bereits 86 Straftaten. Das sind mehr als in den beiden Vorjahren zusammengenommen. Aus der Antwort auf die Kleine Anfrage geht hervor, dass allein in NRW im laufenden Jahr fast 20 rechtsmotivierte Zwischenfälle wegen Volksverhetzung, Sachbeschädigung und versuchter Körperverletzung in Asylbewerberheimen gezählt wurden.

In der Hauptstadt droht die Wut überzukochen

Für Piraten-Parlamentarier Herrmann ist dies auch ein Effekt verfehlter Politik: "Die Bilder von überfüllten Einrichtungen schüren die Ressentiments der Bevölkerung gegen Flüchtlinge und stärken die Rechten. Hier muss die Politik endlich gegensteuern und darf vor allem nicht mehr ständig über angebliche Belastungen reden, die durch Flüchtlinge entstehen", sagt Hermann. Es sei deshalb auch "falsch, einer großen Gruppe von Verfolgten per Beschluss pauschal den Flüchtlingsstatus abzuerkennen, indem die Herkunftsländer wider besseres Wissen für sicher erklärt werden".

In Berlin droht die Situation mittlerweile zu eskalieren. Rechtsextreme nutzen dort immer häufiger die Wut der Bevölkerung aus, die sich von der Landesregierung nicht informiert und im Stich gelassen fühlt. Im Stadtteil Köpenick mischten sich NPD-Funktionäre kürzlich unter die vielen bürgerlichen Redner und erhielten viel Applaus für ihre hetzerischen Reden.

Der Protest gegen Wohncontainer im Ortsteil Marzahn alarmiert nun auch den Senat. Anwohner verlieren sich immer weniger auf die Demonstrationen, zu denen immer mehr Teilnehmer kommen. Der Verfassungsschutz spricht davon, dass sich die Veranstalter lediglich als Bürgerbewegung tarnten, aber eindeutig zum rechtsextremen und neonazistischen Spektrum gehörten. Für kommenden Samstag werden rund 1000 Teilnehmer erwartet.

Das bedrohliche Spiel mit der Angst

Bis März 2015 wird Berlin 2400 Flüchtlinge aufnehmen. In Vierteln wie Marzahn wächst die Angst. Daran nicht unschuldig: Die Rechten. Sie schüren Aversionen, verunsichern Anwohner. Kameras mögen sie nicht.

Quelle: Kriminelle Flüchtlinge gefährden Hilfsbereitschaft

Kaiser von Therm schreibt:

Wenn die Politik sich dazu durchringen könnte kriminelle Ausländer und vor allem nicht anerkannte Asylbewerber unmittelbar abzuschieben, gäbe es diese Probleme nicht. Und den anerkannten Asylanten ist klar zu machen, das Sie hier nur auf Zeit leben können, aber niemals auf Dauer. Die linkslastigen Politiker versuchen nämlich über die muslimischen Syrien- und Irakflüchtlinge und die muslimischen Wirtschaftsasylanten aus Nordafrika eine Einwanderung durch die Hintertür zu organisieren. Mit fatalen Folgen für die innere Sicherheit und Stabilität unseres Landes und vor allem die sozialen Sicherungssysteme. Ich möchte keinesfalls das Wort Integration oder "Willkommenskultur" mit dem Wort Asyl in Verbindung sehen. Ich möchte endlich ein Einwanderungsgesetz welches den Missbrauch meiner Steuergelder durch "wilde" Zuwanderung ausschließt.

wittin schreibt:

Es braucht gar keine Rechtsextremen um die Bewohnern anzustacheln, aber das will die Politik nicht wahrhaben. Und das Problem wird sich 2015 noch verstärken. Es gibt nur ein Land in der EU, welches noch mehr Flüchtlinge aufnimmt. Und das ist Schweden, aber die ignorieren ihre brennenden Vororte in Stockholm und Malmö. Und wenn ich mal am Vormittag unter der Woche in die Innenstadt gehe, dann kommt bei mir nicht mehr das Gefühl von Willkommen auf, sondern ich empfinde Überfremdung und fühle mich als deutsche Minderheit (ich bin es auch). Und ich wohne nicht in Offenbach ;-).

Tylor_Dorden schreibt:

Was heisst hier eine Minderheit der Ausländer ist kriminell... gucken Sie mal in die Gefängnisse bzw. gucken sich Zahlen des statistischen Bundesamtes an!

Meine Meinung:

Etwa 80 bis 90 Prozent aller Haftinsassen in Berlin sind Ausländer.

Bürger schreibt:

Als Konsequenz diskutiert die Politik, eher zu verharmlosen, nicht zu klagen, nicht pauschal abzuschieben. Der Bürger sieht es wohl deutlich anders: Diebstähle, Einbrüche, Raub, Überfälle nehmen zu, Salafisten rauben Kirchen aus, die (Polizei-)Behörden sehen sich zu groß angelegten Warnungen veranlasst. Haus verriegeln, nicht mehr in bestimmte Viertel gehen, Taschendiebstähle, Familienstämme, die Trickbetrug an alten Menschen verüben, zu sehen in diversen Fernsehreportagen.

Glaube nicht, dass bei dieser "allgemeinen Sicherheitslage" beim Bürger viel Überzeugungsarbeit geleistet werden muss, wo das Übel herkommt. Dass das Unverständnis gegenüber den Politikern wächst, sich der Bürger alleine und verlassen vorkommt, das kann keinen normal denkenden Menschen mehr wundern.

db1979 schreibt:
"Im Stadtteil Köpenick mischten sich NPD-Funktionäre kürzlich unter die vielen bürgerlichen Redner und erhielten viel Applaus für ihre hetzerischen Reden."
Die werten Autoren dürfen das sicherlich rechtsextrem nennen, doch genau das treibt das Volk, zu Recht, um. Es zu ignorieren zeugt von Arroganz, es zu verurteilen von Ignoranz.

Siehe auch:
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Freitag, 21. November 2014

Köln: Kriminelle Bilanz des Flüchtlingswohnheims Herkulesstraße

Von N. Stampflmeier, P. Poensgen, G. Xanthopoulos und J. Brücher

Die Akte Herkulesstraße - erschreckende Kriminalität: 421 Straftaten, 87 Einsätze

700 Polizisten waren bei der Razzia im Flüchtlingsheim Herkulesstraße im Einsatz

Köln: Ein gestohlenes Handy, zwei Festnahmen wegen Marihuanabesitzes. Die Bilanz des XXL-Polizei-Einsatzes vor zwei Wochen im Flüchtlingsheim an der Herkulesstraße ist mau. Doch nun kommen erschreckende Zahlen an die Öffentlichkeit!

Sie stammen aus einem Bericht des Innenministeriums, der morgen im NRW-Innenausschuss vorgestellt wird und zeigen die kriminelle Bilanz des Flüchtlingswohnheims.

687 Menschen leben in der Unterkunft. Von ihnen sind laut Ministeriumsbericht 159 in diesem Jahr straffällig geworden.

►687 Personen wohnen dort. Davon sind seit Jahresbeginn schon 159 Menschen als Straftäter in Erscheinung getreten, in insgesamt 421 Fällen! Vor allem Taschen-, Ladendiebstähle (166) gehen auf ihre Rechnung. Darüber hinaus 72 Körperverletzungen.

►77 Asylanten sind bereits mehrfach straffällig geworden! 45 in mehr als zwei Fällen, 20 in mehr als fünf.

►Seit Anfang 2014 musste die Polizei 87 Mal in die Unterkunft ausrücken, wegen illegalen Aufenthalts (26), Körperverletzung (27), Hausfriedensbruch (10) oder häuslicher Gewalt (5).

Sozialdezernentin Henriette Reker (Grüne): „Flüchtlingswohnheime werden nicht als Schlupflöcher für kriminelle Machenschaften toleriert“

BILD fragte Sozialdezernentin Henriette Reker (Grüne): Holen wir uns Kriminelle ins Land? „Das ist eine Frage, die letztlich nur kriminologisch zu beantworten ist. Aus meiner Sicht greift es jedenfalls zu kurz, das Phänomen allein dadurch erklären zu wollen, dass Armut und ein schwieriges soziales Umfeld automatisch kriminelle Energien bei den Betroffenen freisetzen.“ Regelmäßige Kontrollen seien wichtig. „Ein anderer wichtiger Ansatz muss eine gesamtgesellschaftliche Integration sein. Eine ausgewogene Sozialpolitik ist noch immer die beste Prävention.“

Nach Rhein-Energie-Absage: Stadt sucht nach Flüchtlings-Unterkünften

Köln: Flüchtlingsnot in Köln: Die Stadt sucht verzweifelter denn je nach Unterbringungsmöglichkeiten: Das Gericht verbot zwei geplante Container im Gewerbegebiet Lövenich.

Und nun gibt es auch noch von der Rhein-Energie eine Absage! Die ehemalige Hauptverwaltung im Parkgürtel steht nicht zur Verfügung, teilte das Unternehmen BILD mit! „Im Dezember wird der Abriss beginnen“, sagt ein Rhein-Energie-Sprecher.

Wohnen im Hertie-Kaufhaus in Porz bald Flüchtlinge?

Nach BILD-Informationen überlegt die Stadt nun, das leer stehende Hertie-Kaufhaus in Porz zu nutzen. Die Verwaltung zögert nur, weil Unbekannte in Porz am Dach den Bauhauses Sabotage betrieben haben, nachdem bekannt wurde, dass dort Asylbewerber unterkommen sollen. Martin Dommer vom Dezernat für Integration und Soziales: „Das Hertie-Kaufhaus steht nicht in der engeren Auswahl!“ Fraglich, ob das noch lange so bleibt.

Quelle: Köln: Kriminelle Bilanz des Flüchtlingswohnheims - erschreckende Kriminalitä

Siehe auch:
Antje Sievers: Erziehung zur interkulturellen Kompetenz - Der Schwächere gibt nach
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Video: NDR Panorama über Hooligans und "Politically Incorrect"
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Hannover: Versuchter Mord an Hooligans durch die Antifa?

Antje Sievers: Erziehung zur interkulturellen Kompetenz - Der Schwächere gibt nach

Von der Bilderschwemme, der man täglich von morgens bis abends in allen Medien ausgesetzt ist, hat mich in letzter Zeit kaum etwas so sehr verstört wie der Internetauftritt von Ed und Paula Kassig, den Eltern des durch den sogenannten IS ermordeten Aid-Workers [medizinischer Helfer] Peter Kassig.

Die Eltern sitzen auf dem Sofa und flehen die Terroristen um Gnade für ihren einzigen Sohn an, den sie ehrfürchtig Abdul-Rahman nennen, denn er soll während seiner Gefangenschaft aus freien Stücken zum Islam konvertiert sein. Die Mutter, Paula Kassig, hat sich zu diesem Zweck eine Art Kopftuch umgebunden. Auch bei einer islamischen Gedenkfeier für den ermordeten Sohn auf dem Gelände der Butler University in Indianapolis trägt sie ein Kopftuch.

Natürlich würde ich Menschen in einer solch entsetzlichen Situation niemals vorschreiben wollen, wie sie sich zu verhalten haben. Es sind Fälle in der Geschichte bekannt, wo Mütter zu weit schlimmeren Maßnahmen gegriffen haben, als sich ein Stück Stoff um den Kopf zu wickeln, um ihre Kinder vor ihren Schlächtern zu bewahren. Sicher ist ein Kopftuch nicht das Schlimmste.

Es ist nur das Falsche. Nehmen wir einmal an, dass die Kassigs in einem Zustand momentaner Verzweiflung eventuell nicht mehr ganz bei sich sind, wenn sie die IS-Henker bitten zu bedenken, dass ihr Sohn Moslem und darüber hinaus ein guter Mensch war, der seiner geliebten Umma nur Gutes getan hat. Nehmen wir an, sie wissen vor Schmerz nicht mehr, was sie tun, wenn sie einen Tag, nachdem die ganze Welt von Indianapolis bis Kuala Lumpur den bluttriefenden Kopf ihres Sohnes im Internet betrachten konnte, sagen, dass sie den Mördern diese Tat vergeben.

Aber wieso glauben so viele Menschen im Westen noch immer, islamische Mörderbanden wären auch nur Menschen wie du und ich? Menschen, die mit sich reden lassen, weil sie doch letztendlich ticken wie wir? Wieso glauben sie, es könnte von Nutzen sein, sich dem Islam so weit anzudienen, anzubiedern, anzukriechen, bis man sich völlig in ihm auflöst? Hofft man so etwa von seiner unzivilisierten Barbarei, die mit Kopftüchern beginnt und bei Kreuzigungen endet, verschont zu bleiben?

Abdul-Rahman heißt soviel wie „Diener des Barmherzigen“. Geholfen hat es dem armen Jungen nicht. Barmherzigkeit ist bei muslimischen Fanatikern keine bekannte Kategorie.

Die Botschaft der Eltern soll heißen: Wir sind doch auf eurer Seite. Wir haben euch doch lieb. Wir verstehen euch und eigentlich wollen wir auch von euch geliebt werden.

Genau das aber kommt in muslimischen Gesellschaften vollkommen anders an. Die Botschaft, die aus solchem Einknicken herausgelesen wird, lautet: Wir sind schwach, also macht mit uns was ihr wollt. Tretet auf uns ein, bis wir am Boden liegen und dann tötet uns langsam und qualvoll, denn das ist ganz in unserem Sinne.

Die gleiche, mit Verlaub, hirnamputierte Taktik fährt das Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung in Hamburg mit seinem Programm der Erziehung zur interkulturellen Kompetenz. Man wird mir an dieser Stelle vielleicht vorwerfen können, ich vergliche Äpfel mit Birnen.

Aber ich werde zeigen, dass das nicht der Fall ist.

An einem ganz normalen Hamburger Gymnasium, das nicht einmal in einem Stadtteil mit hohem Migrantenanteil liegt, gibt es eine Klasse von achtundzwanzig Schülern. Etwa die Hälfte von ihnen sind Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund. Zum ersten Elternabend erscheinen die meisten Eltern dieser Kinder nicht. Sie kommen nicht, weil sie nicht genügend Deutsch können. Stattdessen kommen einzelne männliche Verwandte:

Isch bin Onkel von Abdul, isch bin Cousin von Said, isch bin Bruder von Jamila. Als die Frage nach Elternvertretern angesprochen wird, meldet sich der Onkel von Abdul. Die deutsche Lehrerin ist entzückt und bittet die deutsche Mutter, die sich gleichfalls fürs erste zur Verfügung gestellt hat, sich anschließend mit diesem Mann noch kurz abzusprechen.

Was sie auch tut - aber als er sie auffordert, ihm ihre E-Mail-Adresse zu geben, verweigert sie ihm diese mit der Begründung, sie könne nun mal nicht einfach ihre privaten Daten an fremde Männer weitergeben. Daraufhin wird sie von ihm massiv bedroht, als Ausländerfeindin beschimpft und nur das Eingreifen anderer Verwandter verhindert physische Gewalttätigkeiten.

Die Töchter der Frau wurden von den muslimischen Mitschülern schon als „deutsche Sau“, „Kartoffel“ und „Fotze“ beschimpft. Beschwerden bei der Lehrerin haben nichts gebracht – so seien Jungs in diesem Alter nun mal. Bei einer anderen Gelegenheit, wo es um die Profilbildung ging und die Schüler sich gerade zu Arbeitsgruppen zusammengesetzt hatten, fordert ein muslimischer Vater die Lehrerin im Kommandoton auf, sich kurz zu fassen, da bald das Fastenbrechen beginne.

Die Lehrerin verspricht natürlich augenblicklich, das Verfahren möglichst kurz zu halten. Die Schulkantine verzichtet mittlerweile auf die Verwendung von Schweinefleisch. Demnächst soll die Küche obendrein auf Halal-Zubereitung umgestellt werden. Dass manche Eltern oder Kinder es als Zumutung empfinden könnten, nach islamischen Riten geschächtetes Fleisch vorgesetzt zu bekommen, steht nicht zur Debatte.

Im Deutschunterricht wird die KZ-Fabel „Der Junge im gestreiften Pyjama“ des irischen Autors John Boyne gelesen. Gemessen an der Lektüre, die meine Generation in dieser Klassenstufe hatte, etwa Gerhart Hauptmann, Bert Brecht oder Erich Kästner, ist das Buch in einer recht schlichten Sprache gehalten. Eine Klassenarbeit über das Thema bringt dennoch verheerende Ergebnisse: Von achtundzwanzig Schülern haben neunzehn keine ausreichende Zensur. Daraufhin beschweren sie sich bei der Lehrerin, das Buch sei einfach zu schwer für sie. In sechs Jahren sollen dieselben Kinder die Hochschulreife erlangt haben.

Wie gut, dass es für solche, gelinde gesagt, hoffnungslosen Fälle immer noch das Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung mit der Erziehung zur interkulturellen Kompetenz gibt.

Konkret soll das Programm unter anderem so aussehen, dass die deutschen Eltern dafür sorgen müssen, dass die Eltern der muslimischen Schüler sich hübsch integrieren und anständiges Deutsch lernen. Meine Bekannte, die mir all dies berichtet hat, hat sich dieser Zumutung augenblicklich verweigert, und zwar mit der realistischen Einschätzung, dass wohl die meisten dieser zu interkulturellen Kompetenz zu erziehenden Eltern, von denen sich ohnehin noch keiner in der Schule hat blicken lassen, kein Interesse an diesem doch so gut gemeinten Angebot hätten. Abgesehen davon dürfe die Erziehung zur interkulturellen Kompetenz keine Einbahnstraße sein. Sie erntete lediglich verblüfftes Schweigen.

Die Behörde, die Schulleitung, die Lehrerin; alle miteinander werden sich in der angenehmen Vorstellung wiegen, dass all diese aus Steuermitteln finanzierten Bemühungen reiche Früchte tragen werden. Man will ja schließlich nur das Beste. Aber die grandiose Errungenschaft eines hervorragend organisierten Sozialstaates ist in muslimischen Ländern keine bekannte Kategorie. Als die somalische Islamkritikerin Ayaan Hirsi Ali im niederländischen Asylantenheim erstmalig ihr monatliches Taschengeld ausgehändigt bekam, verstand sie die Welt nicht mehr. Warum gaben ihr fremde Leute Geld? Woher kam es?

Und aus welcher Motivation heraus gaben sie einer Frau Geld, die nicht einmal zur eigenen Familie gehörte? Wenn jemand, sagen wir beispielsweise, in Afghanistan, Pakistan oder Syrien so etwas täte, würde man ihn schlicht für verrückt erklären. Genau so verrückt wirken zweifellos die Versuche der Deutschen, sich der islamischen Kultur und Gesellschaft anzudienen und die eigene dabei außen vor zu lassen.

Es ist der vorauseilende Gehorsam einer Gesellschaft, die nicht mehr an die eigenen Werte glauben mag, weil es offenbar doch soviel einfacher ist, sich die der anderen anzueignen. Denn diese anderen, das hat man längst verstanden und internalisiert, sind stark, brutal und gnadenlos. Also lieber nicht reizen, spricht das Unbewusste. Vielleicht wird man so wenigstens verschont. Dankbarkeit oder Wertschätzung wird man von den meisten Muslimen, die diese Schule besuchen, nicht erwarten dürfen. Viel eher die mit einer großen Portion Verachtung gemischte Genugtuung, dass die Ungläubigen sich genauso verhalten, wie man es als Muslim erwarten darf.

Quelle: Antje Sievers: Erziehung zur interkulturellen Kompetenz - Der Schwächere gibt nach

Siehe auch:
Akif Pirincci: Hetze gegen Muslime - Die Natur des Furzes
Akif Pirincci: Toleranzwoche beim ARD - Bestien unter sich
Schweden: IS-Schläferzellen warten auf ihren Einsatz
Video: NDR Panorama über Hooligans und "Politically Incorrect"
Gunnar Schupelius: Wird unser Strafgesetzbuch "politisch korrekt" verformt?
Hannover: Versuchter Mord an Hooligans durch die Antifa?
Oslo ist mehr Karatschi und Mogadischu – Polizei: Die Stadt ist verloren!

Donnerstag, 20. November 2014

Akif Pirincci: Hetze gegen Muslime - Die Natur des Furzes

Hetze gegen Muslime - Futter für die Salafisten (sueddeutsche.de)

Von Lamya Kaddor

Zu Recht berichten die Medien über die dunklen Seiten des Islams. Manche aber betreiben geistige Brandstiftung und tragen den Islamhass so weiter in die Mitte der Gesellschaft.

Um es vorweg zu nehmen: Ja, der Salafismus ist eine ernste Gefahr, über die wir reden müssen. Ich weiß, wovon ich spreche. Ich selbst werde in diesen Tagen von Salafisten verketzert und bedroht. Mein Vergehen: Ich vertrete eine liberale, vernunftorientierte Auslegung islamischer Quellen. Ich schreibe als muslimische Autorin gegen Salafisten, Islamisten und Fundamentalisten. Ich führe Antiradikalisierungs-Projekte mit muslimischen Jugendlichen durch.

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Am Schluß ihres Wir-sollten-miteinander-quatschen-das-reicht-völlig-aus-Artikels kann sich die "Islamwissenschaftlerin" Lamya Kaddor, die ihr Einkommen auf Mittelschichtniveau bis jetzt fast zur Gänze mit deutschem Steuergeld bestritten hat, eine Drohung nicht verkneifen: "Unser sozialer Friede hängt am seidenen Faden. Wer den Frieden will, sollte nicht an diesem Faden ziehen." Soll heißen, wenn ihr den Islam weiterhin hasst, kann ich für nix garantieren. Soll weiter heißen, man kann ja den Islam kritisieren, wie man will – selbstredend indem man zunächst manierlich den Arm hebt, mit den Fingern schnalzt und wartet, bis man von einem Moslem dazu aufgerufen wird, bloß "hassen" darf man ihn nicht.

Wieso denn nicht? Es gibt keine geringe Menge Leute in diesem Land, die das Christentum und die katholische Kirche aus tiefstem Grunde ihres Herzens hassen, den Papst als Hurenbock beschimpfen, auf die Bibel kacken, Kruzifixe in Pisse versenkt in Museen ausstellen, Pornofilmchen mit fickenden Nonnen produzieren und für alles Leid dieser Welt die Religion mit dem Kreuz im Zeichen verantwortlich machen. Und nix passiert.

Sie werden nicht, wie ich, vom Staatsschutz wegen Volksverhetzung einbestellt und verhört, keine Bomben weltweit gehen deshalb hoch und töten Hunderte von Menschen, über keinem christentumkritischen Schriftsteller werden Todesurteile ausgesprochen, und Morddrohungen bleiben auch aus.

Das Problem, liebe Lamya, ist nämlich nicht, daß man den Islam haßt, sondern daß solche Leute wie du jeden islamischen Angriff auf unsere westliche Gesellschaft mit dem Argumentationstrick "Sind ja nicht alle so" relativieren. Finanziert mit unseren Steuergeldern versteht sich. Weißt du, Lamya, bei den Nationalsozialisten waren sie ja auch nicht "alle so". Doch letztendlich haben sie alles brav abgenickt. Natürlich darf man den Islam hassen! Wäre ja noch schöner.

In deinem Artikel, in dem du mich als Fäkal-Sprachen-Autor bezeichnest, obwohl ich ja gar nicht so beschissen bin, weil ich im Gegensatz zu dir niemals vom deutschen Steuergeld gelebt, sondern im Gegenteil bereits Millionen an Steuern abgedrückt habe, plädierst du für den "Dialog" mit den Muslims. Jede andere Form von unbotmäßiger Äußerung gegen den Islam sei "Futter für die Salafisten".

Dabei tust du so, als wären diese nun einmal da wie schlechtes Wetter oder Gras auf dem Felde, also eine Naturgewalt, die man zwar nicht tolerieren, aber halt hinnehmen müsse. Nö, Lamya, man kann ja dieses Pack auch einfach hochkant und mit einem Arschtritt mit Anlauf aus dem Land schmeißen oder sie ins Gefängnis stecken, solange bis sie dort verrottet sind. Glaub mir, kein vernünftig denkender Mensch hierzulande hätte etwas dagegen.

Um aber auf deine Dialog-Leier zurückzukommen, so willst du wohl nicht begreifen, was der Islam sich unter Dialog in Wahrheit vorstellt. Ein Dialog findet auf Augenhöhe statt, und am Ende findet man einen Kompromiß oder man einigst sich darauf, daß man sich nicht einigen kann oder möchte. Ganz anders der Dialog mit den Muslims. Der sieht bei denen so aus, daß wenn man alle ihre Wünsche und Begehren durchgewunken hat, darüber auch noch ein bißchen schnattern darf. Zurückgenommen wird gar nichts. Aber gut, daß wir darüber geredet haben. Beispiele gefälligst?

•  Als wandelndes Sinnbild der Frauenverachtung wird unsere Alltagsästhetik immer massiver von bekopftuchten und verschleierten Frauen durchdrungen und zu einem ekelhaften orientalischen Look mit Gottesfurcht-Zusatz transformiert. Selbst kleine Mädchen sind davon betroffen.

•  Für alle Arten von Badevergnügen und Schwimmunterricht für muslimische Mädchen und Frauen gibt es Sonderregelungen in Sachen Geschlechtertrennung und Bekleidung bis hin zum völligen Ausschluß davon, und das in einem Land, wo der Feminismus den Heiligkeitsgrad besitzt wie das gebenedeite Turiner Grabtuch. Genauso verhält es sich mit dem sogenannten Halal-Essen, welches man ungefragt in Kindergärten und Schulen auftischt.

•  Die Verstümmelung des Geschlechtsorgans bei Jungen wurde von unserer Regierung still und leise abgenickt, ohne daß die Justiz im Namen der Unversehrtheit von Kindern einschritt. Und schon gibt es Stimmen, daß man das eigentlich auch mit den Schamlippen der Mädchen tun könnte.

•  In einem Land, das die Religion längst überwunden hat und diese nur mehr als harmlose Tradition und Folklore pflegt, schießen Moscheen wie Pilze aus dem Boden, nicht wenige davon mit der Erlaubnis des penetranten, fünfmaligen Allahu-akbar!-Geblöckes am Tag, welches den "Ungläubigen" nerven und einschüchtern soll. Und komm mir jetzt nicht mit Kirchenglocken.

•  Unter dem Deckmantel der Antisemitismus-Hetze wird mit dem Volksverhetzungsparagraphen schon bei geringster Ablehnung des "einzig wahren Glaubens" wie Kamellen am Karneval um sich geworfen, werden von debilen Politikern sogenannte Haßkriminalität-und-Diskriminierungsgesetze ersonnen, damit man den Kritiker mundtot machen und ein für alle mal seine Existenz vernichten kann.

•  Neben der überbordenden muslimischen Kriminalität wird sogar der Umstand bagatellisiert, daß junge Moslems nach Arabien zum Kopf-abhacken-Urlaub reisen [1] und ohne nennenswerte Probleme wieder zurückkehren können, weil wie unser irrlichternder Innenminister meint, es seien "unsere Söhne". Und der Justizminister möchte sie in "Resozialisierungsmaßnahmen" stecken, als hätten sie einen Kaugummiautomaten geknackt. Mehr Willkommenskultur geht nicht, jedenfalls keine so blutige.
[1] Nebenbei sei erwähnt, daß Lamya Kaddor muslimische Religionspädagogin ist. Auch einige von ihren Schülern gingen zum Dschihad nach Syrien. Das hat natürlich nichts mit ihrem Religionsunterricht zu tun, würde sie uns vermutlich erzählen, weil sie angeblich stets bemüht war, ihre Schüler genau davor zu bewahren. Mag sein, daß sie nicht im Religionsunterricht radikalisiert wurden. Ich vermute aber, sie wurden durch ihren Religionsunterricht auch nicht wirklich beschützt, weil der "liberale" Islam, den Lamya Kaddor vorgibt zu unterrichten, nur die halbe Wahrheit erzählt, wenn er sie überhaupt unterrichtet. Wer es nämlich wagt, Kritik am Islam zu üben, muß sehr vorsichtig sein.
•  Immer mehr muslimische "Flüchtlinge" werden in diesem Land aufgenommen, ohne daß die Bevölkerung dabei ein Wörtchen mitzureden hätte. Wer glaubt, daß aus denen eines Tages Mitbürger westlicher Manier würden, glaubt auch an den Yeti.

Und so weiter und so fort, Lamya, du kennst das ja alles schon. Wenn wir jetzt also in einen "Dialog" mit den Muslims treten, welche der oben genannten und vielen ungenannten Punkte werden muslimischerseits am Ende wieder zurückgenommen? Ich verrate es dir: Kein einziger! Der Islam schafft in unserem schönen Land Tatsachen, und später soll es noch ein bißchen folgenloses Blabla geben. Ist es nicht so?

Das ist kein Dialog, Lamya, das ist bloße Show, bei der die eine Seite der anderen mit Hilfe eines besinnungslosen Toleranzgefasels ihren Willen aufdrückt. So sieht's aus! In einer deiner Veranstaltungen hätte ein Mann gesagt, "wir Deutschen (haben) die Schnauze voll von Euch Muslimen". Weshalb darf er das nicht sagen? Es ist doch sein Land. Du weißt, was Muslime über Deutsche so von sich geben, nicht wahr?

Schau mal, Lamya, ich erkläre dir die Natur eines Furzes. Wenn ein Furz den Arsch verlassen hat, gibt es keine Macht der Welt ihn wieder dort hin zurückzubekommen. Wir können dann zwar über den Grad des Gestankes unterschiedlicher Meinung sein, können zurückweichen oder ihn wegzufächeln versuchen, wir können jedoch dadurch den Furz nicht wieder ungeschehen machen. Eines aber können wir, nämlich dafür sorgen, daß der Furz im Arsch bleibt.

Die Anmerkungen in eckigen Klammern sind vom Admin.

Quelle: Die Natur des Furzes

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Großbritannien will Islamisten mit britischen Pässen die Einreise verweigern

Akif Pirincci: Toleranzwoche beim ARD - Bestien unter sich

Jenseits der Toleranz - Zweite Chance nach dem Gefängnis?
Wer im Gefängnis war, soll nach seiner Haft eine zweite Chance bekommen. Er soll wieder Teil der Gesellschaft werden. Das ist das juristisch festgeschriebene Ziel des Strafvollzugs in unserer Gesellschaft. Ein Ziel, das Toleranz von uns allen abfordert. Aber wie tolerant sind wir, wenn ein Mörder in unsere Nachbarschaft zieht? Können wir einen ehemaligen Kinderschänder als Arbeitskollegen tolerieren?
Video: Jenseits der Toleranz - zweite Chanche nach dem Gefängnis? (44:13)
Bei der ARD tobt die Toleranzwoche. Natürlich geht es dabei weniger um die Toleranz, denn um staatlich verordnete Akzeptanz, genauer um die platte Propaganda des Staatsfernsehens für die Zumutungen an ein wehrunfähiges Volk, welches die Vollidioten von der Regierung und irre und perverse Lobbygruppen im Namen der rot-grünen, genderverkackten Ideologie in ihrer Weisheit beschlossen haben.

Ein Filmchen, das vorgestern zu später Stunde zum Thema lief – wohl deshalb, damit nicht allzu viele aus der Haut fahren – trägt den weihnachtsgnadenhaften Titel "Jenseits der Toleranz - Zweite Chance nach dem Gefängnis". Nun, man kennt ja solche Art Dokus: Da schließt der ehrbare Tresorknacker nach 15 Jahren Bau endlich seine Familie in die Arme und der notorische Bankräuber wird in Freiheit zum Schreiner umgeschult. Interessant, in derart düstere Schicksale einzutauchen, zumal die Protagonisten vor der Kamera so harmlos wie du und ich wirken. Bei diesem Toleranz-Film hält man sich jedoch mit dem Knacki-Kleinkram gar nicht erst auf und stellt uns gleich drei Exemplare direkt von der Pool Position der Kriminalität vor bzw. des Horrors.

Der erste Toleranzerbitter ist ein Radfahrer, der in 7 Fällen wegen sexuellen Mißbrauchs an Kindern verurteilt wurde, wobei in der Reportage nicht so genau herauskommt, ob da nicht vorher noch was war, denn es ist kaum vorstellbar, daß ein mittelalter Mann sich von Heute auf Morgen zu dieser Art der "Zuneigung" entschließt. Der sehr eloquente Kinderficker hat auch gleich zu Beginn einen einleuchtenden Spruch im besten Sozialpädagogensprech auf den Lippen: "Für mich ist die Anonymität wichtig, weil es Problemgruppen gibt, die auf dieses Klischee der Tat besonders anspringen und heute auch noch zu Übergriffen neigen, wenn sie mich kennen würden."

Ja, diese "Problemgruppen" gibt es, sie heißen Eltern und haben Kinder und was dagegen, daß diese von einem sabbernden, alten Perversen befummelt und gefickt werden. Und die könnten dann in der Tat etwas ungehalten werden ob des "Klischees der Tat". Denn es ist ja bekanntlich ein Klischee, daß die Gören es nicht selber wollten.

Gerade eben noch hat uns Prof. Dr. Elisabeth Tuider darüber aufgeklärt, daß die Kleinen in Wahrheit alle so spitz wie Nachbars Lumpi wären [Akif Pirincci: Schlauer ficken mit Tante Lisbeth (Elisabeth Tuider)]. Aus einem Dorf hat man den armen Mann schon davongejagt, bis ihm das Nachbardorf unter der Anleitung seines politisch korrekten Bürgermeisters Asyl bot. Vermutlich hat man ihm zum Einzug Blumen überreicht. Anderseits könnte er sein Martyrium auch als eine Art Tribut für den ihm zuteil gewordenen Genuß betrachten. Ich meine, nicht einmal im teuersten Edelpuff kommst du heutzutage an 11jährige Muschis ran.

Der zweite Kandidat ist ein ehrlicher Totschläger, der sich darüber beschwert, daß man in ihm immer den Totschläger sähe. Also praktisch das gleiche Phänomen wie bei mir. In mir sehen auch alle den Nazi, dabei stricke ich in meiner Freizeit Norweger Pullis. Es wäre selbstverständlich zu viel verlangt, einzusehen, daß Menschen jenen Menschen, die anderen Menschen das Allerwichtigste geraubt haben, nämlich ihr Leben, naja, mit einer gewissen Distanz, ja, offener Ablehnung begegnen. Schließlich geht es hier nicht um das Stibitzen von Süßigkeiten. Dennoch ist dieser Totmacher die ehrlichste kriminelle Haut in der Doku, weil er kein larmoyantes [sentimentales, rührseliges, mitleidheischendes] Gewese um seine Situation macht.

Sodann erscheint Superstar Johannes Kneifel, ein ehemaliger Neonazi. Er liest in der Kirche aus seiner Autobigraphie. Johannes lächelt viel, jedenfalls ein wenig zu viel für einen, der einen Menschen tot gemacht hat. Jetzt ist er – Überraschung! – Pastor. Ich möchte ja nicht als altmodisch gelten, aber von so einem "Gottesmann" will ich persönlich keinen Segen. Wüßte nämlich nicht, ob der echt ist.

In der ganzen Doku kommt kein einziger Übeltäter mit ausländischem Hintergrund vor. Vermutlich, weil es bei denen keine Übeltäter gibt [1]. Oder weil diese eine andere Vorstellung von "Reue" besitzen. Immer wieder fliegt eine Kameradrohne über deutsche Dächer, während aus dem Off Wegsperrren!-Kommentare von der Straße zu hören sind.
[1] Dabei haben etwa 80 bis 90 Prozent aller Haftinsassen einen Migrationshintergrund.
Es soll der Eindruck von einer verspießerten Gesellschaft entstehen, die in ihrer Engherzigkeit und Gestrigkeit immer noch nix von der Moderne geschnallt hat, in der selbst widerwärtigste Verbrechen und Quälereien mit einem sozialgeschwätzigem War-echt-Scheiße-was-ich-da-verbockt-habe-Ablaßhandel vergolten sind. Dabei sieht man doch, daß all diese kleinen Monster das Kamerateam nicht anspringen. Menschen wie du und ich halt.

Eine Gruppe fehlt allerdings in dem Lehrstück gänzlich: Die Opfer und ihre Angehörigen. Es kann sein, daß der Filmmacher diese bewußt ausschließen wollte, um sich voll und ganz und ohne Rührseligkeit auf die Täter und ihre Motive zu konzentrieren. Trotzdem hätte man schon gerne gewußt, ob die auch "verziehen" haben, wie die tapferen Arbeiter von Resozialisierungsindustrie mit einem verständigen Arschgrinsen.

Dafür sieht man im Hintergrund auffällig oft sich drehende Windräder. Man denkt automatisch, daß viele Leute jetzt gerade zu Weihnachtszeit ihre Stromrechnungen wegen diesem Riesenschwindel, von dem nur grüne Energiebarone, reiche Hausbesitzer und Bauern profitieren, nicht mehr werden bezahlen können und deshalb jeden Augenblick einen Besuch vom Abklemm-Meister erwarten. Und wenn man die Schärfe wieder in den Vordergrund verlagert, denkt man weiter: Bestien unter sich!

Quelle: Bestien unter sich

Weitere Texte von Akif Pirincci 

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